Sport-News

Bei einem Zwischenfall vor einem Fußball-Derby in der peruanischen Hauptstadt Lima ist nach offiziellen Angaben mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.

Bei dem "bedauerlichen Vorfall" Freitagabend (Ortszeit) seien 47 weitere Menschen verletzt worden, drei davon lebensgefährlich, sagte Gesundheitsminister Juan Carlos Velasco am Freitag vor Journalisten.

39 Menschen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Nähere Angaben zu den Ursachen machte Velasco zunächst nicht.

Tribüne eingestürzt?

Die Feuerwehr in Lima dementierte anfängliche Berichte, denen zufolge eine Tribünenmauer eingestürzt war. Die Struktur der Südtribüne im betroffenen Stadion erscheine intakt, erklärte Feuerwehrchef Marcos Pajuelo.

Die Entscheidung über eine Teilnahme Irans an der Weltmeisterschaft soll vom Nationalen Sicherheitsrat des Landes in Abstimmung mit der Regierung getroffen werden. Der Fußballverband und das Sportministerium sind laut Sportminister Ahmed Donjamali lediglich für die Vorbereitung des Nationalteams auf die WM zuständig. „Aber letztendlich unterwerfen wir uns der finalen Entscheidung des Nationalen Sicherheitsrates und der Regierung“, sagte der Minister im Staatsfernsehen Irib.

Der Nationale Sicherheitsrat im Iran ist das höchste Entscheidungsgremium und steht unter der Aufsicht des Obersten Führers Modschtaba Chamenei sowie der Leitung von Präsident Massud Peseschkian. Aufgrund des derzeitigen Kriegs mit den USA gab es in den vergangenen Wochen Diskussionen darüber, ob der Iran teilnehmen soll oder nicht. Die drei Vorrundenspiele des Nationalteams gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten sind in den USA geplant. Die Endrunde in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni und dauert bis zum 19. Juli.

Bei den Vienna Capitals steht der Abgang von Interimscoach Kevin Constantine seit Längerem fest, daher werden auch schon Gespräche mit Kandidaten geführt, die die Mannschaft über mehrere Jahre wieder in Richtung Top 4 der Liga führen sollen. Laut KURIER-Informationen ist Mike Stewart der Nummer-1-Kandidat der Capitals. Der 53-jährige Austro-Kanadier war zehn Jahre Headcoach in der DEL. Anfang März wurde er in Wolfsburg beurlaubt. In diesen Tagen ist der ehemalige Villach-Verteidiger noch Supervisor im DEL-Play-off und wird danach zu persönlichen Gesprächen nach Wien kommen.

Es sollen aber auch Gespräche mit anderen Kandidaten geführt werden.

Italiens Fußballverband gab am Freitag erwartungsgemäß die Trennung von Teamchef Gennaro Gattuso bekannt. Unter dem Ex-Mittelfeldspieler war die "Squadra Azzurra" am Dienstag im WM-Play-off im Elfmeterschießen an Bosnien-Herzegowina gescheitert, wodurch der vierfache Weltmeister zum dritten Mal in Folge nicht bei einer Weltmeisterschaft dabei ist. Wer Gattusos Nachfolge antritt, ist offen. Bereits am Donnerstag war Verbandspräsident Gabriele Garvini zurückgetreten.

Gattuso hatte Italiens Auswahl im vergangenen Juni übernommen. Unter dem früheren Milan-Star gelangen fünf WM-Quali-Siege in Folge, ehe es im November eine 1:4-Heimniederlage gegen Norwegen setzte. Im darauffolgenden Play-off im März mühten sich die Italiener noch zu einem 2:0 über Nordirland, doch dann kam in Bosnien das Aus.

Skibergsteigerin Johanna Hiemer läuft beim Saisonfinale im Schweizer Villars-sur-Ollon derzeit von Podestplatzierung zu Podestplatzierung. Trotzdem ist für die 31-jährige Steirerin nach diesem Wochenende Schluss. Die zweifache Mutter will sich wieder voll und ganz ihrer Familie widmen.

 „Wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Die vergangene Saison war die schönste meiner Karriere – ich konnte jeden Moment in vollen Zügen genießen. Diese Zeit werde ich nie vergessen. Von Beginn an stand fest, dass meine Reise mit den Olympischen Spielen ihren Abschluss finden wird. Nun freue ich mich darauf, wieder mehr Zeit mit meiner Familie, meinen Kindern und meinem Mann zu verbringen. Der Sport wird immer ein Teil meines Lebens bleiben und ich werde dem Skibergsteigen weiterhin treu bleiben – allerdings nicht mehr als Leistungssportlerin, sondern als ambitionierte Hobbysportlerin“, sagt die Ski Austria Athletin, die vor vier Jahren ihr Comeback im Weltcup gab. 

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