Trump: Iran und Israel müssen sofort aufhören zu "schießen"
Netanjahu und Trump.
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen.
- Seit 8. April gilt eine Waffenruhe. Gespräche zwischen den Konfliktparteien haben bisher keine Ergebnisse gebracht. Ein zentraler Streitpunkt der Verhandlungen über ein dauerhaftes Ende des Krieges ist neben dem iranischen Atomprogramm die Straße von Hormus.
- Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Trump einen Verzicht auf Atomwaffen zugesichert.
- Trump kündigte in den Verhandlungen mit dem Iran eine "endgültige Entscheidung" an, blieb diese jedoch schuldig und verließ eine Lagebesprechung. Die Ringen um Frieden geht damit weiter. Teheran hat Trump in mehreren Punkten widersprochen.
- US-Kriegsminister Hegseth ließ den Iran wissen, dass die USA zu weiteren Angriffen bereit seien.
- Vertreter Israels und des Libanon haben sich auf eine Waffenruhe geeinigt. Israel will seine Bodentruppen aber vorerst nicht abziehen.
- Das US-Repräsentantenhaus beschloss eine Kriegsbefugnis-Resolution, die Trumps Macht einschränken und den Krieg beenden soll.
- Die USA wollen iranische Vermögenswerte an Golf-Verbündete geben
- Israel hat Ziele im Westen und Zentrum des Irans angegriffen - wenige Stunden, nachdem der Iran wieder zahlreiche Raketen auf israelische Ziele abgefeuert hat.
- US-Präsident Trump forderte beide Parteien auf, die gegenseitigen Angriffe sofort zu stoppen.
- Werden die Kurden wieder zum Kanonenfutter der USA?
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Iran-Krieg
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Trump: Iran und Israel müssen Angriffe stoppen
US-Präsident Donald Trump fordert ein sofortiges Ende der gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und dem Iran. "Israel und der Iran müssen sofort aufhören zu 'schießen'“, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social. Zuvor meldet Israel Angriffe auf eine petrochemische Anlage im Südwesten des Iran sowie auf weitere militärische Ziele. Berichten zufolge forderte Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Vorfeld auf, von weiteren Angriffen abzusehen.
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Iran: Angriffe gefährden Friedensbemühungen
Der Iran warnt vor einem Scheitern der Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump. Die israelischen Angriffe und die iranischen Gegenangriffe belasteten den „chaotischen diplomatischen Prozess“ mit den USA, teilt das Außenministerium mit. Zudem verstärke die Entwicklung das Misstrauen der Regierung in Teheran gegenüber Washington, sagt Ministeriumssprecher Esmail Baghaei. Die USA trügen die Verantwortung für die jüngsten Verletzungen der Waffenruhe, da Israel nicht ohne Rücksprache mit Washington handle.
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Israel erklärt Iran-Angriff für beendet
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge einen "großangelegten Angriff" auf Ziele im Iran beendet. Dutzende Kampfflugzeuge hätten dabei "strategische Verteidigungssysteme" der iranischen Führung ins Visier genommen, teilte das israelische Militär am Vormittag mit.
Israels Armee habe dabei erst seit kurzem von Teheran eingesetzte Verteidigungssysteme in zahlreichen Gegenden des Landes zerstört. Im Krieg vor einigen Monaten hatte Israel Militärangaben zufolge die Verteidigungsfähigkeiten des Landes geschwächt. Der Iran habe mit dem Einsatz der neuen Systeme versucht, diese Fähigkeiten wiederherzustellen, hieß es in einer Mitteilung der Armee weiter. "Diese Angriffe erweitern die Handlungsfreiheit der israelischen Luftwaffe im iranischen Luftraum noch weiter." Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Ölpreise steigen wieder deutlich
Die Ölpreise sind nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten wieder deutlich gestiegen. So kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August am frühen Montagmorgen rund 97 US-Dollar. Das sind vier Prozent mehr als Ende vergangener Woche.
Die jüngste Eskalation weckt die Befürchtung eines erneuten offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Ebenfalls droht damit auch ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu scheitern. Zu Beginn des Jahres hatte die Eskalation im Nahen Osten den globalen Ölmarkt regelrecht erschüttert. Zwischenzeitlich ist der Ölpreis der Sorte Brent auf mehr als 120 Dollar pro Barrel gestiegen. Die weitgehende Blockade des Seewegs in der Straße von Hormus durch Iran gilt als größte Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarkts.
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Israel greift petrochemische Anlage im Iran an
Israels Luftwaffe hat im Südwesten Irans eine Anlage der petrochemischen Industrie angegriffen. Das israelische Militär teilte am Morgen mit, dass es mehrere Ziele in der Anlage in der Hafenstadt Mahschahr im Südwesten des Landes ins Visier genommen habe. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.
