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Maja Chwalinska kann in Wimbledon den Erfolg von den French Open, wo sie ins Endspiel einzog, nicht wiederholen. Schuld ist eine Verletzung. Und es war ein Drama gleichsam wie ein Akt der Fairness.  

Chwalinska beherrschte die Thailänderin Mananchaya Sawangkaew lange auf Siegkurs. Ausgerechnet beim eigenen Matchball im zweiten Satz rutschte die 24-Jährige weg und verletzte sich am Knöchel. Doch statt aufzugeben, versuchte sie weiterzuspielen. Und verlor unter großen Schmerzen nach fast drei Stunden doch noch 6:2, 5:7, 2:6.

Österreich ist bei der Fußball-WM in der K.-o.-Runde angekommen. Und gleich der erste Gegner ist Europameister Spanien. Nachdem das ÖFB-Team das Herzschlagfinale der Gruppenphase gegen Algerien überstanden hat und wohl alle Emotionen durchmachen musste, widmen sich Teamchef Ralf Rangnick und sein Team der Vorbereitung auf die Truppe rund um Rodri und Lamine Yamal

Gegen Spanien werden die Tugenden des ÖFB-Teams noch einmal wichtiger werden. Aggressives Pressing und schnelles Umschaltspiel. Nur leider war im bisherigen Turnierverlauf davon noch wenig zu sehen. In der neuen Episode der Nachspielzeit wird der Frage nachgegangen, was aus dem Rangnick-Pressing geworden ist und wo man es auf der US-Reise verloren hat. 

Außerdem ist noch einmal Christoph Baumgartner im Fokus. Warum ist es so schwer, den verletzten Offensivspieler zu ersetzen?

Und: Wie stark ist Spanien wirklich? Und ab wann kann man eigentlich von einer erfolgreichen WM aus österreichischer Sicht sprechen?

Der brasilianische Traum geht weiter. Der Rekordweltmeister bekleckerte sich gegen Japan nicht mit Ruhm, musste einem Rückstand nachlaufen und traf erst spät zum 2:1-Sieg. Brasilien darf weiter vom sechsten WM-Titel träumen – es wäre der erste seit 2002. 

Schock für Brasilien

Und die Japaner? Die müssen weiter auf ihren ersten K.-o.-Sieg bei einer WM-Endrunde warten.

Brasilien wurde seiner Favoritenrolle zunächst gerecht – zumindest was den Ballbesitz betraf. Der näherte sich schon der 70-Prozentmarke, als die Japaner die Selecao plötzlich kalt erwischte. Sano schnappte sich den Ball im Mittelfeld, schaute am Sechzehner kurz auf – und traf genau ins linke Eck (29.). Und plötzlich war es ruhig im Stadion, die großteils brasilianischen Fans waren geschockt.

Eigentlich schien der Rückzug von Anna Gasser vom Wettkampfsport bereits besiegelt. Nach den Winterspielen 2026 wolle sie keine Bewerbe mehr bestreiten, hatte die zweifache Olympiasiegerin im Big Air während des Winters immer wieder betont und den Absprung ins Privatleben ins Auge gefasst.

Voller Tatendrang

Mittlerweile hört sich alles ganz anders aus. Als Anna Gasser am Montag am Golm den Countdown für die Snowboard-, Freestyle und Freeski-WM im Montafon (6. bis 21. März 2027) einläutete, sprühte die bald 35-Jährige nur so vor Tatendrang. 

Die Kärntnerin hatte extra eine Nachtschicht eingelegt, um vom Formel-1-Grand-Prix in Spielberg für die WM-Auftaktveranstaltung ins Ländle (572 Kilometer) zu reisen. Sie hat längst wieder das Training aufgenommen und arbeitet im Banger-Park in Scharnitz, einer riesigen Matten-Schanzenanlage an neuen Tricks. 

Tut sich das wirklich jemand an, der mit den Wettkämpfen schon abgeschlossen hat?

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