Insider: Pakistan übermittelte USA neuen iranischen Vorschlag
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen.
- Seit 8. April gilt eine Waffenruhe. Gespräche zwischen den Konfliktparteien haben bisher keine Ergebnisse gebracht.
- Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus beschossen. Laut US-Präsident Donald Trump hängt die Waffenruhe an einem seidenen Faden.
- Einer DER Knackpunkte neben dem Atomprogramm: die Öffnung der Straße von Hormus. Das US-Militär will die iranische Blockade der Straße von Hormus brechen und hat am vergangenen Montag begonnen, Handelsschiffe zu eskortieren. Am Mittwoch dann die Kehrtwende: Die US-Navy würden sich aus der Straße von Hormus zurückziehen, kündigte Trump an.
- Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump einen Verzicht auf Atomwaffen zugesichert.
- US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping sind sich einig, dass die Straße von Hormus "offen bleiben" muss.
- Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollen unterdessen erstmals den Iran angegriffen haben.
- Am Sonntag geriet ein Atomkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach einem Drohenangriff in Brand.
- Die aktuell geltende Waffenruhe zwischen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel soll nach US-Angaben um 45 Tage verlängert werden.
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Iran-Krieg
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Iranische Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi aus Krankenhaus entlassen
Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist aus dem Krankenhaus entlassen worden und nach Hause zurückgekehrt. Dies teilte eine von ihrer Familie geführte Stiftung am Montag mit. Die 54-Jährige hatte Ende März mutmaßlich einen Herzinfarkt erlitten und war einen Monat später aus dem Gefängnis ins Krankenhaus verlegt worden. „Ihre Genesung erfordert eine strenge medizinische Überwachung außerhalb von Gefängnismauern“, erklärte Mohammadis Tochter Kiana Rahmani laut der Stiftung. Eine Rückkehr in die Haft wäre ein Todesurteil für ihre Mutter. Das iranische Außenministerium äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Fall. Auch in den staatlichen Medien wurde er nicht erwähnt. Mohammadi hatte 2023 den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz für Frauenrechte und die Abschaffung der Todesstrafe im Iran erhalten. Sie saß zu dem Zeitpunkt im Gefängnis. -
Behörde zur Kontrolle der Hormus-Straße eingerichtet
Der Iran hat offiziell bestätigt, dass er eine eigene Behörde zur Kontrolle der Schifffahrt in der Straße von Hormus gegründet hat. Die "Behörde für die Straße des Persischen Golfs" (PGSA) verfüge über einen offiziellen Account, über den sie "Echtzeit-Updates zu den Operationen" in der Meerenge bereitstellen werde, erklärten der Nationale Sicherheitsrat und die Marine der iranischen Revolutionsgarden, der Elitestreitmacht des Landes, am Montag. Details wurden nicht genannt.
Das Fachblatt Lloyd's List hatte Anfang Mai berichtet, die Behörde werde dafür zuständig sein, Durchfahrtsgenehmigungen zu erteilen und Mautgebühren zu erheben. Schiffe, welche die Straße von Hormuz befahren wollen, müssten "detaillierte Aufzeichnungen über Eigentümer, Versicherung, Besatzung und die geplante Transitroute" machen. Zuvor hatte bereits der iranische Fernsehsender Press TV über die geplante Behörde berichtet.
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Pakistan soll den USA neuen iranischen Vorschlag übermittelt haben
Pakistan hat den USA einen überarbeiteten Vorschlag des Iran zur Beendigung des Krieges übermittelt. Das sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person aus pakistanischen Vermittlerkreisen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters vor dem Hintergrund der stockenden Friedensgespräche. "Wir haben nicht viel Zeit", sagte der Insider auf die Frage zu den Möglichkeiten, die bestehenden Differenzen zu überwinden. Beide Seiten würden ihre Bedingungen zudem immer wieder ändern.
Das iranische Außenministerium bestätigte die Übermittlung des neuen Vorschlags. Wie am Vortag angekündigt, seien Teherans "Bedenken" der Gegenseite übermittelt worden, sagte Außenministeriumssprecher Esmail Baghaei am Montag Journalisten. Weiter sagte er, die Gespräche würden "über den pakistanischen Vermittler fortgesetzt". Details nannte er zunächst nicht.
Iranische Medien hatten zuvor von "überzogenen Bedingungen" der USA berichtet. Laut der Nachrichtenagentur Mehr verlangt Washington in seinem jüngsten Vorschlag "sehr strenge und langfristige Restriktionen für den iranischen Atomsektor".
Laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars legte die US-Regierung einen Fünf-Punkte-Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs vor, wonach der Iran nur noch eine Atomanlage betreiben dürfte und seinen Bestand an hochangereichertem Uran den USA aushändigen müsste. Außerdem wolle Washington nicht einmal 25 Prozent der eingefrorenen iranischen Guthaben freigeben und keine Reparationszahlungen für Kriegsschäden leisten.
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G7-Finanzminister beraten zu Iran-Krieg und Welthandel
Die Finanzminister der führenden westlichen Industriestaaten (G7) beraten in Paris ab Montag über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs und der Blockade der Straße von Hormus. Dabei geht es bis Dienstag auch um Ungleichgewichte im Welthandel, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen, die Finanzierung von Entwicklungsländern sowie das Vorgehen gegen die Finanzierung von Terrorismus und Organisierter Kriminalität. Weiteres Thema ist die Unterstützung der Ukraine.
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Flammt der Krieg im Nahen Osten wieder auf?
Berichten zufolge entwerfen Trumps Berater neue Pläne, um mit Bomben Bewegung in die stockenden Verhandlungen zu bringen. Auch die Golfstaaten könnten Angriffe durchführen.
