Straße von Hormus: Iran will Kontrolle über Schiffe + US-Finanzminister Bessent sieht baldige Einigung mit Iran
- Seit Ende Februar dauert die Iran-Krise nun bereits an. Seit 8. April gilt eine Waffenruhe, die Trump jedoch für beendet erklärt hat. Der Iran wiederum hat nach mehreren gegenseitigen Angriffen das getroffene Rahmenabkommen ausgesetzt.
- Ein Konfliktthema ist das Atomprogramm. Laut Vizepräsident JD Vance stimmte Teheran zu, wieder Inspektoren der Atomenergiebehörde ins Land „einzuladen“. Der Iran verneinte: Es gebe diesbezüglich keine Einigung.
- Weiterer Hauptstreitpunkt: die Straße von Hormus. Nach einer kurzfristigen Entspannung hat der Iran die Meerenge de facto geschlossen. Die USA verhängten daraufhin erneut eine Blockade iranischer Häfen.
- Am Montagabend kündigte Trump eine Fortsetzung der Seeblockade an. Laut dem US-Präsidenten habe der Iran die Wahl zwischen einem „Abkommen“ oder der „Kapitulation“.
- US-Präsident Trump behauptet „auf Wunsch“ Teherans würden aktuell Verhandlungen mit dem Iran laufen: Die Gespräche seien die „letzte Chance vor der Enthauptung.“ Der Iran indes hat Gespräche dementiert und verweist auf Verhandlungen mit dem Oman über die Verwaltung der Straße von Hormus.
- Aus diesen Gesprächen berichtet ein Insider, dass der Iran die Kontrolle über den einlaufenden Schiffsverkehr fordert. Zudem verlange das Land Einblick in den auslaufenden Verkehr und die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen.
- Was hinter Trumps dauerhaftem Zickzack-Kurs im Iran steckt.
- Wollten die Iraner Trumps Luxus-Jumbo abschießen?
- Drei Szenarien, wie es im Krieg gegen den Iran weiter gehen könnte
- Enttäuscht von den USA: Der Golf sucht neue Partner
- Die Straße von Hormus wird zur Goldgrube für den Iran
- Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert
- Die Straße von Hormus: Ein Minenfeld für die Weltwirtschaft
Iran-Krieg
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US-Finanzminister Bessent sieht baldige Einigung mit Iran
US-Finanzminister Scott Bessent stellt eine baldige Einigung mit dem Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz in Aussicht. Eine Vereinbarung könne am Dienstag oder Mittwoch erzielt werden. "Wir sind in Gesprächen mit den Iranern, und ich denke, es besteht die Chance, dass wir heute oder morgen eine Einigung erzielen, um die Meerenge zu öffnen und in diesem Konflikt zu einer normaleren Lage überzugehen", sagt Bessent in einem Interview des Senders CNBC am Dienstag.
Zuvor hieß es auch von Seiten Katars, das im Konflikt als Vermittler agiert, dass mit Blick auf eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus zwar bisher keine Einigung erzielt worden sei, "das könnte sich in den nächsten Stunden oder Tagen ändern", so der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, in der Hauptstadt Doha am Dienstag. Er sprach von laufenden diplomatischen Bemühungen, die "bereits weit fortgeschritten" seien.
Die Vermittler arbeiteten daran, die unterschiedlichen Standpunkte zusammenzuführen. "Es werden ständig Entwürfe ausgetauscht", so al-Ansari. Der Schwerpunkt liege nun darauf, eine Eskalation zu verhindern und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erreichen, sagte er weiter. Katar vermittelt unter anderem neben Pakistan im Konflikt zwischen dem Iran und den USA.
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Straße von Hormus: Iran will Kontrolle über einlaufenden Schiffsverkehr
Der Iran fordert einem Insider zufolge die Kontrolle über den einlaufenden Schiffsverkehr in der Straße von Hormus. Zudem verlange er Einblick in den auslaufenden Verkehr und die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen, sagt ein iranischer Insider zu Reuters.