Die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, berichtete unter Berufung auf einen stellvertretenden Gouverneur der iranischen Provinz Chusesten, dass Teile der Anlage bei dem Luftangriff beschädigt worden seien. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Miliz im Irak droht mit neuen Angriffen
Die vom Iran unterstützte Miliz Kataib Hisbollah im Irak hat mit neuen Angriffen auf US-Militärstützpunkte in der Region gedroht. Sie werde solche Angriffe durchführen, wenn die USA sich direkt an der neuen Eskalation zwischen dem Iran und Israel beteiligten, teilte die Miliz in der Nacht mit. Die Mitteilung kam nach den jüngsten Raketenangriffen des Irans auf Israel.
Im Irak sind zahlreiche mächtige Milizen aktiv, die in unterschiedlichem Maß vom benachbarten Iran unterstützt werden. Seit Beginn des Iran-Kriegs haben diese Hunderte Angriffe auf Ziele in der Region für sich beansprucht, darunter auf US-Einrichtungen und auf Ziele kurdischer Gruppen. Die Kurden zählen im Iran zu den wichtigsten oppositionellen Gruppen und sind in der Region teils mit den USA verbündet. Im Irak haben einige Milizen nach Druck der USA angekündigt, ihre Waffen unter staatliche Kontrolle zu stellen. Kataib Hisbollah, eine der mächtigsten mit Teheran verbündeten Milizen, lehnt dies aber weiterhin ab.
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Raketen in Jordaniens Luftraum
Bei den neuesten Angriffen des Irans auf Israel sind einige der Raketen in Jordaniens Luftraum eingedrungen. Das teilte ein Sprecher der jordanischen Regierung mit. Mehrere Raketen hätten Jordaniens Luftraum bei der "erneuten Eskalation" verletzt. Die jordanischen Streitkräfte würden die Situation genau beobachten. "Jordanien wird nicht zulassen, dass sein Gebiet oder sein Himmel in ein Schlachtfeld für irgendwen verwandelt werden."
Jordanien geriet durch seine geografische Lage zwischen dem Iran und Israel schon mehrfach in die Schusslinie im Konflikt der beiden Erzfeinde. Jordaniens Flugabwehr fing dabei mehrfach Raketen und Drohnen im eigenen Luftraum ab mit dem erklärten Ziel, die eigene Bevölkerung zu schützen. Das Königreich sah sich danach dem Vorwurf ausgesetzt, Israel zu verteidigen.
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Israels Militär meldet Rakete aus dem Jemen
Nach Angaben des israelischen Militärs ist eine Rakete aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuert worden. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz, um die Gefahr abzufangen, teilte das Militär am frühen Morgen auf Telegram weiter mit. Die Bevölkerung war aufgerufen, Schutzanweisungen zu folgen. Später teilte das Militär mit, dass die Menschen die Bunker wieder verlassen könnten.
Im Jemen operiert die vom Iran unterstützte militant-islamistische Huthi-Miliz. Sie hatte in der Vergangenheit die "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt. Immer wieder wird befürchtet, die Miliz werde sich aus dem Jemen in den Iran-Krieg einmischen.
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Trotz Trumps Warnung: Israel hat Ziele im Iran angegriffen
Israel hat Ziele im Westen und Zentrum des Irans angegriffen, wenige Stunden, nachdem der Iran wieder zahlreiche Raketen auf israelische Ziele abgefeuert hat.
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Israel will auf Raketenangriff reagieren
Israel will nach Medienberichten hart auf die ersten iranischen Raketenangriffe seit zwei Monaten reagieren. Der israelische TV-Sender N12 sowie das Nachrichtenportal „ynet“ berichteten dies unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten israelischen Regierungsvertreter.
„Der Iran kann vergessen, dass wir das hinnehmen werden - die Reaktion wird hart ausfallen“, sagte der Repräsentant nach Angaben von „ynet“. Man werde „nicht zulassen, dass sie irgendwelche neuen Spielregeln schaffen und unsere Souveränität verletzen“.
Der Iran hat Israel erstmals seit zwei Monaten in mehreren Wellen mit Raketen angegriffen. Teheran reagierte damit auf einen Angriff Israels in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut, der wiederum eine Reaktion auf vorherige Raketenangriffe der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz auf Israels Norden darstellte. -
Raketen abgefangen
Aus dem Iran auf Israel abgefeuerte Raketen sind nach israelischen Militärangaben von der Luftabwehr abgefangen worden. Bisher seien zwei Angriffswellen identifiziert worden, teilte das Militär mit. Nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 schlugen Raketentrümmer im Norden Israels ein, unter anderem nahe der Stadt Tiberias. Es gab zunächst keine Angaben zu Verletzten. Nach Informationen des israelischen Zivilschutzes wurde angesichts der ersten iranischen Angriffe seit zwei Monaten der Unterricht in allen Schulen am Montag abgesagt. Der internationale Flughafen bei Tel Aviv blieb nach Medienberichten zunächst geöffnet. -
Iran feuert laut israelischer Armee Raketen Richtung Israel
Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben Raketen identifiziert, die aus dem Iran auf Israel abgefeuert wurden. Abwehrsysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen, teilte das israelische Militär Sonntagabend mit.