Lesen Sie mehr dazu in der Analyse von Caroline Ferstl:
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Emirate melden insgesamt drei Drohnen
Der emiratische Außenminister, Abdullah bin Sajid, verurteilte in einem Telefonat mit Rafael Grossi, dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), den Angriff als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht, wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM berichtete. Bin Sajid habe das Recht der Emirate betont, "auf diese Terroranschläge zu reagieren und alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz ihrer Sicherheit" zu ergreifen.
Am Abend hieß es vom Verteidigungsministerium der Emirate, insgesamt seien am Sonntag drei aus westlicher Richtung kommende Drohnen in das Staatsgebiet eingedrungen. Zwei habe man abfangen können, während die dritte Drohne einen Stromgenerator außerhalb des inneren Sicherheitsbereiches des AKWs Baraka getroffen habe. Ermittlungen zu dem Angriff liefen, hieß es weiter.
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Keine konkreten Zugeständnisse der USA im Ringen um Kriegsende
Die USA haben in ihrer Reaktion auf iranische Vorschläge zur Beendigung des Iran-Kriegs dortigen Medien zufolge keinerlei konkrete Zugeständnisse an Teheran gemacht. Die US-Regierung habe "überzogene Bedingungen" gestellt und ihrerseits "keinerlei greifbare Zugeständnisse" gemacht, schrieb die Nachrichtenagentur Mehr am Sonntag. So habe Washington "sehr strenge und langfristige Restriktionen für den iranischen Atomsektor" verlangt.
Diese Strategie der USA führe in eine "Sackgasse in den Verhandlungen", so Mehr. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars hat die US-Regierung einen Fünf-Punkte-Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs vorgelegt, wonach der Iran nur noch eine Atomanlage betreiben dürfte und seinen Bestand an hochangereichertem Uran den USA aushändigen müsste. Außerdem wolle Washington nicht einmal 25 Prozent der eingefrorenen iranischen Guthaben freigeben und keine Reparationszahlungen für die im Iran-Krieg entstandenen Schäden leisten. Als Vorbedingung für den Beginn von Verhandlungen formulierten die USA laut Fars die Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten.
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Drohnenangriff auf Atomkraftwerk in den Emiraten
Bei einem Drohnenangriff in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist an einem Atomkraftwerk ein Feuer ausgebrochen. Ein Stromgenerator der Anlage in der Wüstenregion westlich von Abu Dhabi sei in Brand geraten, teilte das Medienbüro der Hauptstadt am Sonntag mit. Der Brand habe die Sicherheit der Anlage aber nicht gefährdet und der Betrieb laufe normal, hieß es. Auch Verletzte habe es nicht gegeben.
Der Verdacht richtete sich schnell gegen den Iran, der die Emirate seit Kriegsbeginn im Nahen und Mittleren Osten besonders stark angegriffen hat. Das Land meldete seit Ende Februar nahezu 3.000 iranische Angriffe mit Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern.
Das Atomkraftwerk Baraka ist die wichtigste Stromquelle der Emirate und soll mit seinen vier Reaktoren etwa ein Viertel des landesweiten Strombedarfs decken. Den Betreibern zufolge ist es das erste Atomkraftwerk in der arabischen Welt. Unter anderem treiben aber Saudi-Arabien und Ägypten eigene Pläne zur Entwicklung und Nutzung von Atomkraft voran.
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Israel greift Süden und Osten des Libanon an
Nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israel libanesischen Angaben zufolge den Süden und den Osten des Landes erneut angegriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete am Sonntag von zwei israelischen Luftangriffen auf die Ortschaft Sohmor in der Bekaa-Region im Osten des Landes. Im Süden gab es demnach weitere Luftangriffe in den Regionen Nabatiyeh und Tyros.
Israel und der Libanon hatten sich am Freitag unter US-Vermittlung auf eine Verlängerung ihrer Waffenruhe um 45 Tage geeinigt. Die beiden Nachbarländer unterhalten offiziell keine diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand.
Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, lehnt sowohl die direkten Gespräche zwischen den Nachbarländern als auch die Waffenruhe ab. Ungeachtet der Feuerpause hatten Israel und die Hisbollah ihre gegenseitigen Angriffe bereits in den vergangenen Wochen fortgesetzt. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Verstöße gegen das Waffenruhe-Abkommen vor.
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Pannen-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" kehrt in die USA zurück
Der aus dem Iran-Krieg abgezogene US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" ist nach seinem 326 Tage dauernden Einsatz auf See wieder in den USA angekommen. Verteidigungsminister Pete Hegseth nahm den größten Flugzeugträger der Welt am Samstag in dessen Heimathafen in Norfolk im US-Bundesstaat Virgina laut Armee in Empfang. Das Schiff hatte die Golfregion vor rund zwei Wochen verlassen, nachdem es zuvor an Militäreinsätzen gegen den Iran beteiligt war.
Über zehn Monate befand sich die "USS Gerald R. Ford" auf See. Das ist laut dem Marine-Institut der Vereinigten Staaten die längste Mission eines US-Flugzeugträgers seit Ende des Kalten Krieges. Der Flugzeugträger war vor seinem Einsatz im Iran-Krieg bereits in der Karibik im Kampf gegen Drogenschmuggelboote im Einsatz. Auch bei der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Jänner wurde er genutzt. Mitte Februar beorderte US-Präsident Donald Trump die "USS Gerald R. Ford" in die Golfregion.
