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Wenn am Dienstag (21 Uhr, ORF1) in New York der Anpfiff zur Partie Frankreich gegen Senegal erfolgt, werden vielleicht alte Erinnerungen wieder wach - für die Franzosen keine wirklich guten. Das Spiel gab es bereits bei einer Weltmeisterschaft, 2002 siegten die Afrikaner beim Eröffnungsspiel in Seoul überraschend mit 1:0. Es war der Startschuss einer miserablen WM für die Titelverteidiger, die bereits nach der Vorrunde endete. 

Das Goldtor der Senegalesen, die damals erstmals für eine WM qualifiziert waren, erzielte damals Mittelfeldspieler Papa Bouba Diop in der 30. Minute. "Mein Tor gegen Les Bleues hat mein Leben für immer geprägt", erinnerte sich Diop einige Jahre später. Für Senegal war erst im Viertelfinale gegen die Türkei Schluss. 

Nach Stationen in Frankreich, Griechenland und England beendete Diop 2013 seine Karriere, vor der WM hatte er auch bei Grasshoppers Zürich gekickt. Doch schon bald wurde er Opfer einer Tragödie. Einige Jahre später erkrankte Diop an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Nach langem Kampf und Leiden erlag er am 29. November 2020 seiner schweren Nervenkrankheit. 

In Senegal ist er noch immer ein Held. Zumindest sein Land wird am Dienstag besonders an ihn denken. 

Social-Media-Hype rund um Neuseelands neuen Superstar Tim Payne. Vor der dritten WM-Teilnahme der "All Whites" hatte der 32-Jährige, der in seiner Heimat als Rechtsverteidiger für Wellington Phoenix spielt, auf Instagram vier Tausend Follower.

Das passte Valen Scarsini nicht. Der Argentinier ist in seiner Heimat ein Influencer, ihm folgen akkumuliert auf selbiger Plattform, Youtube und TikTok rund zwei Millionen Menschen. Durch seinen Anstoß, auf Payne aufmerksam zu machen, trat Scarsini einen richtige Welle los. Der Social-Media-Star berichtet mittlerweile intensiv über den Verteidiger.

Payne erreicht Kultstatus

Payne hält aktuell auf Instagram bei 5,7 Millionen Followern und erreicht damit mehr Menschen, als Neuseeland Einwohner (5,3 Mio) hat. Doch das einfache "Folgen" ist den Menschen nicht genug: Der Neo-Superstar erhielt einen eigenen Song und wurde auf der Haut eines Fans mit Bild und dem Schriftzug "No Payne, No Gain" verewigt. Ein anderer frittierte Essen im Payne-Stil. Auch Fan-Shirts und Actionfiguren gibt es mittlerweile.

Getroffen haben sich Scarsini und Payne bereits. Der 32-Jährige bedankte sich mehrfach beim Argentinier, wisse nicht, was er inmitten des Hypes "fühlen" soll. Für den "All Whites"-Verteidiger sei "das alles fremd. Ich verarbeite es noch, aber es ist großartig."

Die Formel 1 kommt nach dem turbulenten Grand Prix von Monaco nicht zur Ruhe.

Pierre Gasly erhielt nach dem stattgegebenen "Right of Review" den dritten Platz im Fürstentum, der ihm aufgrund zweier Zeitstrafen abhanden gekommen war, vor dem Barcelona-GP wieder.

Das löste am vergangenen Wochenende in Katalonien reichlich Diskussionen aus. Red Bull, McLaren und Racing Bulls meldeten Interesse an, die Rückgabe des Podestplatzes anzufechten.

Nägel mit Köpfen macht nun Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Rund zwei Wochen vor dem Österreich-GP auf dem Red Bull Ring macht der Wiener gegenüber Sky Sports deutlich, von dem Recht des "Right of Review" (dt. "Antrag auf Überprüfung") Gebrauch machen zu wollen.

"Wir haben uns ebenfalls an die FIA gewandt und um ein 'Right of Review' gebeten. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob das realistisch ist, denn damit öffnet man die Büchse der Pandora", sagt Wolff.

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick? Crystal-Palace-Coach Oliver Glasner? Die AC Milan wirbelte in Fußball-Österreich bei ihrem Versuch, die sportliche Führung des Traditionsvereins aus Italien neu aufzustellen, viel Staub auf. 

Laut dem italienischen Transfer-Insider Fabrizio Romano soll nun die Entscheidung gefallen sein. Romano vermeldete am Montag auf Social Media, dass sich Milan mit dem 41-jährigen Portugiesen Ruben Amorim geeinigt haben soll. 

Demnach soll ein Vertrag bis mindestens Sommer 2028 unterschrieben werden, mit Option auf ein weiteres Jahr. 

Amorim war bei Manchester United im Jänner verabschiedet worden, nachdem auch er es nicht schaffte, das Team zurück in die Erfolgsspur zu bringen.

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