Felix Gall wird heilfroh sein, dass er die 10. Etappe des Giro d'Italia überstanden hat. Nichts hasst der Osttiroler mehr als Einzelzeitfahren, im monotonen Kampf gegen die Uhr kommen seine Vorzüge als Radprofi leider nicht richtig zur Geltung.
„Ich bin echt froh, dass es bei diesem Giro nur ein Zeitfahren gibt“, gab der 28-jährige Bergspezialist unumwunden zu.
Steigerung im Zeitfahren
Felix Gall hielt dann den Schaden auf dem flachen Teilstück von Viareggio nach Massa (42 km) halbwegs in Grenzen. Zwar verlor der Österreicher den dritten Rang in der Giro-Gesamtwertung und rutschte auf Platz vier zurück, trotzdem schlug sich Gall deutlich besser als bei früheren Zeitfahren.
"Es ist die letzten 20 Minuten ziemlich lang geworden, aber es war nicht viel mehr drinnen", sagte Gall.
Eulalio weiter in Rosa
Mit einem Rückstand von 4:22 Sekunden beendete der Osttiroler die 10. Etappe an der 33. Position und in der Gesamtwertung den Niederländer Thymen Arensman vorbei ziehen lassen. Der Portugiese Afonso Eulalio verteidigte das Rosa Trikot, liegt inzwischen aber nur mehr 27 Sekunden vor dem dänischen Topfavoriten Jonas Vingegaard.