Unterdessen meldete auch der Iran nach Angaben von Staatsmedien das Abfeuern von zwei Raketensalven auf Israel. Die zweite Welle zielte auf das Zentrum des Landes, wie der staatliche Rundfunk berichtete.
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Trump: Keine Aufhebung der Sanktionen ohne Friedensabkommen
US-Präsident Donald Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte erst nach dem Abschluss eines Friedensabkommens freigeben. Auch Sanktionen würden erst dann aufgehoben, sagt er in der NBC-Sendung "Meet the Press". Diese Schritte würden erst danach in Betracht gezogen, wenn sich der Iran entsprechend verhalte. Der Libanon müsse nicht Teil eines kurzfristigen Abkommens mit der Regierung in Teheran sein. "Ich denke, dass sie das gerne hätten, aber ich verlange es nicht."
Die USA stünden sehr kurz vor einer Einigung, andernfalls werde er das Land massiv angreifen, droht Trump erneut.
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Nahost-Konflikt halbiert Gewinnprognose der Flugbranche
Die weltweite Luftfahrtbranche hat ihre Gewinnprognose für heuer wegen des Nahost-Konflikts fast halbiert. Der Weltluftfahrtverband IATA rechnet nun mit einem Nettogewinn der Branche von 23 Mrd. Dollar (19,8 Mrd. Euro), teilte er am Sonntag mit. Zuvor war er von rund 41 Mrd. Dollar ausgegangen. Als Gründe nannte der Verband höhere Treibstoffkosten und gestörte Flugkorridore. Die IATA vertritt mehr als 370 Airlines, die etwa 85 Prozent des weltweiten Flugverkehrs abwickeln.
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Iranische Justiz bestätigte Haftstrafe gegen Regisseur Panahi
Die iranische Justiz hat eine einjährige Haftstrafe gegen den renommierten Regisseur Jafar Panahi bestätigt. Sein Anwalt Mostafa Nili teilte dem Onlineportal Emtedad am Sonntag mit, dass der Einspruch gegen das Urteil vom Revolutionsgericht in Teheran abgelehnt worden sei. Damit bleiben auch das zweijährige Ausreiseverbot sowie das Verbot jeglicher Mitgliedschaft in politischen und sozialen Gruppen bestehen, so Nili.
Panahi war wegen "Propaganda gegen das System" und der Unterstützung der Proteste - insbesondere der Frauenbewegung 2022 - verurteilt worden. Als zentralen Beweis führte das Gericht seinen heimlich gedrehten Film "Ein einfacher Unfall" an. Das Werk gewann 2025 die Goldene Palme in Cannes und war zudem für die Golden Globes und die Oscars nominiert.
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"Terroristische Zellen": Israel hat Ziele im Libanon angegriffen
Das israelische Militär hat nach Regierungsangaben „terroristische“ Stützpunkte in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe auf die als Dahiyeh bekannte Hochburg der Hisbollah sei eine Reaktion auf den Beschuss israelischen Gebiets durch die Gruppe, wie Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen.
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USA heben Einstufung der Bedrohungslage durch israelische Spionage an
Das US-Verteidigungsministerium hat Medienberichten zufolge seine Einschätzung der Bedrohungslage durch israelische Spionage auf die höchste Gefahrenstufe angehoben. Israels Fähigkeiten zur Spionage und Datenerfassung seien auf einem "kritischen Niveau", berichtete der Sender NBC News am Sonntag unter Berufung auf den US-Militärgeheimdienst (DIA). Laut NBC erfolgte die Hochstufung aufgrund von Bedenken über israelische Versuche, hochrangige US-Vertreter auszuspionieren.
Dabei sei es um Informationen über "interne Beratungen und die Entscheidungsfindung der Trump-Regierung" zu den Konflikten im Nahen Osten und in der Golfregion gegangen. Israel habe unter anderem versucht, den Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und den Politikchef des US-Verteidigungsministeriums Elbridge Colby abzuhören, berichtete die "New York Times".
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Habeck wirft israelischen Siedlern "Terrorismus" vor
Der deutsche Grünen-Politiker und Ex-Vizekanzler Robert Habeck kritisiert das israelische Vorgehen im Westjordanland und im Gazastreifen scharf. Israel sei zwar bedroht, das rechtfertige aber nicht, dass Siedlerinnen und Siedler im Westjordanland mit "brutaler Gewalt" versuchen würden, Palästinenserinnen und Palästinenser aus dem Land zu drängen. "Das ist im Grunde Terrorismus, den die Siedler da vornehmen", so Habeck am Samstag in einem Podcast der Wochenzeitung "Die Zeit".