Er bezieht sich auf einen Plan zur Wiedereröffnung der wichtigen Wasserstraße am Persischen Golf, der zwischen den Anrainern Iran und Oman verhandelt wird. Der an den Gesprächen beteiligte Insider erklärt, dies sei „die allgemeine Idee, die derzeit diskutiert wird“. Die Ausfahrtsroute solle zwischen dem Iran und dem Oman verlaufen, fügt er hinzu. Der Oman solle nach der Benachrichtigung des Irans die Genehmigungen für die Passagen aus der Straße von Hormus heraus erteilen. Es sei unwahrscheinlich, dass die Führung in Teheran ihre Position ändern werde, fügt der Insider hinzu.
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Straße von Hormus: Frachter beschossen
Ein unter liberianischer Flagge fahrender Trockengutfrachter ist vor der Küste des Omans von einem Geschoss unbekannter Herkunft getroffen worden. Die Besatzung habe das Schiff daraufhin verlassen, ein Seemann werde vermisst, verlautet aus maritimen Sicherheitskreisen. Das Geschoss habe den Maschinenraum getroffen, während im Unterkunftsbereich ein Feuer ausgebrochen sei, teilt die britische Firma für maritimes Risikomanagement, Vanguard, mit. Als vermisst gelte der dritte Ingenieur. Der griechische Betreiber des Schiffs, Modion Maritime Management, ist für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der Frachter mit dem Namen „Minoan Pioneer“ befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der Durchfahrt durch die Straße von Hormus.
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Iranischer Präsident: Keine Ausweitung des Krieges angestrebt
Der Iran verteidigt nach den Worten seines Präsidenten Massud Pezeshkian seine Grenzen. Sein Land strebe aber keine Ausweitung des Krieges an, erklärte Pezeshkian staatlichen iranischen Medien zufolge am Dienstag. US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, es seien Verhandlungen mit dem Iran über eine Beilegung des Konfliktes im Gange. Zugleich sprach Trump von einer "letzten Chance" für die Führung in Teheran. Der Iran wies die Darstellung zurück.
Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte am Montagabend, es fänden keine Verhandlungen mit den USA statt und es seien auch keine Treffen vorgesehen.
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Trump droht dem Iran erneut: „Letzte Chance vor Enthauptung“
Laut US-Präsident Donald Trump sind aktuell Gespräche mit dem Iran im Gang. Und zwar „auf Wunsch“ Teherans, wie Trump am Montagabend vor Journalisten im Weißen Haus erklärte.
Einmal mehr untermauerte er seine Worte dabei mit einer martialischen Drohung: „Ich möchte ihnen jede letzte Chance vor der Enthauptung geben“. Im Iran hatte es zuvor geheißen, es gebe bisher keine neuen Verhandlungen mit den USA. Trump bekräftigte indes, dass diverse Staaten ihn darum gebeten hätten.
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Heute Gespräche zwischen Israel und dem Libanon
Inmitten anhaltender Spannungen kommen heute israelische und libanesische Regierungsvertreter zu direkten politischen Gesprächen in der italienischen Hauptstadt Rom zusammen. Dabei geht es um die weitere Umsetzung ihres Sicherheitsabkommens. Das unterirdische Tunnelsystem der libanesischen Hisbollah soll dabei nach Angaben von libanesischen Regierungskreisen ein zentrales Thema sein.
Die Hisbollah hat über Jahrzehnte eine unterirdische Militärstruktur aufgebaut, die Israel als Bedrohung betrachtet. Das Tunnelnetzwerk der vom Iran unterstützten Organisation umfasst nach Einschätzung von Beobachtern und Experten Kommandozentren, Waffenlager, Abschusspositionen, Versorgungskorridore und geschützte Verbindungen, die Kämpfern Bewegungen unter der Erde ermöglichen. Die Tunnel seien ein „äußerst wichtiger“ Bestandteil der militärischen Infrastruktur der Hisbollah, sagte der Libanon-Experte Nicolas Blanford von der Denkfabrik Atlantic Council in Washington der Deutschen Presse-Agentur.
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Straße von Hormus: Frachter angegriffen
In der Straße von Hormus ist vor der Küste des Omans erneut ein Schiff angegriffen worden. Der Frachter sei von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Der Vorfall ereignete sich demnach rund 37 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Al Khasab. Die Behörde machte zunächst keine Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten auf dem Frachter.
