Sport-News

Social-Media-Hype rund um Neuseelands neuen Superstar Tim Payne. Vor der dritten WM-Teilnahme der "All Whites" hatte der 32-Jährige, der in seiner Heimat als Rechtsverteidiger für Wellington Phoenix spielt, auf Instagram vier Tausend Follower.

Das passte Valen Scarsini nicht. Der Argentinier ist in seiner Heimat ein Influencer, ihm folgen akkumuliert auf selbiger Plattform, Youtube und TikTok rund zwei Millionen Menschen. Durch seinen Anstoß, auf Payne aufmerksam zu machen, trat Scarsini einen richtige Welle los. Der Social-Media-Star berichtet mittlerweile intensiv über den Verteidiger.

Payne erreicht Kultstatus

Payne hält aktuell auf Instagram bei 5,7 Millionen Followern und erreicht damit mehr Menschen, als Neuseeland Einwohner (5,3 Mio) hat. Doch das einfache "Folgen" ist den Menschen nicht genug: Der Neo-Superstar erhielt einen eigenen Song und wurde auf der Haut eines Fans mit Bild und dem Schriftzug "No Payne, No Gain" verewigt. Ein anderer frittierte Essen im Payne-Stil. Auch Fan-Shirts und Actionfiguren gibt es mittlerweile.

Getroffen haben sich Scarsini und Payne bereits. Der 32-Jährige bedankte sich mehrfach beim Argentinier, wisse nicht, was er inmitten des Hypes "fühlen" soll. Für den "All Whites"-Verteidiger sei "das alles fremd. Ich verarbeite es noch, aber es ist großartig."

Die Formel 1 kommt nach dem turbulenten Grand Prix von Monaco nicht zur Ruhe.

Pierre Gasly erhielt nach dem stattgegebenen "Right of Review" den dritten Platz im Fürstentum, der ihm aufgrund zweier Zeitstrafen abhanden gekommen war, vor dem Barcelona-GP wieder.

Das löste am vergangenen Wochenende in Katalonien reichlich Diskussionen aus. Red Bull, McLaren und Racing Bulls meldeten Interesse an, die Rückgabe des Podestplatzes anzufechten.

Nägel mit Köpfen macht nun Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Rund zwei Wochen vor dem Österreich-GP auf dem Red Bull Ring macht der Wiener gegenüber Sky Sports deutlich, von dem Recht des "Right of Review" (dt. "Antrag auf Überprüfung") Gebrauch machen zu wollen.

"Wir haben uns ebenfalls an die FIA gewandt und um ein 'Right of Review' gebeten. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob das realistisch ist, denn damit öffnet man die Büchse der Pandora", sagt Wolff.

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick? Crystal-Palace-Coach Oliver Glasner? Die AC Milan wirbelte in Fußball-Österreich bei ihrem Versuch, die sportliche Führung des Traditionsvereins aus Italien neu aufzustellen, viel Staub auf. 

Laut dem italienischen Transfer-Insider Fabrizio Romano soll nun die Entscheidung gefallen sein. Romano vermeldete am Montag auf Social Media, dass sich Milan mit dem 41-jährigen Portugiesen Ruben Amorim geeinigt haben soll. 

Demnach soll ein Vertrag bis mindestens Sommer 2028 unterschrieben werden, mit Option auf ein weiteres Jahr. 

Amorim war bei Manchester United im Jänner verabschiedet worden, nachdem auch er es nicht schaffte, das Team zurück in die Erfolgsspur zu bringen.

Das erste Mal seit 2014 gewinnt Deutschland ein Auftaktspiel bei einer Fußballweltmeisterschaft und schon ist die Euphorie zurück im Nachbarland. Das hätte aber auch ganz anders kommen können. 21. Minute, eine kurze Unachtsamkeit der deutschen Defensive und der Linksaußenspieler Comenencia vom FC Zürich gleicht zum 1:1 für Curaçao aus. Ein kurzer Schockmoment. Findet auch die Wochenzeitung „Die Zeit“: „Nach leisen Zweifeln in Halbzeit eins gewinnt Deutschland gegen Außenseiter Curaçao letztlich klar.“ Das deutsche Fußballmedium „11 Freunde“ nimmt den zwischenzeitlichen Curaçao-Ausgleich im Nachgang mit Humor und titelt heute Morgen: „Kurz kamen sie ins Schwitzen, nur kurz.“ Gemeint ist damit klarerweise das deutsche Nationalteam. 

„Historischer Erfolg“

Beim Boulevardblatt „Bild Zeitung“ schreibt man nicht nur von einem „Statement“ zum Auftakt, man kramt auch gleich in den Geschichtsbüchern und erwähnt einen „historischen Rekord“, der mit dem 7:1 geknackt wurde. Mit 239 Toren bei Weltmeisterschaften hat die deutsche Nationalmannschaft nun eben den fünfmaligen WM-Sieger Brasilien von der Spitze der ewigen WM-Torschützenliste verdrängt. 

Anerkennung aus Brasilien 

Das 7:1 dürfte wohl in einem Land einen Schreckenstag in Erinnerung gerufen haben. Der letzte Sieg in dieser Höhe war bekanntlich gegen Brasilien im WM-Halbfinale 2014. Die brasilianische Tageszeitung „O Tempo“ schreibt: „Deutschland beschert Curaçao einen Brasilientag. Die viermaligen Weltmeister ließen die brasilianischen Zuschauer das Trauma erneut durchleben: Sie wiederholten das gnadenlose 7:1, das uns vor zwölf Jahren Tränen in die Augen getrieben hatte.“ 

Auch die Zeitung „O Globo“ erinnert sich: „‚Jetzt weiß Curaçao, wie es ist‘: Memes verbreiten sich viral in den sozialen Netzwerken, nachdem Deutschland gegen die Nationalmannschaft von Curaçao mit 7:1 gewonnen hat.“ In Deutschland, etwa bei derFrankfurter Allgemeinen“ zeigt man sich mit solchen Vergleichen noch etwas vorsichtiger, schreibt aber: „Deutscher Höhenflug gegen Curaçao“. 

Fußballverbände aus Afrika, Asien und der Karibik haben Kritik von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin an der Weltmeisterschaft mit 48 Nationen wegen „uninteressanter Spiele“ zurückgewiesen.

„Für unsere Länder ist kein WM-Spiel bedeutungslos“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Senegal, Kap Verde, Curaçao, Usbekistan, Haiti und der Demokratischen Republik Kongo sowie deren Unterstützer Algerien, Tunesien, Marokko, Ägypten, Ghana, Elfenbeinküste und Südafrika. 

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