Im März war auf dem Schiff in einem Waschraum ein Feuer ausgebrochen, bei dem zwei Matrosen verletzt wurden. Außerdem traten Probleme mit den Sanitäranlagen auf. US-Medien berichteten von verstopften Toiletten und langen Schlangen vor den Sanitäranlagen. Nach US-Angaben vom vergangener Woche sind mit der "USS Abraham Lincoln" und der "USS George Bush" noch zwei US-Flugzeugträger in der Golfregion stationiert, sowie etwa 20 weitere Schiffe der US-Marine.
© APA/AFP/US NAVY/JOHN BELLINO / JOHN BELLINOHatte zuletzt immer wieder massive Probleme: Der größte Flugzeuträger der USA, die USS Gerald R. Ford.
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Iran-Krieg hinterlässt Spuren auf Europas Stellenmärkten
Der Krieg im Iran und seine Auswirkungen haben die Stellenmärkte in großen Teilen Europas durcheinandergewirbelt. Die Jobseite Indeed verzeichnete einen durchschnittlichen Rückgang der Stellenausschreibungen um 5,6 Prozent in neun untersuchten Ländern. In Deutschland lag das Minus bei 4,6 Prozent.
Besonders starke Einbrüche gab es demnach in Großbritannien (minus 7,4 Prozent), Irland (minus 7,1 Prozent) und Frankreich (minus 5,9 Prozent). Auch der Ausbildungsmarkt sei - entgegen dem eigentlich saisonüblichen Trend - eingeknickt. Einziger Lichtblick blieb Spanien - mit einem Plus von 4,1 Prozent.
In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres sei die Zahl der Stellenausschreibungen noch gestiegen. Im März sei es dann synchron mit Kriegsbeginn zu einem Einbruch gekommen, heißt es in der Untersuchung der Indeed-Ökonomin Virginia Sondergeld. "Die Zeichen stehen derzeit weiterhin eher auf Abwarten als auf Aufbruch", betonte sie.
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Börse im Iran soll am Dienstag wieder öffnen
An der iranischen Börse soll ab Dienstag wieder gehandelt werden. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur IRNA unter Berufung auf einen hochrangigen Börsenvertreter. Der Handel war seit Beginn des Kriegs der USA und Israel gegen den Iran ausgesetzt worden. "Mit der Wiedereröffnung der Börse werden nun alle Bereiche des Kapitalmarktes ihre volle Tätigkeit wieder aufnehmen", sagte Hamid Yari, stellvertretender Leiter der Wertpapieraufsichtsbehörde im Iran.
"Die Aussetzung der Börsenaktivitäten seit Kriegsbeginn diente dem Schutz der Vermögenswerte der Aktionäre, der Verhinderung von panikgetriebenen Handelsgeschäften und der Schaffung transparenterer Preisbildungsbedingungen", ergänzte Yari.
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Im Küstenstreifen nannten sie ihn den "Geist" der Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der islamistischen Hamas. Izz al-Din al-Haddad schloss sich bereits kurz nach der Gründung 1987 der Terrororganisation als einfaches Mitglied an, stieg bald zum Bataillonsführer auf. 2021 wurde er zum Chef der Brigaden ernannt, bis er im Vorjahr nach der Tötung von Hamas-Chef Mohammad Sinwar zum Militärchef ernannt wurde.
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Europäer sprechen mit Iran über Straße von Hormus
Mehrere europäische Staaten verhandeln nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens mit Teheran über die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus. Nach der Durchfahrt von Schiffen aus ostasiatischen Ländern, insbesondere aus China, Japan und Pakistan, hätten nun "auch Europäer Verhandlungen mit der Marine der Revolutionsgarden aufgenommen", berichtete das Staatsfernsehen am Samstag. Um welche Länder es sich dabei handelt, ist bisher nicht bekannt.
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Hamas bestätigt Tod von Kommandant Haddad
Die radikal-islamistische palästinensische Terrororganisation Hamas im Gazastreifen bestätigt den Tod des Kommandanten Izz al-Din al-Haddad. Die israelische Regierung hatte Haddad als einen der Architekten des überraschenden Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 bezeichnet. Haddad war zum Militärchef der Hamas im Gazastreifen aufgestiegen, nachdem Mohammad Sinwar im Mai 2025 von Israel getötet worden war.
In mehreren Moscheen im Norden des Gazastreifens wurde bereits zuvor der Tod des Hamas-Kommandeurs verkündet. Der Kommandant des bewaffneten Teils der Hamas, der Qassam-Brigaden, sei den Märtyrertod gestorben, wurde Augenzeugen zufolge in Moscheen erklärt.
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VAE verteidigen jüngste militärische Handlungen
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verteidigen ihre jüngsten militärischen Handlungen als rein defensive Maßnahmen zur Wahrung ihrer Souveränität. Alle ergriffenen Schritte dienten dem Schutz der Zivilbevölkerung sowie der lebenswichtigen Infrastruktur, teilte das Außenministerium mit. Das Wall Street Journal hatte am Montag berichtet, dass die VAE Anfang April militärische Operationen gegen den Iran vorgenommen hätten. In der Mitteilung des Ministeriums wurden diese mutmaßlichen Angriffe jedoch nicht explizit erwähnt.
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Tote und Verletzte bei israelischem Angriff im Libanon
Bei einem mutmaßlich von Israels Armee geführten Angriff im Süden des Libanon sind laut einem Medienbericht sechs Menschen getötet worden. Drei der Todesopfer bei der Attacke auf ein Zentrum des Zivilschutzes im Bezirk Nabatieh seien Sanitäter gewesen, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Weitere 22 Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht dazu.
