Ein „furchterregendes Ensemble“ sei die französische Mannschaft, hatte die schwedische Tageszeitung Aftonbladet vor der Partie geschrieben. Und tatsächlich wäre es nicht verwunderlich gewesen, wären jedem schwedischen Verteidiger in New Jersey die Knie geschlottert bei der geballten Offensivkraft der Franzosen: Dembele, Olise, Barcola, Mbappe.
Mutige Außenseiter
Die Schweden versteckten sich vorerst nicht und waren kompromisslos in den Zweikämpfen. 19 Minuten dauerte es bis zur ersten Chance der Franzosen, Barcola verzog nach einem Lauf über 40 Meter knapp.
Der Druck der Franzosen wurde immer größer. Mbappe traf die Stange (32.), auch ein spektakulärer Seitfallzieher von Olise ging an die Stange (35.). Und wenn einmal nicht Aluminum rettete, war Tormann Widell Zetterström zur Stelle.
Und so dauerte es bis zur 45. Minute, bis Frankreich zur hochverdienten Führung kam. Superstar Kylian Mbappe tankte sich auf der linken Seite durch, ein Übersteiger, ein Haken, ein Schuss ins lange Eck, ein Tor.
Zuckerpass
Acht Minuten vor der Pause sorgten die Franzosen für die Vorentscheidung. Olise spielte einen Zuckerpass auf Barcola und der 23-Jährige von PSG schoss aus 16 Metern gezielt und scharf ins Eck. Nach 53 Minuten stand es 2:0.