Habeck betonte, dass er einen sicheren Staat für jüdisches Leben aus der deutschen Geschichte heraus für zwingend erforderlich halte. Auch für den Überfall der radikalen Palästinenserorganisation Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel gebe es keine Rechtfertigung. Habeck kritisierte aber zugleich das Vorgehen der israelischen Regierung gegen die palästinensische Bevölkerung.
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Weiter gegenseitige Angriffe Israels und der Hisbollah
Auch nach den jüngsten Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon kehrt im Konflikt mit der Hisbollah keine Ruhe ein. Israels Armee meldete am Samstag Angriffe auf rund 150 Ziele der pro-iranischen Miliz im Süden des Libanon binnen 48 Stunden. Die Hisbollah attackierte ihrerseits erneut Ziele in Israel. Libanesischen Angaben zufolge wurden mindestens zwei Menschen bei israelischen Angriffen im Südlibanon getötet. Libanons Armeechef Rodolphe Hajkal reiste indes nach Pakistan.
Die israelische Armee erklärte, dass die Angriffe auf Hisbollah-Ziele Waffenlagern, Kommandozentralen und Raketenabschussvorrichtungen der Miliz gegolten hätten. Zuvor hatte die Armee die Bewohner von fünf Dörfern im Süden und Osten des Libanon zur Evakuierung aufgefordert. Sie sollten sich demnach in die Region nördlich des Flusses Sahrani in Sicherheit bringen.
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US-Militär: Zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben im Bereich der Straße von Hormus zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen. Diese hätten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt in der Meerenge dargestellt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) in der Nacht auf Sonntag auf der Plattform X mit. US-Truppen seien weiterhin bereit, iranische Aggressionen abzuwehren.
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Irans Team darf nur am WM-Spieltag in die USA
Die Nationalspieler des Irans werden nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko nur an den Spieltagen für ihre WM-Partien in die USA einreisen dürfen. Noch am selben Tag müssten sie die Vereinigten Staaten wieder verlassen und in ihr Quartier im Nachbarland Mexiko zurückkehren, sagte Botschafter Abolfazl Pasandideh, wie Medien in der mexikanischen Stadt Tijuana berichteten.
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USA wollen iranische Vermögenswerte an Golf-Verbündete geben
Die USA wollen einem Insider zufolge ihren Verbündeten am Golf iranische Vermögenswerte zur Verfügung stellen. Das Geld solle dabei helfen, die Schäden zu reparieren, die der Iran in den Ländern möglicherweise künftig noch anrichten werde, sagt eine mit den Überlegungen vertraute Person. Auch werde erwogen, für bereits entstandene Schäden ebenso vorzugehen.
US-Finanzminister Scott Bessent habe ein Team beauftragt, die Kosten für Schäden zu bewerten, die den Verbündeten am Golf bereits durch den Iran zugefügt wurden.
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Pakistans Innenminister reist als Vermittler nach Teheran
Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi reist nach erneuten Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach Teheran. Geplant seien hochrangige Treffen mit iranischen Regierungsbeamten, hieß es am Samstag aus pakistanischen Sicherheits- und Diplomatenkreisen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei es, den Dialog zwischen dem Iran und den USA zu fördern.
Auch der pakistanische Armeechef Asim Munir hält sich aktuell im Iran als Vermittler auf. Munir werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt.
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Kuwait verurteilt iranische Angriffe
Das Außenministerium in Kuwait teilte mit, die "wiederholten, abscheulichen" iranischen Angriffe seien "unter keinem Vorwand zu rechtfertigen". Die Angriffe stellten eine "offenkundige Aggression" dar, die internationale Forderungen nach einem Ende solcher Handlungen ignoriere und die Sicherheit der Bevölkerung sowie die Stabilität der Region gefährde. Am Samstagmorgen wurde der Flugverkehr in Kuwait nach einer vorübergehenden Sperrung des Luftraums wieder aufgenommen, berichtete die Staatsagentur Kuna unter Berufung auf die Behörde für zivile Luftfahrt.
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USA fangen iranische Raketen und Drohnen ab
US-Streitkräfte fangen nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) mehrere iranische ballistische Raketen und Drohnen ab, die auf die Straße von Hormus und den Golf abgefeuert werden. Der Iran feuert demnach sieben ballistische Raketen in Richtung Kuwait und Bahrain ab. Zuvor schießt Centcom vier iranische Kampfdrohnen ab, die auf die Straße von Hormus zusteuern und eine unmittelbare Bedrohung für den regionalen Schiffsverkehr darstellen. Ersten Einschätzungen zufolge werden sechs der vom Iran abgefeuerten Raketen abgefangen, eine siebte erreicht ihr Ziel nicht.