Der Iran verhandelt derzeit mit dem anderen Anrainer der Meerenge, dem Oman, um die Festlegung vorläufiger Schifffahrtskorridore. Bis zum Abschluss einer neuen Vereinbarung verlangt der Iran, dass Schiffe eine Route entlang seiner Küste nehmen. Teheran hat wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Meerenge sei sicher.
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Trump: Gespräche als "letzte Chance vor der Enthauptung"
Laut US-Präsident Donald Trump sind aktuell Gespräche mit dem Iran im Gang. Und zwar "auf Wunsch" Teherans, wie Trump am Montagabend vor Journalisten im Weißen Haus erklärte. Einmal mehr untermauerte er seine Worte dabei mit einer martialischen Drohung: "Ich möchte ihnen jede letzte Chance vor der Enthauptung geben". Im Iran hatte es zuvor geheißen, es gebe bisher keine neuen Verhandlungen mit den USA. Trump bekräftigte indes, dass diverse Staaten ihn darum gebeten hätten.
Trumps Darstellung zufolge drehen sich die Gespräche um die Öffnung der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormuz. Demnach geht es darum, die Meerenge bis diesen Dienstag vollständig zu öffnen. In einer zweiten Phase solle es dann um die "Denuklearisierung" des Irans gehen - das werde länger dauern, räumte Trump ein. Seiner Darstellung nach sagte der 80-jährige Republikaner den größten Angriff des US-Militärs "seit dem Zweiten Weltkrieg" vorerst ab, um neue Verhandlungen mit dem Iran zu ermöglichen.
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Trump: Wahl zwischen "Abkommen" oder "Kapitulation"
US-Präsident Donald Trump hat eine Fortsetzung der Seeblockade gegen den Iran bekannt gegeben. Die US-Armee werde die iranischen Häfen so lange blockieren, bis es "ein Abkommen oder eine vollständige Kapitulation" Teherans gebe, erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Iran hatte zuvor betont, es führe bisher keine neuen Verhandlungen mit den USA.
Die iranische Führung sei "doppelzüngig", wenn sie behaupte, es gebe keine Gespräche mit den USA zur Beendigung des Krieges, schrieb Trump weiter. "Ob der Iran es zugeben will oder nicht - wir sprechen tatsächlich über eine Lösung für ein Problem, das sie seit Jahrzehnten verursacht haben." Er bezog sich damit auf das iranische Atomprogramm. Der Iran werde "niemals" Nuklearwaffen haben, bekräftigte er.
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Was hinter Trumps dauerhaftem Zickzack-Kurs im Iran steckt
Wieder einmal drohte der US-Präsident mit heftigen Angriffen, um wenig später von neuen Verhandlungen mit Teheran zu sprechen. Dort wusste man davon aber gar nichts.
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Israel meldet Bedenken gegen Gaza-Plan Trumps an
Israel hat bei den USA Bedenken gegen den von Präsident Donald Trump verkündeten Plan zur Entwaffnung der militanten Palästinenserorganisation Hamas geäußert. Die veröffentlichte Fassung spiegle die israelischen Positionen nicht wider, sagte Doron Spielman, Sprecher des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, am Montag der Nachrichtenagentur AFP.
"Israel hat der US-Seite seine Anmerkungen und Bedenken zu dem vorgeschlagenen Rahmen übermittelt", sagte Spielman. Trump hatte am Freitag erklärt, Israel sei über die mit der radikal-islamischen Palästinenserorganisation erzielte Vereinbarung "sehr glücklich" und habe die USA unterstützt.
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Iran: Aktuell keine neuen Gespräche mit den USA
Der Iran führt nach eigenen Angaben bisher keine neuen Verhandlungen mit den USA. Stattdessen spreche man mit dem Oman über eine vorübergehende Lösung für eine sichere Route durch die Seestraße von Hormus, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Esmaeil Baghaei, am Montag. Eine Einigung mit dem Nachbarland reiche jedoch nicht aus, um die Wasserstraße wieder zu öffnen.