Die USA hatten erst am Freitag die Verlängerung der aktuell geltenden Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon um 45 Tage bekanntgegeben. Allerdings war die Feuerpause bereits in den vergangenen Wochen von beiden Seiten immer wieder verletzt worden.
Nach Beginn des Iran-Kriegs hatte die von der Islamischen Republik unterstützte Hisbollah in Solidarität mit Teheran wieder Raketen und Drohnen auf den Norden Israels abgefeuert. Die israelischen Streitkräfte griffen daraufhin Stellungen der Miliz im Süden des Libanons und Hochburgen der Hisbollah in den Vororten der Hauptstadt Beirut an.
Seit dem erneuten Ausbruch der Kämpfe Anfang März wurden im Libanon offiziellen Angaben zufolge rund 2.900 Menschen getötet, darunter zahlreiche Frauen und knapp 200 Kinder.
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Angriff auf Hamas-Militärführer in Gaza
Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat einen Angriff auf den militärischen Führer der Hamas im Gazastreifen, Izz al-Din al-Haddad, bekanntgegeben. Israelische Medien zitierten am Freitagabend einen hohen Vertreter der Sicherheitsdienste, wonach der Tötungsversuch offenbar erfolgreich war.
Haddad sei "einer der Architekten des Massakers am 7. Oktober" 2023 gewesen, schrieb Katz. "Das ist eine klare Botschaft an alle Mörder, die uns nach dem Leben trachten: Früher oder später kriegen wir euch."
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USA verkünden Verlängerung der Waffenruhe im Libanon
Die aktuell geltende Waffenruhe zwischen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel soll nach US-Angaben um 45 Tage verlängert werden. Das teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Freitag auf der Plattform X mit. Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht. In Washington verhandelten am Freitag libanesische und israelische Unterhändler. Die libanesische Regierung ist allerdings selbst keine aktive Konfliktpartei.
Die bisherige brüchige Waffenruhe gilt seit dem 17. April und würde am Sonntag auslaufen. Die Hisbollah, die sich mit Israel Gefechte liefert, sitzt bei den Verhandlungen nicht mit am Tisch.
Seit dem Beginn der jüngsten Feindseligkeiten Anfang März wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums in dem Land beinahe 3.000 Menschen getötet.
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Emirate wollen Pipeline-Ausbau beschleunigen
Die Vereinigte Arabische Emirate wollen den Ausbau ihrer bestehenden Ölpipeline nach Fudschaira im Osten des Landes beschleunigen. Wie das Medienbüro von Abu Dhabi mitteilte, soll die Leitung von 2027 an Öl von Abu Dhabi an den Golf von Oman transportieren und damit die durch den Iran-Krieg zum Erliegen gekommene Straße von Hormuz umgehen. Die Pipeline werde die Exportkapazität der Emirate über Fujairah verdoppeln, hieß es am Freitag.
Der Ort am Golf von Oman spielt für die Emirate eine zentrale Rolle. Von dort aus können Öllieferungen die Weltmärkte erreichen, ohne die Straße von Hormuz passieren zu müssen. Die für den Welthandel wichtige Meerenge ist seit Beginn des Iran-Kriegs nicht mehr frei passierbar, was den Ölexport stark behindert.
Der staatliche Energiekonzern ADNOC betreibt schon seit Jahren eine Pipeline-Verbindung von Abu Dhabi nach Fudschaira. Bei dem neuen Pipeline-Projekt handelt es sich um eine Erweiterung, um bestehende Exportwege zu verstärken und um die Exportinfrastruktur flexibler zu machen.
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Ölpreise ziehen wieder an
Die Ölpreise sind nach der jüngsten Beruhigung am Freitagvormittag wieder gestiegen. Die Notierungen haben sich auf Wochensicht deutlich verteuert, da die für den Ölhandel entscheidende Straße von Hormuz faktisch geschlossen bleibt.
Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 108,03 US-Dollar. Das waren 2,19 Prozent mehr als am Vortag. Im Wochenverlauf liegt die Notierung etwa sieben Prozent im Plus. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni stieg um 1,05 Prozent auf 103,02 Dollar. Am Markt standen die Ergebnisse des mittlerweile beendeten Gipfeltreffens zwischen den USA und China im Fokus.
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Libanon: Israels Armee ruft Bewohner zur Evakuierung auf
Die israelische Armee (IDF) hat die Bewohner von fünf Ortschaften im Libanon zur sofortigen Evakuierung aufgerufen. Angesichts der "Verletzung des Waffenruheabkommens durch die terroristische Hisbollah" sähen sich die Streitkräfte "gezwungen, mit aller Härte gegen sie vorzugehen", erklärte der arabischsprachige Sprecher der IDF, Avichay Adraee, am Freitag im Onlinedienst X. Adraee nannte dabei fünf Dörfer in der Nähe der Stadt Tyros an der Küste im Südlibanon.
Die Bewohner sollten unverzüglich ihre Häuser verlassen und sich mindestens einen Kilometer entfernt von den Dörfern und Städten aufhalten. Die israelische Armee erklärte am Freitag zudem, dass einer ihrer Soldaten im Südlibanon getötet worden sei. Der 20-Jährige starb demnach im Süden des Landes, teilte die Armee mit. Nähere Angaben machte sie nicht.
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Trump will mit Iran "nicht mehr lange geduldig sein"
Trump drohte dem Iran mit dem Ende seiner Geduld. "Ich werde nicht mehr lange geduldig sein", sagte er in einem Interview mit dem Sender Fox News. Der Iran solle ein Abkommen schließen. Das angereicherte Uran des Iran könne sicher verschlossen gelagert werden. Er hätte es lieber in den USA, aber dies sei mehr für Public Relations als alles andere. Die iranischen Führer, mit denen die US-Regierung verhandle, seien vernünftig.