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Iran weist Vorwürfe zurück, den Libanon zu instrumentalisieren
Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi weist Äußerungen des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun zurück, wonach Teheran den Libanon als Verhandlungsmasse nutzt. Aoun wirft dem Iran vor, das Land in seinen Verhandlungen mit den USA als Druckmittel einzusetzen, wofür die libanesische Bevölkerung den Preis zahle. „Wäre der Libanon eine Verhandlungsmasse für den Iran, hätten wir schon längst ein Abkommen“, schreibt Aragtschi auf der Plattform X. „Retten Sie den Libanon vor Ihrem wahren Feind, Herr Präsident.“
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Iran meldet Warnschüsse auf US-Kriegsschiffe
Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Warnschüsse auf US-Kriegsschiffe vor ihrer Südküste gefeuert. Zwei US-amerikanische Zerstörer seien somit aus dem Arabischen Meer zurückgedrängt worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Es seien Kamikazedrohnen und Anti-Schiffs-Marschflugkörper abgefeuert worden. Ein Reporter des staatlichen Fernsehens sagte, der Vorfall habe sich in den vergangenen 48 Stunden ereignet.
Den iranischen Medien zufolge wollte die US-Marine mit ausgeschalteten Navigationssystemen in den Persischen Golf einlaufen. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) dementierte die iranischen Berichte.
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Libanon: Trotz Waffenruhe-Vereinbarung erneut Kämpfe
Trotz der zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten Waffenruhe geht der Konflikt zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel weiter. Bei einem erneuten Angriff der proiranischen Miliz auf die im Süden des Libanons stationierten Truppen wurde ein israelischer Soldat getötet, teilte die Armee am Donnerstagabend mit. Die Hisbollah hatte kurz zuvor die in der Nacht auf Donnerstag in Washington zwischen dem Libanon und Israel vereinbarten Bedingungen für eine Waffenruhe abgelehnt.
Nach dem erneuten Angriff der Hisbollah bombardierte die israelische Armee nach eigenen Angaben Infrastruktur der Schiiten-Miliz. In der Nacht gab die Hisbollah dann einen weiteren Raketenangriff auf die israelischen Truppen im Süden des Libanons bekannt. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben nicht. Vom israelischen Militär gab es dazu zunächst keine Mitteilung. -
Vier Tanker mit iranischem Öl passieren Straße von Hormuz
Vier unter iranischer Flagge fahrende Öltanker haben am Montag nach Angaben eines Schifffahrts-Monitors trotz einer US-Blockade iranischer Häfen die Straße von Hormuz passiert. Das erklärte am Donnerstag das Unternehmen Kpler, das sich auf die Überwachung des weltweiten Rohstoff- und Schiffsverkehrs spezialisiert hat und dafür Satellitenbilder auswertet. Zuletzt hatten drei weitere, mit dem Iran in Verbindung stehende Öltanker die Meerenge am 15. April durchquert.
Bei den vier Schiffen handelte es sich den Angaben zufolge um die "Hilda I", "Amber", "Silvia 1" und "Happiness I" mit insgesamt sieben Millionen Barrel Öl an Bord. Alle Schiffe hätten ihre Ladung auf der Insel Kharg aufgenommen, die das wichtigste Ölterminal des Landes beherbergt. Über die Insel wird normalerweise 90 Prozent des iranischen Rohöls verladen. Danach seien die Tanker mit abgeschalteten Transpondern weitergefahren, erklärte Kpler.
In vielen Fällen schlagen die Schiffe eine Route in Gebiete vor den Küsten Malaysias und Singapurs ein, wo das Öl dann auf andere Tanker verladen wird, die es zu den Endkunden bringt. Mit Hilfe dieser Praxis kann Teheran die internationalen Sanktionen umgehen.
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Trump nennt Votum für Kriegsbefugnis-Resolution "unpatriotisch"
US-Präsident Donald Trump hat die Abstimmung im Repräsentantenhaus für eine sogenannte Kriegsbefugnis-Resolution als "unpatriotisch" bezeichnet und kritisiert, das Votum behindere die Verhandlungen mit Teheran. Die Abstimmung habe "mitten in meinen abschließenden Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mit der Islamischen Republik Iran" stattgefunden, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. "Wer tut so etwas Unpatriotisches? Sie wissen doch, wie der Stand der Verhandlungen ist", fügte der US-Präsident hinzu. Mit der sogenannten Kriegsbefugnis-Resolution (War Powers Resolution) wollen die oppositionellen Demokraten Trump Grenzen ziehen. Im US-Repräsentantenhaus stimmten am Mittwoch auch vier Abgeordnete aus Trumps republikanischer Partei mit den Demokraten.