Solange die "Aggression" der USA andauere, werde sich an der Situation nichts ändern, heißt es weiter. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von einer Fortsetzung weiterer Luftangriffe auf den Iran abgesehen und Gespräche zwischen den USA und dem Iran angekündigt. Die Verhandlungen würden im Laufe des Montag aufgenommen, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One.
Trump sprach dabei von den "Umrissen einer Einigung", die sich abzeichneten. Allerdings steht er mit dieser Darstellung allein auf weiter Flur. Die zentralen Streitthemen - die Kontrolle über die Schifffahrt durch die Straße von Hormus und das Schicksal des iranischen Atomprogramms - sind inhaltlich höchst komplex und die Interessen der Konfliktparteien gegenläufig.
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Hoffnung auf Iran-Abkommen drückt Ölpreise
Die Aussicht auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Montag deutlich fallen lassen. Der Preis für die Nordseesorte Brent sank um 4,08 Dollar oder 4,64 Prozent auf 83,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 4,01 Dollar oder 4,74 Prozent auf 80,66 Dollar.
US-Präsident Trump hatte am späten Samstagabend auf seiner Plattform Truth Social erklärt, der Iran und andere Länder im Nahen Osten hätten um Zeit gebeten, um eine Vereinbarung abzuschließen. Diese solle zu einer sofortigen und vollständigen Öffnung der Straße von Hormus sowie einem Ende der nuklearen Bedrohung durch den Iran führen.
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Straße von Hormus: Explosion nahe an einem Tanker
In der Straße von Hormus hat sich in der Nähe eines Tankers offenbar eine Explosion ereignet. Er habe eine "Explosion in unmittelbarer Nähe des Schiffes" gehört, meldete der Kapitän. Der Tanker und die Besatzung seien in Sicherheit. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge 20 Seemeilen (37 Kilometer) nordöstlich der omanischen Stadt Khasab.
Der Iran hatte am Sonntag erklärt, vor einer Einigung mit dem Oman über eine neue Route durch die Meerenge zu stehen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, betonte im Staatsfernsehen aber, dies bedeute nicht, dass die Meerenge wiedereröffnet werde.
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Saudische Tanker passieren Bab al-Mandab
Zwei mit saudi-arabischem Öl beladene Tanker haben am Wochenende die Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer passiert. Es handelt sich um die „Lesvos“ und die „Desh Vaibhav“, wie Schifffahrtsdaten von Kpler zeigen. Die Meerenge vor der Küste des Jemens passierten demnach am Sonntag 18 Frachter, nach 27 am Samstag und 28 am Freitag. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hatte am 20. Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verhängt. Damit ist nicht nur der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus im Persischen Golf erheblich beeinträchtigt, sondern auch der durch das Rote Meer auf der anderen Seite der Arabischen Halbinsel.
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Zwei Menschen wegen Spionage für Israel im Iran hingerichtet
Im Iran sind zwei iranische Staatsangehörige hingerichtet worden, die für Israel gearbeitet haben sollen. Sie seien beschuldigt worden, während des Krieges sensible militärische und sicherheitsrelevante Standortkoordinaten an Israel weitergegeben zu haben, meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars.
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Trump kündigt für Montag neue Gespräche mit dem Iran an
US-Präsident Donald Trump will den seinen Worten nach größten Angriff des US-Militärs "seit dem Zweiten Weltkrieg" vorerst abgesagt haben, um neuen Verhandlungen mit dem Iran eine Chance zu geben. Die Gespräche sollen am Montagnachmittag stattfinden, wie Trump ankündigte. Es blieb unklar, wo die Verhandlungen geführt werden sollen, wie lange sie dauern dürften und wer genau daran beteiligt sein wird. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für geplante Gespräche.
Besondere Bedeutung bei den Verhandlungen dürfte eine Regelung zur Öffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr haben. Zudem soll auch das umstrittene Atomprogramm des Irans Gegenstand der Gespräche sein. Die beiden Themenkomplexe dominierten auch schon vorherige Verhandlungsrunden, die in Pakistan und der Schweiz stattfanden.
