Sport-News

Nach Sinja Kraus hat es auch Jurij Rodionov durch die Qualifikationsmühlen in den Hauptbewerb der French Open geschafft. Der 27-jährige Niederösterreicher besiegte am Freitag in der dritten Qualifikationsrunde in Paris den Kroaten Borna Gojo 7:5,6:3 und steht zum dritten Mal in Roland Garros sowie auch insgesamt bei einem Tennis-Major im Hauptfeld. Damit sind insgesamt sechs ÖTV-Akteure, vier Frauen und zwei Männer beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres im Einzel dabei.

Rodionov, Kraus sowie auch Julia Grabher, die auf eine Qualifikantin trifft, kennen erst am Freitag am späteren Nachmittag ihre Erstrunden-Gegner. Die Zulosung der Qualifikanten erfolgt erst nach Abschluss aller Drittrundenspiele. Ebenfalls mit von der Partie sind die als Nummer 28 gesetzte Anastasia Potapova, die erstmals auf die Australierin Maya Jont trifft, French-Open-Juniorinnensiegerin Lilli Tagger (gegen Wang Xinyu/CHN-32) und Sebastian Ofner. Letzterer hat mit dem als Nummer 14 gesetzten Italiener Luciano Darderi ein besonders schwieriges Los.

Da hat wohl jemand in der Adidas-Zentrale in Herzogenaurach die Nationalteams durcheinandergebracht: Auf der österreichischen Website des Sportartikel-Riesen wird ausgerechnet das DFB-WM-Trikot mit einem Text beworben, der eindeutig Österreich meint – obwohl der ÖFB seit Jahrzehnten mit dem Konkurrenten Puma zusammenarbeitet.

Unter der Überschrift zum deutschen Nationalteam heißt es auf der Adidas-Seite wörtlich: „Es heißt nicht ohne Grund, dass Österreich eine der besten Mannschaften der Welt ist. Alleine beim Anblick des Österreich Trikots kommen einem Erinnerungen an große Siege, brillante Tore und spannende Spiele.“

"Eines der berühmtesten Trikots"

Dazu wird den Fans empfohlen, sich „eines der berühmtesten Trikots der Welt“ zu holen – gemeint ist allerdings eigentlich das Deutschland-Trikot. Die Passage findet sich auf der DFB-Kollektion von Adidas Österreich.

Pikant: Der Österreichische Fußball-Bund läuft seit vielen Jahren in Trikots von Puma auf. Auch die aktuellen WM-2026-Dressen wurden gemeinsam mit Puma präsentiert und vermarktet.

Neue Trikots präsentiert

Während Adidas traditionell den Deutschen Fußball-Bund ausrüstet, setzt der ÖFB seit Jahren auf den fränkischen Rivalen Puma. Erst Ende 2025 präsentierten ÖFB und Puma gemeinsam das neue Heimtrikot. Im März folgte dann das Auswärtstrikot.

Für den SKN St. Pölten ist heute erneut Endspielstimmung angesagt. Denn wenn die Titelverteidigerinnen bei Sturm Graz (18.30/ÖFB TV) nicht gewinnen, ist der Meisterteller fix in Wien.

Tabellenführer Austria Wien empfängt dann am Samstag (14 Uhr/ÖFB TV) Red Bull Salzburg, gegen die man im Cupfinale 1:0 gewinnen konnte. Gewinnt die Austria in der Generali Arena, ist den Veilchen der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte sicher.

Ende der Qualigruppe

Anders als im Meister-Play-off markiert der 23. Spieltag in der Qualifikationsgruppe zugleich die letzte Runde. Der LASK trifft zu Hause auf Südburgenland (14 Uhr/ÖFB TV). Die Linzerinnen stehen als Dritter der Qualifikationsgruppe fest, die Südburgenländerinnen als Tabellenschlusslicht. Aufgrund der nicht erhaltenen Lizenz von Neulengbach bleibt die Spielgemeinschaft aber in der Frauen-Bundesliga.

Am Samstag (15 Uhr/ORF Sport+) trifft Blau-Weiß Linz im letzten Heimspiel der Saison auf Altach. Die Vorarlbergerinnen werden die Saison als Zweiter der Qualifikationsgruppe beenden. Die Oberösterreicherinnen sind Vorletzter. 

Im Sommer 2022 lag der FC Wacker Innsbruck in Trümmern. Nach dem Lizenzentzug und dem Zwangsabstieg musste der Traditionsklub in der Tiroler Liga (5. Leistungsstufe) wieder von Null beginnen. 

Nach drei Aufstiegen in Folge meldet sich Wacker nun wieder in der 2. Liga zurück. Wie bundesligafit ist der 10-fache Meister?

  • Was ist die Zielrichtung in der 2. Liga? 

Es wäre erstens vermessen und zweiten fast ein wenig arrogant, den Titel und Durchmarsch als Ziel auszugeben. Dafür streben schlicht zu viele Klubs (BW Linz, St. Pölten, Admira, Vienna) in die Bundesliga.

Gut zwei Wochen ist Lars Söndergaard nun Teamchef des Frauen-Nationalteams. Und in der WM-Qualifikation gilt es nun zu retten, was zu retten ist. Mit einem Punkt steht man nach vier Spielen da. Am 5. Juni folgt das wichtige Match gegen Slowenien am Sport-Club-Platz in Wien-Hernals.

"Die Besten"

Lars Söndergaard hat sich bei der Bestellung seines Teams stark an die letzten Aufgebote gehalten. „Ich habe diese Mannschaft ausgewählt, weil ich finde, dass das die Besten sind“, sagt Söndergaard. Er habe „viele, viele Gespräche“ geführt, doch „am Platz“ kenne er die Spielerinnen noch nicht.

Im Kader findet sich auch wieder der Name der routinierten Stuttgart-Stürmerin Nicole Billa. „Sie spielt in der 2. Liga oft über 90 Minuten. Sie ist eine der torgefährlichsten Spielerinnen.“ Das könne gerade gegen Slowenien und Norwegen entscheidend sein.

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