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Es war ein Riesenschock: Real-Verteidiger Raul Asencio blieb nach einem Zusammenstoß im Rückspiel des Champions-League-Play-offs gegen Benfica Lissabon am Boden liegen. Es war die 71. Minute, in der es sofort still wurde im Bernabeu. Asencio wurde minutenlang behandelt, schließlich wurde ihm eine Halskrause angelegt und er wurde vom Platz getragen. Für ihn kam ÖFB-Star David Alaba in die Partie.

Asencio wurde mit Verdacht auf eine schwere Nackenverletzung ins Krankenhaus gebracht. „Uns stockte der Atem, als wir sahen, wie er auf einer Trage weggebracht wurde. Es ist etwas im Nacken, scheint nicht ernst zu sein. Hoffentlich bleibt es nur bei einem Schreck“, gab Trainer Alvaro Arbeloa ein erstes Update.

Beau Greaves hat als erste Frau bei einem Turnier der PDC Pro Tour einen Neundarter geworfen. Das Kunststück ist der 22-Jährigen im Spiel gegen Mensur Suljovic, Österreichs besten Dartspieler, gelungen, das sie am Ende auch mit 6:5 gewann.

Passiert ist das perfekte Leg, in dem Greaves mit nur neun Pfeilen von 501 auf 0 Punkte stellte, in der zweiten Runde im englischen Leicester. Suljovic verbeugte sich artig und gratulierte seiner Gegnerin.

Das Play-off-Hinspiel zwischen Benfica und Real (0:1) hatte ein langes Nachspiel. Schließlich brachte der Rassismus-Eklat um Vinicius Jr. eine Sperre für Prestianni von Benfica.   

Trainer Jose Mourinho war ohnehin schon davor gesperrt und sah auf der Tribüne des Ex-Vereins die Führung seiner Außenseiter: Rafa Silva glich nach 14 Minuten das 0:1 aus Lissabon aus. 

Doch schnell kam Real zurück, Tchouameni glich nur zwei Minuten später aus.

Auch in der zweiten Hälfte hielt Benfica mit.

Eine Sensation in Madrid schien denkbar.

Nach 77 Minuten kam David Alaba ins Spiel – weil Raul Asencio wegen einer heiklen Verletzung im Halsbereich abtransportiert werden musste.

Der Schock im Stadion wurde rasch vom Jubel über das 2:1 durch Vinicius abgelöst (79.).

Das Duell zwischen den Vienna Capitals und den Graz 99ers ging in den vier Partien klar an den Titelanwärter aus der Steiermark. Mittwochabend wirkte anfangs der erste Caps-Sieg möglich, doch der 2:0-Vorsprung war schnell verspielt.

Am Ende siegte Graz 2:5.

Das Bully hatte der frühere Formel-1-Star Mika Häkkinen vorgenommen.

Am Transfermarkt konnten die Wiener den Grazern allerdings eine Niederlage zufügen.

Über diese Partie wird noch länger geredet werden. Vor allem in Dortmund.

Ausgerechnet vor dem großen Schlager gegen die Bayern muss der BVB ein extrem bitteres Aus im Play-off der Champions League verkraften.

Bei Atalanta gab es nach wildem Spielverlauf ein 1:4 und damit mit insgesamt 3:4 das Aus gegen die Italiener.

In Bergamo war der BVB von Anfang an unter Druck. Die souveräne Leistung beim 2:0-Heimsieg gegen Atalanta schien lange vergessen.

Bereits in der 5. Minute gingen die Italiener durch Mittelstürmer Scamacca in Führung.

Immer wieder musste Dortmund-Goalie Kobel danach retten. Erst in der 29. Minute hatten die Deutschen ihre erste Chance. Brandts Versuch wurde gehalten.

Alles ausgeglichen noch vor der Pause 

Noch vor der Pause war im Duell der beiden Teams im 3-4-2-1-System das Hinspiel ausgeglichen: Atalanta schaffte durch einen abgefälschten Schuss das 2:0, Zappacosta durfte sich feiern lassen.

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