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Iran kontert Trump: Haben nicht um Stopp von US-Angriffen ersucht
Iranische Militärvertreter haben die Darstellung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, Teheran habe Washington um einen Verzicht auf neue Angriffe gebeten. Diese Aussage sei "nichts als eine neue Lüge", zitierte die iranische Nachrichtenagentur Mehr am Sonntag die Offiziere. "Unsere Streitkräfte befinden sich in höchster Alarmbereitschaft und sind auf jede Eventualität vorbereitet", hieß es weite
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USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran vorerst aus
Die USA verzichten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump am Samstag (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel sieht vorerst von Angriffen ab. Trump hatte dem Iran erst am Freitag massive Angriffe angedroht.
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Mehrere Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon getötet
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Kämpfer der proiranischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon getötet. Diese "Terroristen" hätten sich in der "Sicherheitszone" im Gebiet des Gebirgskamms Ali al-Taher befunden und seien in der Nacht "eliminiert" worden, teilte die Armee am Samstag mit. Bei dem Einsatz sei auch ein israelischer Soldat verletzt worden. Eine Reaktion der Hisbollah lag zunächst nicht vor.
Derzeit gilt eine brüchige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon, die von der Hisbollah aber nicht anerkannt wird. Ein im vergangenen Monat unterzeichnetes und von den USA vermitteltes Abkommen sieht vor, dass die libanesische Armee die Hisbollah entwaffnet. Zudem soll sich die israelische Armee aus "Testgebieten" zurückziehen, in denen anschließend libanesische Soldaten stationiert werden sollen. Die Hisbollah lehnt auch die Verhandlungen Beiruts mit Israel ab.
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Tanker in der Straße von Homrus angegriffen
In der Straße von Hormus ist vor der Küste des Oman erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei von einem „unbekannten Geschoß“ getroffen worden, das Schäden am Maschinenraum verursacht habe, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Es gebe keine Verletzten oder Umweltschäden. Der Vorfall ereignete sich demnach rund 20 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Lima.
Der Iran verlangt, dass Schiffe in der Straße von Hormus eine Route entlang seiner Küste nehmen. Teheran hat wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Meerenge sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist ein wesentlicher Grund, warum der Krieg zwischen den USA und dem Iran zuletzt wieder eskalierte.
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Iran könnte hinter Cyberangriff auf US-Infrastruktur stecken
In den USA wird es Medienberichten zufolge für wahrscheinlich gehalten, dass iranische Hacker hinter einem koordinierten Cyberangriff auf Dutzende Wasserversorgungssysteme im US-Bundesstaat Minnesota stecken. Die "Washington Post" berichtete, Geheimdienste gingen davon aus - die "New York Times" bezog sich auf Ermittler. Beide Zeitungen stützten sich dabei auf US-Beamte und wiesen jeweils darauf hin, dass die Befunde noch nicht endgültig seien.
Der Angriff ereignete sich in dieser Woche. In der Folge sei mindestens ein System kurzzeitig offline gewesen, es gebe aber keine ausdrückliche Aufforderung an die Einwohnerinnen und Einwohner von Minnesota, ihren Trinkwasserverbrauch anzupassen, hieß es.
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Straße von Hormus: Iran stoppt zwei Öltanker
Die iranische Revolutionsgarde hat zwei Tanker an der Durchfahrt der Straße von Hormus im Persischen Golf gehindert. Vier weitere Tanker hätten umgedreht, meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Straße von Hormus ist überaus wichtig für die internationale Schifffahrt, insbesondere für den Transport von Erdöl und Erdgas.
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Waffen abgeben: Hamas fordert Zustimmung von Israel
Die Hamas fordert von Israel eine Zustimmung zu einer vom sogenannten Friedensrat vermittelten Vereinbarung zur Entwaffnung der Palästinenserorganisation im Gazastreifen, bevor sie es selbst umsetzt. Sobald beide Seiten dem Abkommenstext zugestimmt hätten, müsse Israel mit der Umsetzung der ersten Phase beginnen, sagt Ghasi Hamad, ein an den Verhandlungen beteiligter Hamas-Funktionär, der Nachrichtenagentur Reuters. Israel müsse seine Truppen aus dem Gazastreifen abziehen. Sollte Israel der Vereinbarung nicht zustimmen, werde die Hamas es auch nicht umsetzen.
