Monster-Comeback: 21-jähriger Franzose sorgt in Miami für Aufsehen

Der 21-jährige Arthur Fils steht nach einem Marathon in Miami in seinem ersten Masters-Halbfinale. Im Finish hatte es ganz und gar nicht danach ausgesehen.
Im Semifinale: Arthur Fils

Die meisten Zuschauer waren schon weg. Den meisten Tennis-Fans war es im Hard Rock Stadium in Miami schon zu spät geworden, als Arthur Fils für eine große Tennis-Sensation sorgte. Der 21-jährige Franzose, der auch schon in Wien bei den Erste Bank Open servierte, lag im Tie-Break des entscheidenden dritten Satzes gegen Lokalmatador Tommy Paul 2:6 zurück. 

Doch Fils ließ seinem Gegner danach keinen Punkt mehr, siegte nach 2:47-Stunden Spielzeit 6:7 (3), 7:6 (4), 7:6 (6) und zog in sein erstes Masters-Semifinale ein, in dem am Freitag der Tscheche Jiri Lehecka wartet. Nach dem Matchball ließ sich Fils, der zuvor vier Mal in einem 1.000er-Viertelfinale gescheitert war, von seiner Box feiern. 

Fils ist ein weiterer Youngster, der so richtig aufzeigt. Im Vorjahr holte der Tscheche Jakub Mensik mit gerade einmal 19 Jahren den Titel. Dieses Mal flog er gegen US-Mann Frances Tiafoe, der am Donnerstag im Viertelfinale auf Jannik Sinner trifft, in der 3. Runde raus (11:13 im entscheidenden Tie-Break). Dafür kam der 20-jährige spanische Qualifikant Martin Landaluce bis ins Viertelfinale, wo er Lehecka unterlag. 

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