Sport-News

36 Tage sind seit dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada vergangen. Vor dem Finale analysiert Alexander Strecha in der KURIER-Nachspielzeit mit Karoline Krause-Sandner die WM sportlich, gesellschaftlich und aus österreichischer Sicht.

Die Besten haben geliefert, die Kleinen haben Qualität gezeigt, einige Vorurteile bestätigten sich auch nach fünf Wochen nicht. 

In der 6. Episode der Reihe Nachspielzeit WM Spezial wird auch analysiert, an welchen Stellen die Fußball-WM eine US-amerikanische Erzählweise angenommen hat und an welchen Stellen Kritik angebracht ist. 

Der Fotograf des weltberühmten Badewannen-Bildes mit dem jungen Lionel Messi und Lamine Yamal als Baby ist fassungslos darüber, unter welchen Umständen sich die heutigen Fußballstars wiedertreffen. „Und nun gipfelt das Ganze in dem Finale zwischen Messi und Yamal. Das ist besser als jedes Drehbuch“, sagte Joan Monfort der Nachrichtenagentur AP, für die er als freiberuflicher Fotograf tätig ist. Er sei von professionellen Medien mit Anfragen nach den Fotos überschüttet worden.

Gleichzeitig seien seine Bilder unzählige Male in den sozialen Medien und im Internet ohne Nennung der Quelle oder Vergütung verbreitet worden. Das Bild von Argentiniens Messi und Spaniens Lamine Yamal ist vor dem WM-Endspiel überall zu sehen: Lamine Yamal sitzt in einer kleinen Plastikwanne und wird vom damals 20 Jahre alten Messi gebadet. Bei dem inzwischen legendären Fotoshooting im Jahr 2007 war der Spanier erst ein paar Monate alt, Messi schon Profi beim FC Barcelona und in der argentinischen Nationalelf.

Die Österreicherinnen Julia Grabher und Sinja Kraus stehen beim WTA125-Challengerturnier in Kitzbühel im Semifinale.

Die 24-jährige Wienerin besiegte am Freitag die Russin Erika Andrejewa, die ältere Schwester von French-Open-Siegerin Mirra, nach 1:28 Stunden 6:4,6:1. Die Vorarlbergerin bezwang die Belgierin Jeline Vandromme in knapp zwei Stunden 6:2,7:6(5). Zu einem ÖTV-Duell käme es jedoch erst im Finale. Denn Kraus trifft zunächst auf die als Nummer 5 gesetzte Spanierin Marina Bassols Ribera.

„Ein Zweisatzsieg gegen eine nicht einfache Spielerin, da kann ich sehr zufrieden sein“, erklärte Kraus im ORF-TV-Interview. „Ich bin auch im Match immer besser geworden, darüber bin ich sehr happy.“ Für Kraus bedeutet der Halbfinaleinzug im Live-Ranking auch den erstmaligen Vorstoß in die Top 90 der Weltrangliste. Im Falle eines Turniersiegs winken ihr die Top 80. Für Kraus geht es am Samstag ins große Stadion, das ab dem Halbfinale nach der Rückkehr des internationalen WTA-Tennis nach über drei Jahrzehnten wieder von den Frauen bespielt wird.

Grabher hatte es gegen das erst 18-jährige belgische Talent Vandromme vor allem im zweiten Durchgang schwer. Nach sicherem Satzgewinn bäumte sich ihre Gegnerin auf, führte 4:2 und hatte bei 5:4 zwei Break- und damit Satzbälle. Doch der Schützling von Günter Bresnik hielt den Aufschlag und nach Break und Rebreak ging es ins „Jeu decisif“, in dem sich Grabher durchsetzte.

Tom Holland hatte in der „Tonight Show“ von Jimmy Fallon erzählt, dass er Haaland eine Einladung zum Abendessen per Instagram-Privatnachricht geschickt habe, der Norweger aber nicht reagiert habe. 

Nun kommentierte Haaland den Ausschnitt der Fallon-Sendung bei Instagram: „Abendessen-Einladung akzeptiert. Ein bisschen spät. Sag nur den Ort!“ 

Vergeblicher erster Versuch

Schauspieler Holland (30) hatte in der US-Show zuvor berichtet, er habe Haaland bei einem Formel-1-Rennen in Monaco gesehen und gedacht: „Ich probiere es mal“. Von Haaland kam daraufhin laut Holland: „Nicht mal eine Antwort darauf, keine Entschuldigung, kein 'Ich habe heute Abend schon etwas vor, ich spiele Fußball', nada.“

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.