Sport-News

Für Pernille Harder ist es anders als für ihre österreichische Teamkollegin Sarah Zadrazil. Denn während die ÖFB-Spielerin, die sich gerade von einem Kreuzbandriss erholt, schon als Kind im Bayern-München-Dress zu sehen war, in dem sie seit 2020 spielt, war Pernille Harder, Jahrgang 1992, ein großer Fan von Manchester United

„Mein Vater war schon ein Fan und ich bin mit diesem Klub aufgewachsen“, sagt die dänische Teamkapitänin, Landsfrau der ManUnited-Torhüterlegende Peter Schmeichel.

Heute, Mittwoch (18.45 Uhr/live Disney+) geht es in der Allianz Arena im Rückspiel um den Aufstieg ins Halbfinale. 

Schlüsselspielerin

Dass Offensivspielerin Harder ein großer Fan von Manchester United ist, hat sie nicht davon abgehalten, vergangene Woche im altehrwürdigen Old Trafford die roten Teufelinnen für das Rückspiel in der Allianz Arena gehörig unter Druck zu bringen.

Schon in der zweiten Minute hatte die 33-Jährige die Bayern nach einem langen Pass von Arianna Caruso mit ihrem sechsten Saisontreffer in der Königsklasse in Führung gebracht. Das Spielgeschehen wechselte ständig, Manchester United glich aus, Harder sorgte erneut für die Führung, die Engländerinnen glichen erneut aus, bevor Momoko Tanikawa sehenswert für den 3:2 Siegestreffer für die deutschen Gäste sorgte. 

Fadi Merza brennt richtig. Brennt für den Sport, der ihn zum sechsfachen Weltmeister machte. Ruhestand ist sowieso kein Thema für ihn. Am 2. Mai feiert der 48-Jährige ein Comeback, kehrt in den Ring zurück. Oder doch nicht ganz. "Im Käfig diesmal. Also ein bisschen anders. Richtig, das ist diesmal sogar ein Unterschied. Aber wieder zurück zu den Wurzeln, zum Thaiboxen. Nach drei Boxkämpfen und dann Karriereende geht es doch wieder los", sagt Merza im Sport Talk auf kurier.at.

Das Alter ist für ihn nebensächlich. "Für mich ist das Alter jetzt mal wirklich nur eine Zahl, weil wir leben sehr gesund, wir leben sehr selbstbewusst und wir machen sehr viel Sport", sagt Merza vor dem XCC-Event in der Wiener Steffl Arena, wo bis zu 7.000 Fans kommen.  Viel hat er erlebt, erzählen braucht man ihm nichts. Besonders gerne erinnert er sich an einen Kampf in Thailand. "Als einziger Österreicher habe ich vor mehr als 100.000 Leuten gekämpft, da kriege ich bis heute noch Gänsehaut."

Aber Highlights gab es viele.  "Ich hatte mehr als 160 Kämpfe und da gibt es so viele Highlights in meiner Karriere. Eine schöne Erinnerungen ist auch, als ich meinen Juniorenwelttitel gewonnen habe, im Alter von 17 Jahren."

Österreichs WM-Gruppengegner Argentinien gewann sein fünftes Spiel in Folge. Der Fußball-Weltmeister um Altstar Lionel Messi, der ein Tor erzielte (43.), besiegte am Dienstag in Buenos Aires Sambia problemlos mit 5:0 (2:0). 

Julian Alvarez eröffnete Argentiniens Torreigen in „La Bombonera“, dem Stadion der Boca Juniors, nach Pass von Messi, den der starke Thiago Almada noch leicht mit der Ferse berührte (4.). Auch Messi zeigte sich spielfreudig und traf nach Doppelpass mit Alexis Mac Allister zum 2:0. Nach Foul an den von Messi eingesetzten Almada war Nicolas Otamendi per Elfmeter erfolgreich (50.). Die weiteren Treffer resultierten aus einem Eigentor von Dominic Chanda (68.) sowie einem von Nico Gonzalez sehenswert mit der Ferse vorbereiteten Premierentor von Valentin Barco (93.).

Messi dürfte bei der Weltmeisterschaft spielen

Bei Sambia gab Kingstone Mutandwa von der SV Ried bis zur 60. Minute den Mittelstürmer. Messi war in seinem aller Voraussicht nach letzten Länderspiel im eigenen Land über die volle Distanz im Einsatz. Der 38-Jährige hat laut Teamchef Lionel Scaloni zwar noch nicht offiziell über seine WM-Teilnahme entschieden. Sollte der achtfache Weltfußballer in Diensten von Inter Miami halbwegs fit sein, darf aber von einer Zusage ausgegangen werden. Österreich trifft am 22. Juni in Dallas auf die Argentinier.

Die verpasste WM-Qualifikation dürfte auch das Ende der Ära von Robert Lewandowski im polnischen Nationalteam bedeuten. Darauf lässt zumindest ein Instagram-Post des 37-Jährigen nach dem 2:3 im Play-off-Duell mit Schweden deuten, das er mit dem Lied "Time To Say Goodbye" von Sarah Brightman und Andrea Bocelli untermalte. Dazu postete Lewandowski ein Bild von sich, wie er mit der Kapitänsbinde in der Hand und mit Tränen in den Augen traurig ins Publikum winkt.

Auf den Post angesprochen, bestätigte Lewandowski aber nicht, dass er definitiv nicht mehr für Polen spielen werde. Das sei keine Bekanntgabe seiner Entscheidung, sondern eine "Botschaft an die Fans, die an uns geglaubt haben". Für sie sei es "genauso schwer wie für uns". Er wisse im Moment nicht, wie es für ihn weitergehen werde. "Ich muss mir Zeit nehmen und darüber nachdenken, anstatt jetzt schon Aussagen zu treffen."

Nach seinem erfolgreichen Start bei Österreichs Fußball-Nationalteam will Carney Chukwuemeka auch auf sprachlicher Ebene glänzen. Er werde nach seiner Rückkehr nach Dortmund mit Deutsch-Unterricht beginnen, erzählte der in England aufgewachsene Offensivmann nach dem 1:0 am Dienstag in Wien gegen Südkorea. Die Anmerkung von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick, wonach sich der BVB nicht um die Verbesserung der Deutsch-Kenntnisse des 22-Jährigen gekümmert habe, relativierte Chukwuemeka.

Chukwuemeka sang ein Lied für das Team

"Die Verantwortung liegt nicht beim Klub, sondern bei mir. Ich bin schon ein Jahr in Dortmund", sagte der gebürtige Wiener. Sein obligatorisches Einstands-Ständchen sang er vor der ÖFB-Auswahl auf Englisch - "Close Friends" von Lil Baby. "Die Spieler mochten es, sie sagten, ich bin ziemlich gut gewesen", erzählte Chukwuemeka schmunzelnd.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.