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Die zweifache Olympiasiegerin Anna Gasser sagt dem Snowboard-Weltcup wohl "adieu". Und das tut sie mit einer Podiumsplatzierung beim Heimweltcup in Flachauwinkl. Wie es nun genau weitergeht, wollte die 34-jährige Kärntnerin in Ruhe entscheiden, wenn der Trubel der Olympiasaison vorbei ist.

Verschmelzende Snowboard-Welten

Der AbsolutPark in Flachauwinkl, der für die meisten der Top-Fahrerinnen und -Fahrer in der Snowboardwelt ein regelmäßiger Trainingsort ist, lud schon die ganze vergangene Woche zum Frühlings-Stelldichein. Seit dem Vorjahr gastiert auch der Weltcup dort, während seit Jahrzehnten der "Spring Battle" dort für die unabhängige Snowboardszene als Fixpunkt gilt. Die Idee, beide Welten verschmelzen zu lassen, hat schon im letzten Jahr gut funktioniert.

Die 120 Athleten und Athletinnen starteten mit dem ersten Part, dem Spring Battle, bei wechselnden Wetterverhältnissen aus tiefstem Winter und Sonnenschein mit weichem Schnee. Somit waren alle taktisch enorm gefordert, zum richtigen Zeitpunkt einen perfekten Run abzuliefern.

Während Anna Gasser mit dem zweiten Platz im Weltcup einen versöhnlichen Abschluss bildete, gewann die Britin Mia Brooks auf allen Ebenen. Bereits am Dienstag jubelte sie über den Sieg beim Rail Jam, danach gewann sie souverän den - über vier Tage gehenden - Spring Battle und heute den Weltcup-Slopestyle. 

Je später die Saison, desto besser die Form von Vincent Kriechmayr. Beim Weltcup-Finale in Lillehammer stellte der Oberösterreicher nachdrücklich unter Beweis, dass er zu den besten Abfahrern der Welt zählt. Mit dem dritten Platz in der letzten Saison-Abfahrt in Kvitfjell gelang Kriechmayr ein starker Abschluss.

Zwei Podestplätze in einer Woche

Vor einer Woche hatte der 34-Jährige in Courchevel die lange Durststrecke der ÖSV-Abfahrer beendet und den ersten Weltcupsieg seit 1.094 Tagen gefeiert. 

In Kvitfjell musste Vincent Kriechmayr am Samstag nur dem Italiener Dominik Paris und Olympiasieger Franjo von Allmen (SUI) den Vortritt lassen. Dem Österreicher fehlten 60 Hundertstelsekunden auf die Bestzeit.

Mikaela Shiffrin muss es gerade vorkommen, als würde sie gegen sich selbst fahren. Gegen ihr jüngeres Ebenbild, Mikaela Shiffrin 2.0. 

Vergleiche mit dem US-Superstar, der sämtliche Rekorde im Skisport pulverisiert hat, mögen ja grundsätzlich unzulässig sein, in Emma Aicher findet sich aber eine Gegnerin wieder, die durchaus an Mikaela Shiffrin erinnert.

Das neue Formel-1-Werksteam von Audi muss schon nach zwei Saisonrennen den Teamchef wechseln. Der Brite Jonathan Wheatley werde den Rennstall mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte der Autobauer mit. 

Mattia Binotto, Leiter des Formel-1-Projekts von Audi, werde nun auch die Aufgaben des Teamchefs übernehmen. Der 56-Jährige war auch schon Teamchef bei Ferrari.

Wechsel zu Aston Martin?

Der Abschied von Wheatley trifft Audi mitten im weiteren Aufbauprozess des Teams. Der 58-Jährige hatte das Amt vor knapp einem Jahr übernommen, als der Rennstall noch unter dem vorherigen Namen Sauber unterwegs war. 

Davor hatte Wheatley lange für Red Bull gearbeitet und in verschiedenen Führungspositionen WM-Titel mit dem Team gefeiert. 

Spekuliert wird, dass Wheatley zum Konkurrenten Aston Martin wechselt und dort die Aufgaben von Adrian Newey als Teamchef übernimmt. 

Tradition verpflichtet. Und bereitet in diesem Fall Freude: Das SturmEcho, offizielles Magazin von Meister  Sturm Graz, geht innovative Wege: Nach einem mehrjährigen Digitalisierungsprozess wurden alle bisher erschienenen 390 Ausgaben (zu den 382 fortlaufend nummerierten Ausgaben kommen noch acht Sonderausgaben) des amtierenden österreichischen Meisters unter calameo.com/sturmecho online gestellt. 

Damit sind insgesamt 13.874 SturmEcho-Seiten seit dem Jahr 1968 für alle Fans des Grazer Traditionsvereins sowie für an der Fußballgeschichte interessierte Leserinnen und Leser einsehbar. Chefredakteur ist übrigens seit 1970 Fachmann Herbert Troger. 

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