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Israel zerstört Hisbollah-Tunnel bei Burg Beaufort
Nach einem Angriff der Hisbollah-Miliz hat Israel eigenen Angaben zufolge Tunnel der Miliz im Gebiet der Burg Beaufort im Südlibanon zerstört. In einer Erklärung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in der Nacht auf Freitag hieß es, die Hisbollah habe die Tunnel nutzen wollen, um nach Israel einzudringen.
Die Armee habe rund 700 Tonnen Sprengstoff für die Zerstörung der Tunnel gebraucht, teilten beide weiter mit. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, die Explosionen seien im gesamten Südlibanon zu hören gewesen. Ein Einwohner der südlibanesischen Stadt Nabatieh sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass in dem Ort einige Fenster zersplittert seien. Es war zunächst unklar, ob auch die Burg beschädigt wurde.
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Israelischer Luftangriff beschädigt Krankenhaus in Gaza
Ein israelischer Luftangriff auf ein Wohngebäude neben dem christlich geführten Al-Ahli-Arab-Krankenhaus in Gaza-Stadt hat nach Angaben der katholischen Hilfsorganisation CNEWA Schäden an der Klinik verursacht. Zwar sei das Krankenhaus selbst nicht Ziel des Angriffs gewesen, dennoch wurden Fenster und Türen zerstört sowie ein Aufzug im Diagnosezentrum beschädigt. Im Krankenhaus wurde nach bisherigen Angaben niemand verletzt, wie die Kathpress am Freitag berichtete.
Der Angriff am Mittwoch habe unter Patienten und Mitarbeitern jedoch große Angst ausgelöst, erklärte Krankenhausmanager Mousa Ayad gegenüber CNEWA. Die wiederholten Explosionen sorgten für Verunsicherung und setzten sowohl das medizinische Personal als auch die Patienten zusätzlich unter psychischen Druck. Das Krankenhaus liege weniger als zwei Kilometer von einer von Israel kontrollierten Militärzone entfernt. Zwar gehe man nicht davon aus, dass die Klinik gezielt angegriffen werde, doch könne niemand vorhersagen, wo der nächste Luftangriff einschlage.
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Iran meldet Angriffe auf Kuwait
Die iranische Armee hat nach eigenen Angaben Einrichtungen des US-Militärs in Kuwait mit Drohnen angegriffen. Ziel sei der Stützpunkt Ahmed al-Dschaber gewesen, berichten iranische Staatsmedien unter Berufung auf die Armee. Der Angriff sei eine Antwort auf die jüngsten Attacken der USA auf ein Wohnhaus auf der Insel Keschm und andere Ziele im Iran.
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Teheran warnt Bulgarien und Zypern wegen US-Militärpräsenz
Der Iran fordert Bulgarien auf, die vorübergehende Stationierung von US-Militärflugzeugen auf dem Luftwaffenstützpunkt Besmer zu überdenken. In einem Telefonat mit seiner bulgarischen Amtskollegin Welislawa Petrowa-Tschamowa bezeichnet Außenminister Abbas Araqchi die Genehmigung als Beihilfe zu einer Aggression gegen sein Land, wie iranische Staatsmedien berichten.
In einem weiteren Gespräch mit dem zypriotischen Außenminister Constantinos Kombos dringt Araqchi darauf, dass ausländische Militärbasen auf Zypern nicht gegen den Iran eingesetzt werden. Das bulgarische Parlament hat die Stationierung von bis zu acht US-Tankflugzeugen und 250 Soldaten gebilligt. Auf Zypern befinden sich zwei britische Militärstützpunkte, die den USA für Verteidigungsschläge gegen iranische Raketen zur Verfügung stehen.
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Verhandlungen laufen weiter
Trotz der gegenseitigen Angriffe hielten die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington nach Angaben des Vermittlers Pakistan an. "Die Verhandlungen zwischen den Parteien laufen weiter, insbesondere zur Straße von Hormus und zur Deeskalation", sagte der pakistanische Außenamtssprecher Tahir Andrabi vor Journalisten in Islamabad. "Wir setzen unser Äußerstes daran, alle Parteien zum Islamabad-Memorandum zurückzubringen."
