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Stark, stärker, Felix Gall: Zweiter Platz auf der ersten Giro-Bergetappe

Felix Gall musste nur Favorit Jonas Vingegaard den Vortritt lassen. In der Gesamtwertung ist der Osttiroler bereits Dritter.
Felix Gall kämpfte sich als Zweiter ins Ziel

Die siebente Etappe des Giro d’Italia von Formia zum Blockhaus über 244 Kilometer und mit 4.467 Höhenmeter war eine Woche nach dem Auftakt in Bulgarien so etwas wie der zweite Startschuss der Italien-Rundfahrt. 

„Jetzt kommen die Karten auf den Tisch. Nach dieser Etappe wird man sehen, wie gut jeder drauf ist“, hatte Felix Gall vor der ersten Bergankunft gemeint.

Felix Gall präsentiert sich beim Giro in Hochform

Felix Gall präsentiert sich beim Giro in Hochform

Gigant der Abruzzen

„Gigant der Abruzzen“ wird der Monte Blockhaus auch genannt, der 13 Kilometer lange Anstieg zählt zu den schwierigsten Bergwertungen bei diesem Giro. Wenn’s dann auch noch stürmt wie am Freitag, dann wird die 40-minütige Auffahrt zur echten Tortur.

Reife Leistung

Felix Gall bewältigte diesen Kraftakt mit Bravour. Der Osttiroler ließ sich nicht beirren, als Topfavorit Jonas Vingegaard 5 Kilometer vor dem Ziel attackierte und fuhr weiter sein Tempo. "Am Anfang habe ich mich geärgert, dass ich nicht an seinem Hinterrad geblieben bin, aber es war die bessere Entscheidung."

Diese abgeklärte Leistung des 27-Jährigen wurde dann auch mit dem zweiten Platz belohnt. Nur der Däne Vingegaard war auf der ersten schweren Bergetappe 13 Sekunden schneller als der bärenstarke Österreicher.

Erster Podestplatz beim Giro

Damit hat Felix Gall nun schon bei zwei großen Rundfahrten Podestplätze zu Buche stehen. 2023 hatte der Österreicher sensationell die Königsetappe der Tour de France gewonnen. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Gall.

In der Gesamtwertung führt weiter der Portugiese Afonso Eulalio, Felix Gall machte in der Gesamtwertung einen großen Satz nach vorne und liegt hinter Vingegaard bereits an dritter Stelle. In dieser Verfassung ist der angepeilte Podestplatz im Gesamtklassement realistisch.

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