Am 8. Februar ist Alexander Antonitsch 60 geworden. Der gebürtige Kärntner ist aber ähnlich jung geblieben wie das Turnier, dem er seit genau 15 Jahren vorsteht. Seit 1945 wird in Kitzbühel Turnier-Tennis gespielt. Große Namen prägten das Turnier, das seit 2015 wieder Generali Open heißt. Mit Thomas Muster (1993) und Dominic Thiem (2019) trugen sich auch zwei Österreicher in die Siegerliste ein, in der auch Namen wie Pete Sampras oder Guillermo Vilas (Rekordsieger mit vier Titeln) stehen. Im Doppel triumphierten der Tiroler Alexander Erler und Lucas Miedler drei Mal.
Antonitsch spricht über seine eigenen Erinnerungen, die Turniergeschichte und, wie wichtig es ist, die richtigen Partner zu haben. Und er verrät, welche Topstars heuer kommen. Denn ab 18.Juli ist das Aufgebot noch eine Spur attraktiver. Als Sie 2011 Turnierdirektor in Kitzbühel wurden, ging da ein Jugendtraum von Ihnen in Erfüllung? Ein Jugendtraum war es nicht, und 2011 war es auch alles andere als eine einfache Aufgabe! Das ATP-Turnier war ja nach der letzten Ausgabe 2009 schon 2010 nur mehr ein ATP Challenger! Es gab viele Leute, die eher abgeraten haben, die Position als Turnierdirektor anzunehmen. Ich war aber von der Begeisterung und Leidenschaft von Herbert Günther und Markus Bodner (Veranstalter) so begeistert, dass ich zugesagt habe. Es kann sich definitiv zeigen lassen, was wir in den letzten 15 Jahren mit dem gesamten Team und unseren Partnern auf die Beine gestellt haben! Tennis in Kitzbühel lebt …und wie es lebt!
Mit welchen Stars darf man heuer rechnen, im Vorjahr siegte ja der Kasache Alexander Bublik, der mittlerweile in den Top 10 ist?
Wir freuen uns total, dass Alex als Top-10-Mann wieder bei uns aufschlagen wird! Heuer gibt es aufgrund des sehr guten Termins von 18.–25. Juli sehr viele Anfragen von Spielern, die gerne nach Kitzbühel kommen wollen. Aber auch die fixen Zusagen können sich sehen lassen. So wird das Davis-Cup-Siegerteam des Vorjahres mit den Italienern Flavio Cobolli und Matteo Berrettini aufschlagen, mit dem Monegassen Valentin Vacherot kommt der Schanghai-Sieger und Shooting-Star des Vorjahres.