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Erste Angriffe von Saudi-Arabien und der Emirate
Als Vergeltung für iranische Angriffe auf das eigene Staatsgebiet sollen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) während des jüngsten Konflikts im Nahen und Mittleren Osten ihrerseits Ziele im Iran attackiert haben. Es sei das erste Mal gewesen, dass die beiden arabischen Länder den Iran direkt angriffen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf aktuelle und ehemalige ranghohe US-Beamte.
Über Zeitpunkt und Ziele der unabhängig voneinander durchgeführten Attacken machten sie keine Angaben. Weder Saudi-Arabien noch die Emirate bestätigten die Angriffe. Der Iran hatte im jüngsten Krieg mit den USA und Israel immer wieder Ziele in den beiden Ländern angegriffen und erhebliche Schäden angerichtet. Das US-Militär unterhält sowohl in Saudi-Arabien als auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten Stützpunkte.
Saudi-Arabien und Iran ringen seit langem um die Vorherrschaft in der Region. Die Rivalität wird auch vom konfessionellen Konflikt zwischen dem sunnitischen Islam in Saudi-Arabien und dem schiitischen Islam im Iran geprägt. Auch die Beziehungen zwischen den Emiraten und dem Iran sind angespannt. Das arabische Land ist ein wichtiger Verbündeter der USA und hatte zuletzt auch seine Beziehungen zu Irans Erzfeind Israel normalisiert.
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Iranische Ölproduktion liegt brach
Die iranische Ölproduktion ist nach Darstellung von US-Finanzminister Scott Bessent zum Stillstand gekommen. Seit drei Tagen sei kein Öl mehr auf der für den Export wichtigen Insel Kharg verladen worden. "Wir gehen davon aus, dass ihre Lagerkapazitäten erschöpft sind", sagte er am Donnerstag im Interview des US-Senders CNBC und führte fort: "Es fahren keine Schiffe aus, es kommen keine Schiffe an, sie können also kein Öl auf See lagern".
Wenn der Iran sein Öl nicht mehr verkaufen kann, drohen Speicher vollzulaufen. Wenn deswegen Erdölbohrlöcher geschlossen werden müssten, können diese langfristig beschädigt werden. Darauf spielte Bessent bereits in der Vergangenheit an: Die Blockade werde zu einem sogenannten "shut in" der iranischen Ölanlagen führen und die Seeblockade die Einnahmen Teherans ins Visier nehmen.
Bessent kam im Gespräch mit CNBC anhand von Satellitenbildern zu dem Schluss, dass der Iran mit dem Herunterfahren der Produktion begonnen habe. Der Minister wertete dies als Erfolg der US-Blockade von Schiffen, die iranische Schiffe ansteuern oder verlassen wollen – das US-Militär fängt diese seit Wochen ab und will damit Teheran wirtschaftlich in die Knie zwingen, weil dann kein Öl mehr exportiert werden kann. US-Präsident Donald Trump hatte diese als Reaktion auf die iranische Blockade der Straße von Hormuz verhängt.
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Straße von Hormus muss laut Trump und Xi "offen bleiben"
US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping sind sich nach Angaben des Weißen Hauses einig, dass die Straße von Hormus "offen bleiben" muss. Beide Staatschefs seien bei ihrem Treffen in Peking übereingekommen, dass dadurch der "freie Energiefluss" unterstützt werden solle, erklärte das Weiße Haus.
Teheran hat die für den weltweiten Öl- und Gashandel bedeutende Straße von Hormus infolge des Iran-Krieges weitgehend gesperrt.
Chinas Staatschef und der US-Präsident haben am Donnerstag ihre Gespräche in Peking begonnen. Mehr dazu hier:
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Iran fordert BRICS-Staaten zur Verurteilung von USA und Israel auf
Der Iran wirft den USA und Israel Verstöße gegen das Völkerrecht vor und fordert die BRICS-Staaten dazu auf, die beiden Länder deswegen zu verurteilen. Außerdem ruft Außenminister Abbas Araqchi dazu auf, eine Politisierung internationaler Institutionen zu verhindern. Das "falsche Gefühl des Westens", überlegen zu sein und Immunität zu haben, müsse "von uns allen zerschmettert werden", heißt es in einer auf Araqchis Telegram-Kanal veröffentlichten Erklärung.
Zu den BRICS-Mitgliedern gehören neben dem Iran auch Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Ägypten, Äthiopien, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Indonesien.
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Vance: Fortschritte bei Verhandlungen mit Teheran
Bei den Verhandlungen mit dem Iran über ein Ende des Krieges geht es nach Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance voran. "Die grundlegende Frage ist, ob wir genug Fortschritte machen, um die rote Linie des Präsidenten einzuhalten", sagte Vance am Mittwoch vor Journalisten im Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump müsse darauf vertrauen können, dass Sicherheitsvorkehrungen ergriffen werden, damit der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangt.
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Netanjahu besuchte während Iran-Kriegs heimlich Emirate
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach Angaben seines Büros während des Iran-Kriegs heimlich die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besucht. Netanjahu habe sich dort mit dem Präsidenten Mohammed bin Sajid getroffen, hieß es in der Mitteilung. Der Besuch habe zu "einem historischen Durchbruch in den Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten" geführt.
Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Es gab bereits Berichte über frühere geheime Besuche Netanjahus in dem Golfstaat und offizielle Telefonate zwischen den beiden.
