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Handball-Team unter Druck: In Polen zählt nur ein Sieg

Das österreichische Herren-Nationalteam muss heute in Polen gewinnen, um das Ticket für die WM in Deutschland zu lösen.
Lukas Hutecek will mit Österreich zur WM in Deutschland

Österreichs Handballer müssen die Ärmel hochkrempeln, wenn sie im Jänner 2027 bei der WM in Deutschland dabei sein wollen. 

Nach der 25:26-Niederlage am Mittwoch in Graz muss das Herren-Nationalteam im Rückspiel in Polen (15 Uhr, ORF Sport+) die Oberhand behalten, um das WM-Ticket zu lösen.

„Wir glauben fest daran, dass wir das drehen können“, sagte Kapitän Mykola Bilyk zuversichtlich. Für die sechste WM-Teilnahme seit 2011 brauche es in gewissen Situationen aber auch das Quäntchen Glück.

Teamchef Iker Romero fordert eine Steigerung seiner Mannschaft

Teamchef Iker Romero fordert eine Steigerung seiner Mannschaft

Steigerung notwendig

Teamchef Iker Romero glaubt, dass kleine Details entscheiden werden. „Die Jungs sind fantastisch. Wir sind eine Mannschaft mit viel Qualität“, sagte der Spanier. Aber: „Im Vergleich zu Mittwoch braucht es in allen Bereichen den ein oder anderen Prozentpunkt mehr“, betont der spanische Coach der Österreicher.

Kein Sieg seit 2003

Mit Polen wartet freilich ein Angstgegner des Herren-Nationalteams. Seit dem Jahr 2003 konnten die Österreicher gegen Polen nicht mehr gewinnen. Um diese Bilanz mit einem Sieg und der WM-Fahrkarte aufzupolieren, ist eine Steigerung im Angriff vonnöten.

Beim Hinspiel in Graz waren die Österreicher praktisch von Beginn an einem Rückstand hinterhergelaufen und lagen nur kurz mit 2:1 in Führung. Die Österreicher haben auch eine stolze Bilanz zu verteidigen: Seit 2019 war das ÖHB-Team nur einmal nicht bei einer EM oder WM-Endrunde nicht dabei.

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