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Frauen-Team von Rapid: Zuschauerrekord bei der Aufstiegsparty

4.803 Fans sahen im Allianz Stadion bei der Aufstiegsfeier der Rapid-Frauen ein 6:2 gegen Wacker. Geschäftsführer Steffen Hofmann erklärt die Ziele in der Bundesliga.
Jubel der Rapid-Frauen vor 4.800 Fans

Rapid hat die große Bühne geboten, seine Anhänger gerufen – und die Fans sind auch gekommen: 4.803 Zuschauer feierten mit dem Frauen-Team im Allianz Stadion ein 6:2 (2:1) gegen Wacker und den Aufstieg in die Bundesliga. Das ist ein Rekordwert für Ligaspiele.

Der Durchmarsch gelingt, weil die steirischen Wildcats zwar Meister in der 2. Liga vor Rapid werden, aber keine Lizenz für oben haben.

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Britische Verhältnisse, schöne Tore 

Bei auffallend positiver Stimmung starteten die Rapidlerinnen nervös, wurden bei britischen Verhältnissen aber immer stärker.

Am meisten bejubelt wurde ein Freistoß ins Kreuzeck von Viktoria Bittendorfer (zum 2:1) und eine wunderbare Kombination, die Vanessa Rauter zum 3:1 ins Netz schob (53.).

Die stärkste Spielerin am Feld war die athletische Flügelstürmerin Lisa Rammel.

Jubel bei den Rapid-Frauen

Jubel bei den Rapid-Frauen - auch am Saisonende?

Hofmann blickt nach vorne

„Alle Spielerinnen dürfen bleiben“, kündigt Geschäftsführer Steffen Hofmann an, der als Verantwortlicher für die Frauen auch Rapid II und den Nachwuchs im Blick hat: „Wir spielen, so wie wir ausbilden: Mit flachen Kombinationen zielstrebig nach vorne.“

Interview: Rapid-GF Steffen Hofmann

Auf teure Transfers wird bewusst verzichtet: „Wir wollen oben nichts mit dem Abstieg zu tun haben und weiter in Ruhe wachsen. Aber natürlich soll dann in ein paar Jahren ein Titel folgen.“

Die Ausgaben für die Frauen benennt Hofmann „als mittlerweile großes Investment. Aber einige Sponsoren hätten wir ohne Frauen nicht gewonnen oder vielleicht sogar wieder verloren.“

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