Die Resolution ist ein klarer Ausdruck für den Unmut im Kongress darüber, dass Trump den Militäreinsatz gegen den Iran Ende Februar ohne parlamentarische Zustimmung begonnen hatte. Laut US-Verfassung hat allein der Kongress "die Befugnis (...), Krieg zu erklären". Damit die Resolution in Kraft tritt, müsste allerdings auch noch der Senat zustimmen. Unabhängig von dessen Votum gilt die Entschließung als symbolisch, da Trump sie mit einem Veto stoppen könnte.
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Zeitlich begrenzte Waffenruhe?
Es wurden zunächst keine Angaben gemacht, ob es sich bei dem neuen Bekenntnis zur Waffenruhe um eine zeitlich begrenzte Verlängerung handelte. Zuvor war die Waffenruhe jeweils befristet verlängert worden. Der libanesische Präsidenten Joseph Aoun betonte gegenüber lokalen Medien die neue Waffenruhe könnte innerhalb von 24 Stunden in Kraft treten. Voraussetzung sei, dass alle Parteien dem zugestimmt haben, ergänzte er mit Blick auf die Hisbollah.
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Khamenei warnt vor Spaltung durch den Feind
Der oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, hat in einer Botschaft vor Versuchen von Feinden gewarnt, das Land nach deren Niederlage gegen die USA und Israel auf dem Schlachtfeld zu spalten. Er rief am Donnerstag zur nationalen Einheit auf. Jede Handlung, die Pessimismus oder Frustration in der Öffentlichkeit schaffe, helfe dem Feind, erklärte Khamenei. Seine Botschaft wurde anlässlich des Todestages des Gründers der Islamischen Republik, Ruhollah Khomeini, verlesen.
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UNIFIL-Soldat nach Angriff mit Mörsergranaten gestorben
Ein Soldat der UNO-Friedensmission UNIFIL im Libanon ist nach UNO-Angaben einem Mörserangriff im Südlibanon gestorben. Der Soldat sei in den frühen Morgenstunden des Donnerstag seinen Verletzungen erlegen, nachdem er zunächst in ein Krankenhaus in der libanesischen Hauptstadt Beirut geflogen worden war. Der Angriff ereignete sich den Angaben am späten Mittwochabend in der Nähe des Orts Marjayoun im Südlibanon. Zwei weitere Blauhelme seien ebenfalls verletzt worden, hieß es.
UNIFIL machte zunächst keine Angaben dazu, von welcher Seite aus der Angriff kam. Man habe eine Untersuchung zur Klärung des genauen Hergangs eingeleitet. Nach Angaben der Beobachtermission sei in Südlibanon zuletzt eine "zunehmend hohe Zahl" an Flugbahnen und Einschlägen registriert worden. Die Gewalt müsse beendet werden, forderte UNIFIL.
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Israel wird Bodentruppen im Libanon nicht abziehen
Israel werde seine Truppen trotz der vereinbarten Waffenruhe vorerst nicht abziehen. Dies teilte der Verteidigungsminister Israel Katz am Donnerstag mit. Die israelische Armee werde in den besetzten Gebieten im Südlibanon bleiben, die als Pufferzone zum Schutz nordisraelischer Gemeinden dienen sollen.
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Netanjahu verliert im Norden Israels massiv an Rückhalt
Israels Premier Benjamin Netanjahu verliert im Norden des Landes vor Parlamentswahlen massiv an Rückhalt. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Agam Labs an der Hebräischen Universität hervor. Viele Menschen dort fordern ein härteres Vorgehen gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz, die vom Libanon aus immer wieder Raketen auf Nordisrael abfeuert. In der Region würden derzeit nur 23 Prozent der Wähler für Netanjahus Likud-Partei stimmen.
Bei der Wahl im Jahr 2022 waren es noch 35 Prozent.
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Mindestens neun Tote bei israelischen Angriffen in Gaza
Bei neuen israelischen Luftangriffen in der Stadt Gaza sind am Donnerstag nach palästinensischen Angaben mindestens neun Menschen getötet worden. 15 weitere Palästinenser hätten dabei Verletzungen erlitten, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA. Es seien insgesamt vier Wohnungen angegriffen worden. Unter den Verletzten sei ein neunjähriges Mädchen. Ein israelischer Armeesprecher sagte auf Anfrage, man prüfe die Berichte.
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Einigkeit über Waffenruhe - Dennoch Angriffe Israels
Die staatliche, libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete am Donnerstag in der Früh von mindestens zwei Drohnenangriffen auf verschiedene Fahrzeuge im Süden des Landes. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Im aktuellen Konflikt stehen einander Israel und die Schiiten-Miliz Hisbollah gegenüber. Die libanesische Regierung ist selbst keine Kriegspartei - und hat auch nur begrenzt Einfluss auf die Hisbollah, die im Libanon auch ein maßgeblicher politischer Faktor ist. Israel setzt auch seinen Bodeneinsatz im Südlibanon vorerst fort.