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Israel verstärkt Angriffe im Gazastreifen nach Feuerpause im Iran
Israel hat seine Angriffe im Gazastreifen in den vergangenen fünf Wochen deutlich ausgeweitet. Seit dem Ende der gemeinsamen Bombardements mit den USA auf den Iran am 8. April seien in dem Palästinensergebiet 120 Menschen getötet worden, teilte das dortige Gesundheitsministerium mit. Dies seien 20 Prozent mehr als in den fünf Wochen zuvor. Der Konfliktbeobachter ACLED verzeichnete im April zudem 35 Prozent mehr israelische Angriffe als im März.
Die Zunahme der Luftschläge ist ein weiteres Zeichen für den ins Stocken geratenen Plan von US-Präsident Donald Trump, der ein Ende des Krieges und den Wiederaufbau vorsieht. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Gründen für die Eskalation.
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Helfer: Täglich vier Kinder getötet oder verletzt
Das Inkrafttreten einer Waffenruhe im Libanon vor rund einem Monat hat das Land für Kinder nach Einschätzung einer Hilfsorganisation nicht sicherer gemacht. Jeden Tag seien im Durchschnitt mehr als vier Kinder getötet oder verletzt worden, teilte die Kinderhilfsorganisation "Save the Children" mit. Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich Mitte April auf die Waffenruhe geeinigt. Es kommt jedoch weiterhin zu Angriffen zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz.
Insbesondere im Libanon werden dabei weiter täglich Menschen getötet. Allein seit Inkrafttreten der Feuerpause wurden nach Behördenangaben insgesamt fast 400 Menschen getötet.
"Die Angriffe auf die Zivilbevölkerung haben nicht aufgehört - sie wurden einfach unter einem anderen Namen fortgesetzt", sagte Nora Ingdal, Länderdirektorin von "Save the Children" im Libanon. Mitarbeiter berichteten demnach, dass sich die Luftangriffe in einigen Gebieten intensiver anfühlten als je zuvor.
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Israels Armee beginnt neue Angriffe im Südlibanon
Israels Militär hat eigenen Angaben zufolge trotz aktuell herrschender Waffenruhe neue Angriffe auf Ziele der Hisbollah in mehreren Gegenden im Südlibanon begonnen. Die israelische Armee nehme dabei "Terrorinfrastruktur der Hisbollah" ins Visier, teilte sie Mittwochvormittag mit. Details wurden zunächst nicht genannt. Zuvor hatte Israels Armee die Bewohner mehrerer Orte im Süden des Nachbarlandes aufgerufen, diese zu verlassen, um dort gegen die Hisbollah vorzugehen.
Solche Fluchtaufforderungen gibt Israels Militär immer wieder vor anstehenden Angriffen heraus. Im Libanon wurden unterdessen mehrere israelische Angriffe im Süden des Landes gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von zahlreichen Angriffen in mehreren Gebieten im Süden und auch nahe der Küstenstadt Tyrus.
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Globale Ölvorräte sinken stärker als befürchtet
Das weltweite Ölangebot dürfte aufgrund des Iran-Krieges stärker sinken als bisher angenommen. Die US-Energieinformationsbehörde (EIA) geht davon aus, dass die Straße von Hormuz bis Ende Mai faktisch geschlossen bleibt. Zudem schätzt die Behörde, dass im April im gesamten Nahen Osten rund 10,5 Millionen Barrel Rohöl pro Tag (bpd) ausgefallen sind. Daher erwartet die EIA für dieses Jahr einen Rückgang des globalen Ölangebots um 2,6 Millionen Barrel pro Tag.
Zuvor war die Behörde von einem Minus von rund 300.000 Barrel pro Tag ausgegangen, zeigt ein aktueller Bericht. Für die Sorte Brent erwartet die EIA im Mai und Juni einen Durchschnittspreis von etwa 106 Dollar (90,31 Euro) pro Barrel. Im vierten Quartal soll der Preis auf durchschnittlich 89 Dollar sinken, sobald sich die Produktion im Nahen Osten zu erholen beginnt.
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Weitere Hinrichtung im Iran nach Spionagevorwürfen
Inmitten einer Serie täglicher Hinrichtungen hat die iranische Justiz abermals ein Todesurteil nach Spionagevorwürfen vollstreckt. Ehsan Afrashteh, ein IT-Experte, sei am Mittwoch in der Früh durch Erhängen hingerichtet worden, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Mizan. Irans Justiz hatte ihm Zusammenarbeit mit dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad zur Last gelegt.
Afrashteh wurde nach Informationen des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mit Sitz in den USA 2024 festgenommen, als er aus der Türkei zurück in seine Heimat reiste. Demnach verbrachte er die ersten Monate danach im berüchtigten Evin-Gefängnis in der Hauptstadt Teheran zunächst in Isolationshaft.
Der studierte Bauingenieur habe als IT-Experte unter anderem im Bereich Cybersicherheit gearbeitet, berichtete die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Norwegen. In der Türkei sei ihm bewusst geworden, dass ausländische Geheimdienste ihn ausnutzten, berichtete die Organisation unter Berufung auf Aussagen eines Mithäftlings.
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Erdbeben erschüttert Irans Hauptstadt Teheran
Ein Erdbeben der Stärke 4,3 bis 4,6 erschütterte Dienstagnacht die iranische Hauptstadt Teheran. Bisher wurden keine Schäden oder Verletzte gemeldet.
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China ruft Pakistan zu mehr Vermittlungsbemühungen auf
Kurz vor dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in China und dort geplanten Gesprächen über den Iran-Krieg hat die Führung in Peking Pakistan zu stärkeren Vermittlungsbemühungen aufgerufen. Islamabad solle Fragen im Zusammenhang mit einer möglichen Öffnung der Straße von Hormuz "angemessen" behandeln, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua Außenminister Wang Yi am Mittwoch. Wang telefonierte laut Xinhua mit seinem pakistanischen Kollegen Ishaq Dar.
