U-21-Team: Belgien-Legionär Adewumi will in Belgien die Tor-Premiere
Wiedersehen mit Belgien: Österreichs Flügel Adewumi (r.)
Die Gruppe I ist sicher die ausgeglichenste im Kampf um die Teilnahme an der U-21-EM 2027 in Serbien und Albanien. Österreich liegt zur Halbzeit der Quali voran, obwohl es gegen den Letzten Wales eine Heim-Blamage gab. Belarus hält bei vier Punkten aus vier Spielen.
Davor wird im punktgleichen Trio Österreich – Belgien – Dänemark das EM-Fixticket ermittelt. Gut möglich, dass am Ende die Tabelle der direkten Duelle entscheiden wird.
Die ÖFB-Auswahl muss zumindest Zweiter werden, um noch eine Chance im Play-off gegen einen anderen Zweiten zu haben.
Dementsprechend wichtig ist das Wiedersehen mit Belgien nach dem Sieg in Ried. Ab 20 Uhr (ORF Sport+ live) will das Team von Peter Perchtold Platz eins gegen eine individuell teils hochklassige belgische Mannschaft in Leuven verteidigen.
Wurmbrand als Verstärkung
„Die Jungs sind voll da und haben die Dinge im Training richtig gut umgesetzt“, sagt Perchtold, der auf eine starke Auswahl zurückgreifen kann. Vom A-Team ist Rapid-Flügel Wurmbrand als Verstärkung dabei.
Lediglich Innenverteidiger fallen aus: der in Lens überragende Baidoo ist noch rekonvaleszent, der Rapidler Schöller angeschlagen. Deswegen könnten diesmal „nur“ zwei Innenverteidiger aufgeboten werden.
Zwei Belgien-Insider
Im Fokus sind gleich zwei Belgien-Legionäre: Sechser Niki Sattlberger von Genk läuft als Kapitän ein, Oluwaseun Adewumi am Flügel.
"Es wird für mich ein besonderes Spiel in Belgien – und es wäre der ideale Zeitpunkt für mein erstes Tor im U-21-Team", sagt der Stammspieler von Cercle Brügge.
Nach bereits fünf Toren als Leihgabe von Burnley ist das Selbstvertrauen von Adewumi keine Überraschung.
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