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Straße von Hormus: Öltanker mussten umkehren
Zwei Öltanker mussten in der Straße von Hormus iranischen Angaben zufolge umkehren, nachdem einer von ihnen in Brand geraten sei. Die Tanker hätten, "ermutigt durch US-Flugzeuge", versucht, "die Straße von Hormus über die unsichere südliche Route zu verlassen", erklärten die iranischen Revolutionsgarden. "Nachdem auf einem von ihnen ein großer Brand ausgebrochen war, kehrten beide Schiffe schnell um."
Die Revolutionsgarden bekräftigten außerdem erneut ihre Position, dass die Meerenge "unser Territorium" sei und "nicht wieder geöffnet werden kann, solange die überzogene Rhetorik und die Drohungen von US-Vertretern sowie ihre Einmischung in die maritimen Bewegungen in der Region andauern".
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Iranische Angriffe auf Kuwait und Jordanien
Am Donnerstag meldete die jordanische Armee erneut iranische Raketenangriffe. Die Luftabwehr habe fünf Raketen, die Jordanien zum Ziel gehabt hätten, "abgefangen und abgeschossen", erklärte ein Sprecher der jordanischen Armee. Opfer wurden demnach nicht verzeichnet.
Bei einem iranischen Angriff auf ein Gebäude eines chinesischen Unternehmens im Norden des Golfstaats Kuwait wurde nach Regierungsangaben ein Arbeiter getötet. Das Gebäude sei zudem erheblich beschädigt worden, teilten die kuwaitischen Streitkräfte unter Berufung auf das Verteidigungsministerium mit. Seit der jüngsten Eskalation zwischen den USA und dem Iran stand Kuwait erneut mehrfach unter Beschuss. In dem Golfstaat sind wie in anderen Ländern der Region US-Truppen stationiert, die wiederholt Ziel iranischer Vergeltungsangriffe geworden sind.
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Saudi-Arabiens Wirtschaft leidet unter Iran-Krieg
Der Iran-Krieg lässt die Wirtschaft von Saudi-Arabien einbrechen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des weltgrößten Ölexporteurs fiel im zweiten Quartal um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die Statistikbehörde Gastat am Donnerstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Grund für den Rückgang war demnach ein Einbruch des Ölgeschäfts um 24,7 Prozent. Die anderen Wirtschaftsbereiche wuchsen dagegen um 0,9 Prozent. Die Staatsausgaben legten um 0,6 Prozent zu. Der Konflikt in der Region dauert bereits seit fünf Monaten an.
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Tote und Verletzte nach US-Angriff
Bei einem Angriff auf die iranische Insel Qeshm sind iranischen Medien zufolge ein Ehepaar und ihr zweijähriges Kind getötet worden. Dies meldete die Nachrichtenagentur Fars am Donnerstag unter Berufung auf die Medizinische Universität Hormozgan. Zwei weitere Kinder seien verletzt worden.
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"Werden sie windelweich prügeln“: USA greifen Iran erneut an
Das US-Militär hat nach einem iranischen Überraschungsangriff erstmals seit fast einer Woche wieder Ziele im Iran bombardiert. "Die Angriffe sind eine kraftvolle Reaktion auf die gestrigen iranischen Angriffsversuche auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte", erklärte Centcom.
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Irakischer Premier sagt Treffen in Saudi-Arabien ab
Der irakische Ministerpräsident Ali al-Zaidi hat sagte Insidern zufolge einen für Donnerstag geplanten Besuch beim saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Jeddah ab. Im Irak berief al-Zaidi nach den Angriffen der USA und Saudi-Arabiens gegen Iran-treue Milizen eine Notfallsitzung des Sicherheitsrats ein. Das Treffen in Bagdad sollte sich um die Sicherheitslage und die Luftangriffe drehen, berichtete die Staatsagentur INA. Die Angriffe in der Nacht zielten nach US-Angaben auf mit dem Iran verbündete Milizen im Irak. -
US-Militär wehrte iranischen Angriff ab
Das US-Militär wehrte in der Nacht nach eigenen Angaben einen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten ab. Alle Raketen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt.