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Trump: USA sollen hochangereichertes Uran übernehmen
Die USA werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump im Rahmen eines derzeit diskutierten Abkommens die iranischen Bestände an hochangereichertem Uran übernehmen. "Wir werden es uns in nicht allzu ferner Zukunft holen", sagte Trump. Die Uran-Vorräte Teherans sind ein Hauptstreitpunkt in den Verhandlungen über ein Kriegsende. Trump hatte sich zuvor erneut optimistisch über eine bevorstehende Einigung mit dem Iran geäußert.
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Acht Tote bei neuen israelischen Angriffen
Bei neuen israelischen Angriffen auf den Gazastreifen sind nach Zivilschutz-Angaben am Donnerstag mindestens acht Menschen getötet worden. Die israelische Luftwaffe habe im Morgengrauen mehrmals Gaza-Stadt angegriffen, sagte Zivilschutzsprecher Mahmud Bassal der Nachrichtenagentur AFP. Es habe mindestens acht Todesopfer gegeben. Nach Krankenhausangaben wurden zudem mindestens 15 Menschen verletzt.
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USA: Israel und Libanon über Waffenruhe einig
Der Libanon und Israel haben sich auf die Umsetzung der Waffenruhe geeinigt. Voraussetzung dafür sei, dass die pro-iranische Hisbollah-Miliz das Feuer auf Israel vollständig einstelle und sich aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückziehe, geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die das US-Außenministerium nach Verhandlungen in Washington veröffentlichte.
Beide Seiten einigten sich unter der US-Leitung außerdem darauf, die Einrichtung sogenannter Pilotzonen zügig voranzutreiben, in denen die libanesische Armee die ausschließliche Kontrolle über das Gebiet übernimmt und nicht-staatliche Akteure ausgeschlossen werden, hieß es weiter. Diese Schritte würden Fortschritte auf dem Weg zu einem umfassenden Friedens- und Sicherheitsabkommen ermöglichen. In der Woche vom 22. Juni wollen beide Seiten die direkten Gespräche fortsetzen, um ein solches Abkommen zu erzielen. Alle beteiligten Parteien verurteilen der Erklärung zufolge zudem die iranischen Angriffe in der Region.
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Trump: Gespräche könnten am Wochenende erfolgreich enden
US-Präsident Donald Trump hat sich erneut optimistisch über eine bevorstehende Einigung mit dem Iran geäußert. Er sagte am Mittwoch in Washington, die Verhandlungen liefen "sehr gut" und womöglich gebe es eine Einigung am Wochenende. Trump widersprach damit Äußerungen des iranischen Außenministers Abbas Araqchi. Dieser hatte erklärt, es gebe "keine greifbaren Fortschritte", die Gesprächskanäle nach Washington seien aber weiterhin offen.
Zur Bedingung für weitere Gespräche machte der Iran erneut, dass Israel seine Angriffe auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon einstelle. Trump sagte dazu, er würde das Thema Libanon gerne "getrennt" behandeln.
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Iran: Kontakte zu USA nicht abgerissen, aber keine Fortschritte
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi sagte am Mittwoch in einem Interview mit dem libanesischen Sender Al Mayadeen, dass die Kontakte zwischen Teheran und Washington zwar nicht abgerissen seien, es jedoch keine Fortschritte bei den Verhandlungen gebe. Beide Seiten prüften derzeit ausgetauschte Entwürfe. Zudem warnte der Minister: Sollte Israel die libanesische Hauptstadt Beirut angreifen, werde der Iran entschlossen reagieren.
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Trump: Hitziger Wortwechsel mit Netanjahu
US-Präsident Donald Trump hat Berichte über einen hitzigen Wortwechsel mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu angesichts dessen Libanon-Strategie bestätigt. Gegenüber der "New York Post" räumte Trump am Mittwoch ein, dass er seinen engen Verbündeten in einem am Montag geführten Telefonat massiv beschimpft habe. Unter anderem soll er Netanyahu an den Kopf geworfen haben: "Du bist völlig verrückt. Du wärst im Gefängnis, wenn es mich nicht gäbe."
Auf die Frage, ob er in diesem Ton mit Netanjahu gesprochen habe, antwortete der US-Präsident in dem "New York Post"-Interview: "Ja, das habe ich." Er sei "ein wenig verärgert" darüber gewesen, dass sich Netanjahu "ständig mit dem Libanon anlegt", führte Trump aus. "Ich habe ihm gesagt: 'Bibi, wir müssen damit aufhören.'"