Dabei forderte er Pakistan demnach auf, die Vermittlungsbemühungen zwischen Washington und Teheran im Iran-Krieg zu "intensivieren". China werde Pakistan weiterhin dabei "unterstützen" und "einen Beitrag zu diesem Ziel leisten", sagte Wang laut Xinhua.
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Straße von Hormuz: Australien will sich an Militärmission beteiligen
Australien will sich an einer möglichen "multinationalen Militärmission" unter Führung Frankreichs und Großbritanniens zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz beteiligen. Eine solche Militärmission könne die diplomatischen Bemühungen und deeskalierende Maßnahmen "ergänzen", sagte Verteidigungsminister Richard Marles am Mittwoch nach Beratungen von rund 40 Ländern. Es handle sich zugleich um ein Bekenntnis zur Sicherheit des weltweiten Handels.
Zur Unterstützung einer "unabhängigen und strikt defensiven" Mission werde Australien ein Aufklärungsflugzeug vom Typ Wedgetail E-7A beisteuern, das bereits in der Region stationiert ist, um die Vereinigten Arabischen Emirate vor Drohnenangriffen des Iran zu schützen, fügte Marles hinzu.
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Medien: Teheran besitzt noch Großteil seines Raketenarsenals
Der Iran verfügt US-Medienberichten zufolge immer noch über den Großteil seiner Bestände an mobilen Abschussrampen und Raketen. Die "New York Times" berichtet über Erkenntnisse von US-Geheimdiensten, wonach der Iran noch jeweils etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie des Raketenarsenals habe, das er vor dem Krieg hatte. Die Zeitung beruft sich dabei auf Personen, die mit den Geheimdiensterkenntnissen von Anfang dieses Monats vertraut sind.
Demnach habe der Iran auch wieder Zugang zum Großteil seiner unterirdischen Raketenlager, heißt es. Die "Washington Post" hatte bereits vergangene Woche über eine US-Geheimdienstanalyse berichtet und ähnliche Zahlen genannt. Der Iran verfüge noch über etwa 75 Prozent seiner Vorkriegsbestände an mobilen Abschussrampen sowie etwa 70 Prozent seiner Raketen, zitierte die Zeitung einen US-Beamten. Dieser verwies demnach auch auf Hinweise, dass die iranische Führung in der Lage gewesen sei, fast alle ihrer unterirdischen Lagerstätten wieder in Betrieb zu nehmen, einige beschädigte Raketen zu reparieren sowie einige neue Raketen fertigzustellen.
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13 Tote bei neuen israelischen Angriffen im Südlibanon
Bei neuen israelischen Angriffen auf Ziele im Süden des Libanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut 13 Menschen getötet und 16 weitere verletzt worden. Allein bei einem Angriff auf Nabatijeh seien fünf Menschen getötet worden, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Mittwochfrüh wurde eine stark befahrene Autobahn zwischen Beirut und dem Südlibanon von einem israelischen Luftangriff getroffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur NNA mitteilte.
Der Angriff auf die Autobahn habe sich nahe der Ortschaft Jiyeh ereignet, rund 20 Kilometer südlich von Beirut. Am Samstag waren bereits zwei Autos bei Angriffen in der Region getroffen worden.
Bei den Angriffen am Vortag wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Shebshit vier Menschen getötet, darunter ein Soldat und ein syrischer Staatsangehöriger. In Bint Jbeil seien vier Zivilisten getötet worden, darunter ein Kind.
Die libanesische Armee hatte zuvor den Tod eines Soldaten bekannt gegeben, der bei einem israelischen Angriff in Shebshit getötet worden sei. Israels Streitkräfte hatten zuletzt ihre Angriffe auf Ziele der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon verstärkt.
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Grüne kritisieren fehlende Maßnahmen für Energieunabhängigkeit
Grünen-Chefin Leonore Gewessler hat die Budgetpläne der Bundesregierung scharf kritisiert. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag sprach sie von einem "Raub an der Zukunft" und bemängelte fehlende Maßnahmen im Energie- und Klimabereich. "Monatelang haben wir gehört, wie gefährlich unsere Abhängigkeit von Öl und Gas ist", sagt sie mit Bezug auf die Iran-Krise. Die Regierung aber fördere Diesel und verteuere E-Autos. Zugleich würden Förderungen für den Heizungstausch auslaufen
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US-Botschafter bestätigt Schutz der Emirate durch Iron Dome
Der US-Botschafter in Israel hat den Einsatz des israelischen Raketenabwehrsystems Iron Dome in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) während des jüngsten Iran-Kriegs bestätigt. Israel habe dem Golfstaat Batterien von Iron Dome (Eisenkuppel) geschickt sowie Soldaten, die bei der Bedienung geholfen hätten, sagte Botschafter Mike Huckabee bei einer Konferenz der Universität Tel Aviv.
Die Vereinigten Arabischen Emirate waren nach Angaben der israelischen Denkfabrik INSS während des Kriegs neben Israel am meisten von iranischen Raketen- und Drohnenangriffen betroffen. Das Portal Axios hatte zuerst über den Einsatz der israelischen Raketenabwehr in den Emiraten zum Schutz vor iranischen Geschossen berichtet. Die Zusammenarbeit zwischen Israel und den Emiraten in den Bereichen Militär, Sicherheit und Nachrichtendienste habe während des Kriegs einen neuen Höhepunkt erreicht.
