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Der österreichische Frauenfußball trägt Trauer. Alexandra Wimmer, Spielerin der SPG Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen ist am Donnerstag bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Die erst 20-Jährige Nachwuchshoffnung hatte zuletzt in der Frauen Future League bei der Akademie OÖ gespielt und kam zuletzt beim 2:2 gegen die Vienna U20 zum Einsatz.

Der Unfall dürfte sich Donnerstagvormittag im Mona-Lisa-Tunnel in Linz ereignet haben. Die junge Frau war mit einer 15-Jährigen im Auto, als es im Tunnel zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Lkw kam. Die Beifahrerin wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung ins Kepler Universitätsklinikum gebracht.

"Wir sind sprachlos und tief erschüttert. Du warst viel zu jung und hattest noch so viel vor dir. Dein Lachen, deine Energie und die Erinnerungen, die wir mit dir teilen durften, werden für immer bleiben", schreibt Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen auf Social Media. 

Das Weltmeister-Team McLaren meldete sich im Formel-1-Training von Japan an der Spitze zurück. Dem Australier Oscar Piastri gelang in der zweiten Übungseinheit in Suzuka die schnellste Runde des Tages. Der 24-Jährige verwies das favorisierte Mercedes-Duo Kimi Antonelli und George Russell auf die Plätze zwei und drei. Titelverteidiger Lando Norris belegte im zweiten McLaren den vierten Rang. Die Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton kamen auf die Plätze fünf und sechs.

McLaren ist wieder zurück

Zuletzt beim Rennen in China hatte McLaren noch eine große Enttäuschung erlebt, als beide Fahrer wegen technischer Probleme mit ihren Autos nicht starten konnten.

Weiter im Tief steckt Red Bull. Max Verstappen, der zuletzt viermal in Serie in Japan gewonnen hatte, kam im Training nicht über Platz zehn hinaus. Der Rückstand betrug gewaltige 1,3 Sekunden.

Vor dem dritten Saisonlauf am Sonntag (7.00 Uhr/ServusTV, Sky) führt Silberpfeil-Fahrer Russell die Gesamtwertung mit vier Punkten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Antonelli an. Russell (28) hatte den Auftakt in Australien und den Sprint in China gewonnen, der erst 19 Jahre alte Antonelli holte sich den Sieg beim Hauptrennen in Schanghai.

Jannik Sinner ist am Donnerstag mit einem glatten 6:2, 6:2 über den US-Amerikaner Frances Tiafoe ins Miami-Halbfinale eingezogen. Der Weltranglisten-Zweite, zuletzt auch Sieger beim ATP-1000-Turnier in Indian Wells, ist damit weiter auf Kurs zum „Sunshine Double“. Noch zwei Siege fehlen dem Südtiroler, nach dem Turnier in Kalifornien auch jenes in Florida zu gewinnen.

Nächster Gegner ist nun der als Nummer 3 gesetzte Deutsche Alexander Zverev oder Francisco Cerundolo (ARG-18). Sinner wäre der erste Spieler seit Roger Federer 2017, der beide 1000er-Turniere en suite für sich entscheiden könnte. Der 24-Jährige kann den früh ausgeschiedenen Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aber vorerst noch nicht an der Spitze ablösen. 

Austria Wien hat die vertraglich vereinbarte Option bei Abubakr Barry gezogen und den ursprünglich im Sommer auslaufenden Vertrag des Mittelfeldspielers vorzeitig bis zum Ende der Saison 2026/27 verlängert.

Der 25-Jährige wechselte 2024 aus der zweiten israelischen Liga zu den Veilchen und entwickelte sich schnell zum absoluten Leistungsträger in der Mannschaft von Trainer Stephan Helm. 

In der laufenden Bundesliga-Saison kommt Barry bislang auf 22 Einsätze, in denen ihm vier Tore sowie drei Assists gelangen. Aktuell ist er mit der gambischen Nationalmannschaft unterwegs und absolviert am Dienstag ein Auswärtsspiel gegen Senegal.

Für Barry gab es in der jüngsten Vergangenheit immer wieder Interessenten, es ist sehr wahrscheinlich, dass der Mittelfeldspieler den Verteilerkreis im Sommer verlassen wird. Die Austria würde dann durch die Option gutes Geld verdienen, das sie ohnehin für die Finanzen benötigt.

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