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Kuwait weist iranische Diplomaten nach jüngsten Angriffen aus
Kuwait hat als Reaktion auf die jüngsten iranischen Angriffe auf sein Staatsgebiet zwei iranische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und deren Ausreise binnen 24 Stunden angeordnet. Zudem werde die Zahl der Mitarbeiter der iranischen Botschaft im Emirat reduziert, teilte das kuwaitische Außenministerium am Mittwoch auf der Plattform X mit.
Demnach wurde der kommissarische Geschäftsträger der iranischen Botschaft in Kuwait ins Außenministerium einbestellt. Dort übergab ihm die Regierung eine formelle Protestnote gegen die nach kuwaitischer Darstellung anhaltenden iranischen Angriffe.
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Trump stellt Treffen mit Irans obersten Führer Khamenei in Aussicht
US-Präsident Donald Trump zufolge hat der Iran einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt. Zudem stellte Trump ein Treffen mit dem geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik, Mojtaba Khamenei, in Aussicht, sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen. "Sie haben bereits zugestimmt, dass sie keine Atomwaffen besitzen werden", sagte Trump in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview im Podcast "Pod Force One".
Die Führung in Teheran hat allerdings stets betont, dass ihr umstrittenes Nuklearprogramm ausschließlich zivilen Zielen diene. Khamenei sei absolut in die Gespräche über ein Ende der Feindseligkeiten eingebunden, sagte Trump weiter. Er habe gehört, dass es dem iranischen Revolutionsführer gesundheitlich nicht gut gehe, dieser die Verhandlungen jedoch unterstütze. Er selbst habe Khamenei noch nicht getroffen, würde dies jedoch gerne tun. Ein Treffen werde wahrscheinlich später stattfinden, wenn sich die Lage entsprechend entwickle.
Trump bezeichnete den Iran-Krieg als Erfolg, da die Streitkräfte des Golfstaates besiegt worden seien. Der Konflikt hatte am 28. Februar mit US-israelischen Angriffen begonnen. Er hat die weltweiten Energiemärkte durcheinandergebracht und gilt in den USA wenige Monate vor den Kongresswahlen im November als unpopulär. "Wir arbeiten an einem Abkommen", sagte Trump. Sollte dies nicht gelingen, werde man einen anderen Weg einschlagen. In der Vergangenheit hatte der US-Präsident für diesen Fall mit neuen Angriffen gedroht.
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Mindestens 1 Toter bei Angriff auf Kuwaiter Flughafen
Beim iranischen Drohnenangriff wurde auch der Flughafen in Kuwait beschädigt. Mindestens eine Person kam dabei ums Leben, mehrere wurden verletzt.
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USA & Iran: Eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe
Die USA und der Iran haben sich eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Irans Revolutionsgarden feuerten in der Nacht ballistische Raketen und Drohnen auf die benachbarten Golfstaaten Kuwait und Bahrain, das US-Militär wiederum griff eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeshm in der Straße von Hormus an.
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Netanyahu: Werden Irans Führung beim Verschwinden helfen
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hält an dem Ziel fest, die iranische Regierung stürzen zu wollen. Die Führung in Teheran sei "dazu bestimmt, aus der Welt zu verschwinden", sagte er bei einer Zeremonie zum Amtsantritt des neuen Leiters des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Roman Gofman. "Und wir werden ihr dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen." Einzelheiten dazu, wie genau dies gelingen soll, ließ er offen.
Zu Beginn des Kriegs hatte US-Präsident Donald Trump die iranische Bevölkerung ermutigt, ihre Führung zu stürzen. Später äußerte er sich zu dem Thema nicht mehr. Auch Netanyahu forderte die Menschen im Iran mehrfach dazu auf, sich gegen ihre Regierung aufzulehnen. Beobachter in Israel mutmaßten, Israel sei der Sturz der Führung in Teheran wichtiger als den USA. Seit einiger Zeit, vor allem seit Beginn der Waffenruhe am 8. April, erwähnte Netanyahu einen Machtwechsel im Iran dann auch nicht mehr.
Iran-Experten sind skeptisch, ob die iranische Führung während des Kriegs gestürzt werden kann. Als Gründe führen sie an, dass die iranische Opposition nicht geeint sei. Es sei auch nicht zu erkennen, dass die Elite oder die Revolutionsgarden gespalten seien.
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Irak sucht neue Öl-Exportwege
Angesichts der Sperrung der Straße von Hormus will der Irak seine Rohölexporte per Pipeline und Lastwagen massiv ausweiten. Die Ausfuhren durch Pipelines sollen in den kommenden zweieinhalb Monaten von 220.000 auf 770.000 Barrel pro Tag steigen, teilte die Regierung mit. Zudem seien Lieferungen per Lkw in Nachbarländer im Umfang von 420.000 Barrel pro Tag geplant.
Das Kabinett billigt dafür ein Abkommen mit Syrien, um Rohöl über die Mittelmeerhäfen Banijas und Tartus zu verschiffen.
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