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Ein leichter hohler Plastikball und ein Schläger aus Kunststoff. Ein Goalie, 5 Feldspieler. Floorball – auch Unihockey genannt –  erfreut sich vor allem unter Kindern und Jugendlichen in Österreich immer größerer Beliebtheit. 

Die Österreichische Floorballliga der Männer geht am Wochenende in ihre Finaltage. Am 11. und 12. April (17 bzw. 16 Uhr) treffen in der PAHO Kurt-Kucera-Halle in Wien Favoriten der Wiener Floorball Verein (WFV) auf den Erzrivalen VSV Unihockey aus Villach.

Immer wieder Wien

Für die Wiener, die amtierende Staatsmeister und Gewinner der Internationalen Floorball Liga 2025/26 sind, ist es die zehnte Finalteilname in Folge. Nun soll der fünfte Titel in Serie nach Wien geholt werden. Der WFV konnte die letzten vier Meisterschaften (2022, 2023, 2024, 2025) für sich entscheiden –  zum zehnten Mal heißt der Gegner im Finale VSV Unihockey. Der VSV wartet seit 2021 auf einen Titelgewinn.

Bei den Frauen ist die Meisterschaft bereits entschieden. Der WFV hat da den Männern bereits vorgelegt und zum ersten Mal seit 2017 den Staatsmeistertitel geholt. Finalgegnerinnen waren die SPG HSI/Wikings Zell.

Der FC Augsburg hat in der deutschen Fußball-Bundesliga einen Sieg gegen die TSG Hoffenheim verschenkt, die Sieglosserie der Truppe von Coach Christian Ilzer aber verlängert. Der FC trennte sich daheim 2:2 von der TSG, ÖFB-Teamstürmer Michael Gregoritsch erzielte dabei den Treffer der Gastgeber zum 2:0 (14.). Die Augsburger verspielten die komfortable Führung noch vor der Pause und vergaben durch Alexis Claude-Maurice vom Elfmeterpunkt kurz vor Schluss den Sieg (85.).

Die Hoffenheimer, bei denen Alexander Prass in der zweiten Hälfte eingewechselt wurde, blieben das vierte Spiel in Serie ohne Sieg und belegen derzeit noch Rang fünf. Augsburg, das seit fünf Spielen auf einen Dreier wartet, ist Zehnter.

Die 2.500 Tennis-Fans kamen voll auf ihre Rechnung. Das heißt, es hätten mehr sein können, würden das Linzer Design ein größeres Fassungsvermögen bieten. Doch das erste rein-österreichische Viertelfinale der 35-jährigen Turniergeschichte des Upper Austria Ladies bot zumindest im ersten Satz Tennis vom Feinsten. 

Besser hätte alles von Dramaturgen nicht inszeniert werden können. Jungstar Lilli Tagger traf auf Neo-Österreicherin Anastasia Potapowa, die das Turnier als Russin 2023 schon einmal gewinnen konnte (damals auf Hartplatz). Und die gebürtige Russin setzte sich nach einer sehr abgeklärten Leistung letztlich 7:6, 6:0 durch. Für die meisten Fans war es der einzige Wermutstropfen - der Großteil des Linzer Publikums war im Lager der 18-jährigen Osttirolerin, die  im ersten Satz aber erneut ihr großes Potenzial unter Beweis stellte. 

Dieser Ausfall trifft Bundesliga-Leader Sturm im ungünstigstem Moment. Filip Rozga wird nicht nur im Steirer-Derby gegen Hartberg am Sonntag (14.30 Uhr, Sky) fehlen, sondern mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Die Saison läuft noch bis zum 17. Mai - Sturm führt mit vier Punkten Vorsprung die Liga an. 

Beim 19-jährigen Polen wurde bei einer MR-Untersuchung eine muskuläre Verletzung im Oberschenkel diagnostiziert. Rozga zog sich die Verletzung im Training zu. In den vergangenen Monaten wurde der technisch extrem versierte polnische Teamspieler immer mehr zum Leistungsträger. 

Eine gute Nachricht gibt es auch für die Grazer. Dafür wird der Torschützenlisten-Führende Otar Kiteishvili in die Startelf zurückkehren. „Er kann enge Spiele mit magischen Momenten entscheiden“, sagt Trainer Fabio Ingolitsch

Timo Hammarberg und Tim Berger haben beim Elite16-Turnier in Saquarema (Brasilien) für eine Sensation gesorgt. Die jungen Österreicher setzten sich gegen die norwegischen Olympiasieger Anders Mol und Christian Sørum in zwei Sätzen mit 21:16 und 21:18 durch.

Der Erfolg kommt umso überraschender, als die Voraussetzungen alles andere als ideal waren. Hammarberg hatte in der Nacht vor dem Spiel mit massiven Magenproblemen zu kämpfen und musste sich zunächst stabilisieren. Dennoch stand das Duo am nächsten Tag auf dem Court – und zeigte eine beeindruckende Leistung.

Gegen die favorisierten Norweger, die als Olympiasieger 2021 und  Weltmeister von 2022 und dominierendes Team der vergangenen Jahre gelten, agierten Hammarberg/ Berger von Beginn an mutig. Mit konstantem Side-Out-Spiel, wirkungsvoller Blockarbeit und hoher Intensität entschieden sie beide Sätze für sich und feierten ihren ersten Sieg gegen das Top-Duo.

Mit dem Erfolg sicherten sich die Österreicher Platz zwei in Pool E und zogen damit in die K.o.-Phase ein. Zuvor war die Gruppenphase wechselhaft verlaufen: Auf eine knappe 1:2-Auftaktniederlage gegen die Schweizer Krattiger/Dillier folgte ein souveräner 2:0-Erfolg gegen die Brasilianer Adelmo/Mateus.

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