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Trump nennt iranische Forderungen "Müll"
US-Präsident Donald Trump wies die jüngsten Forderungen aus Teheran als "Müll" zurück und warnte, die seit Anfang April geltende Waffenruhe werde nur noch künstlich am Leben gehalten. Der Iran drohte unterdessen mit einer Anreicherung seines Urans auf einen waffentauglichen Reinheitsgrad.
Die Regierung in Teheran dringt unter anderem auf ein Ende der Kämpfe an allen Fronten - einschließlich des Libanons, wo der US-Verbündete Israel gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz vorgeht. Zudem pocht der Iran auf die Souveränität über die Straße von Hormus, verlangt Reparationen für Kriegsschäden und ein Ende der US-Seeblockade.
Trump reagierte harsch auf den Forderungskatalog aus Teheran: "Ich würde sie (die Waffenruhe) im Moment als äußerst brüchig bezeichnen, nachdem ich diesen Müll gelesen habe, den sie uns geschickt haben", sagte er vor Journalisten. "Ich habe es nicht einmal zu Ende gelesen."
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Teheran droht mit Urananreicherung auf 90 Prozent
Der Iran droht damit, bei einem erneuten Angriff sein Uran auf einen atomwaffentauglichen Reinheitsgrad anzureichern. "Eine der Optionen des Irans im Falle eines weiteren Angriffs könnte die Anreicherung von Uran auf 90 Prozent sein", schrieb der Abgeordnete Ebrahim Resaei, der Sprecher des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik ist, auf der Online-Plattform X. "Wir werden dies im Parlament prüfen."
Die USA und Israel haben den Iran am 28. Februar mit dem erklärten Ziel angegriffen, die Islamische Republik daran zu hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Derzeit besteht eine Waffenruhe.
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Iran: Mann hingerichtet
Im Iran ist ein Mann wegen bewaffneten Aufruhrs hingerichtet worden. Abdoljalil Shahbakhsh habe der militanten sunnitischen Organisation Ansar al-Furqan angehört, die in der südöstlichen Provinz Sistan und Baluchestan aktiv sei, meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag. Der Mann sei wegen bewaffneten Aufruhrs gegen die Sicherheitskräfte und Mitgliedschaft in einer Terrorvereinigung verurteilt worden. Das Oberste Gericht habe das Todesurteil bestätigt.
Die Baluchen sind eine ethnische und religiöse Minderheit im Iran, der überwiegend vom schiitischen Islam geprägt ist. Sie leben im Südosten des Iran und in Teilen der Nachbarländer Afghanistan und Pakistan. Sistan und Baluchestan ist eine der ärmsten Provinzen im Iran.
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US gibt 53 Millionen Barrel Öl aus Strategischer Erdölreserve frei
Das US-Energieministerium gab am Montag die Freigabe von 53,3 Millionen Barrel Öl aus der Strategischen Erdölreserve bekannt. Die Mengen sollen als Darlehen an Energieunternehmen vergeben werden, um die Ölpreise nach dem US-israelischen Krieg mit dem Iran zu stabilisieren.
Die Freigabe ist Teil einer größeren US-Zusage, insgesamt 172 Millionen Barrel auf den Weltmarkt zu bringen. Diese Zusage wurde im März im Rahmen einer Initiative der Internationalen Energieagentur mit mehr als 30 Ländern angekündigt und sollte etwa 400 Millionen Barrel Öl zusätzlich auf den Weltmarkt bringen.
Die Schließung der Straße von Hormus durch den Iran, über die vor dem Konflikt 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gaslieferungen transportiert wurden, hat die Ölpreise steigen lassen und den Inflationsdruck erhöht. Die Rohölpreise stiegen seit Kriegsbeginn um rund 45 Prozent beziehungsweise etwa 30 Dollar pro Barrel.
Bisher wurden laut Energieministerium etwa 35 Millionen Barrel aus der Reserve auf den Markt gebracht.
Die strategische Erdölreserve der USA ist die weltweit größte Notfallreserve für Rohöl und wird seit 1975 von der US-Regierung unterhalten, um die Wirtschaft vor schweren Lieferstörungen zu schützen.
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Israelischer Angriff im Südlibanon: Sechs Tote, sieben Verletzte
Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Haus im Süden des Libanon wurden laut der libanesischen Nachrichtenagentur am Dienstag sechs Menschen getötet und sieben verletzt.Der Angriff ereignete sich am Montagabend in der Stadt Kfardounine. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in der Stadt Tyros gebracht.
Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah tauschen trotz eines Waffenstillstandsabkommens weiterhin Feuer aus. Beide Seiten werfen sich wiederholt Verstöße gegen die Vereinbarung vor.Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden seit dem 2. März durch israelische Angriffe insgesamt 2.869 Menschen getötet und 8.730 verletzt.
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USA erhöhen Druck auf Iran mit weiteren Sanktionen
Die US-Regierung verschärft den ökonomischen Druck auf den Iran weiter. Sie verhängte Sanktionen gegen mehrere Personen und Unternehmen, darunter Firmen mit Sitz in Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Die USA werfen ihnen vor, den Verkauf und den Transport iranischen Öls durch die iranischen Revolutionsgarden nach China unterstützt zu haben.
Die Revolutionsgarden nutzten Tarnfirmen, "um ihre Rolle bei den Ölverkäufen zu verschleiern und die Einnahmen an das iranische Regime weiterzuleiten", hieß es. Die USA arbeiten demnach weiter daran, der Führung der Islamischen Republik die Mittel für ihre Waffenprogramme, terroristischen Stellvertreter und nuklearen Ambitionen zu entziehen, betonte US-Finanzminister Scott Bessent.
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