Der iranische Rundfunk verbreitete eine Stellungnahme der Revolutionsgarden, nachdem der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Jordaniens Streitkräfte erklärten am Morgen, es seien fünf Raketen aus dem Iran abgefangen worden. Iran-Experte Hamidreza Azizi schrieb auf der Plattform X, es sei das erste Mal, dass der Iran angegriffen habe, ohne zuvor von den USA oder Israel selbst attackiert worden zu sein.
Es könne ein Signal im Kontext des Besuches des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus am Dienstag gewesen sein, schrieb der Experte. Der Angriff dürfte demnach als Warnung an die USA gedacht gewesen sein, sich keiner neuen militärischen Kampagne gegen den Iran anzuschließen oder eine solche selbst einzuleiten, hieß es.
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Houthi-Miliz erwägt Gebühren für Passage durchs Rote Meer
Die mit dem Iran verbündete Houthi-Miliz im Jemen erwägt die Einführung von Gebühren für die Durchfahrt von Handelsschiffen durch das Rote Meer. Dies sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Der Plan bezieht sich demnach auf die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und damit mit dem Indischen Ozean verbindet. Ein Zeitplan dafür wurde nicht genannt.
Die Idee wurde bei einem Treffen in Teheran erörtert. Houthi-Vertreter seien im Juli zur Trauerfeier für Irans obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei, der bei Angriffen der USA und Israels getötet worden war, in die Islamische Republik gereist, wo iranische Gesprächspartner die Einführung von Gebühren vorgeschlagen hätten. Mit einer solchen Gebühr solle der Druck auf die USA erhöht werden. Chinesische Schiffe sollen von den Abgaben ausgenommen werden.
Peking hatte zuvor in direkten Gesprächen mit der Miliz erreicht, dass seine Tanker das südliche Rote Meer ohne Angriffe passieren können. Die Volksrepublik ist der weltgrößte Abnehmer von Öl aus Saudi-Arabien aber auch großer Abnehmer von iranischem Öl.
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China widerspricht Bericht zu geplanter Waffenlieferung an den Iran
China hat einem Medienbericht über eine bevorstehende Waffenlieferung an den Iran widersprochen. Die Berichte seien gegenstandslos, erklärte das Außenministerium in Peking auf Nachfrage. China habe konsequent eine Rolle dabei gespielt, den Frieden und eine Beendigung des Konflikts zu fördern, hieß es weiter.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, dass der Iran in den kommenden Wochen tragbare Flugabwehrraketen aus chinesischer Produktion erwarte. Es seien die ersten aus der bis zu 400 Stück großen Lieferung.
Die schultergestützten Systeme sollen den Iran 60 bis 70 Millionen US-Dollar kosten (derzeit rund 53 bis 61 Millionen Euro), wie es in dem Medienbericht weiter hieß. Das Geschäft sei mit einer in Hongkong ansässigen Firma unterzeichnet worden, die als Zwischenhändler für den Iran und den chinesischen Lieferanten fungiert habe.
China gilt als wichtiger Verbündeter des Irans. Seit Beginn der US-Angriffe Ende Februar hatte Peking immer wieder ein Ende der Kämpfe gefordert und betont, sich für eine friedliche Lösung des Konflikts einzusetzen. China war vor dem Krieg der größte Abnehmer von iranischem Öl. Der Verkauf des Rohstoffs ist für die Regierung in Teheran die wichtigste Einnahmequelle.
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US-Militär fängt iranische Raketen in Nahost ab
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgewehrt. "Alle iranischen Raketen wurden erfolgreich abgefangen", teilte das US-Regionalkommando CENTCOM auf der Plattform X mit. Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals "Axios" flogen die Raketen in Richtung eines US-Stützpunktes in Jordanien.
Laut CENTCOM feuerten die iranischen Revolutionsgarden die Raketen am Dienstag trotz der vorerst eingestellten US-Angriffe ab. US-Präsident Donald Trump hatte die Angriffe im Iran nach eigenen Angaben gestoppt, um laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben. "Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran", sagte er "Axios". Zuvor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele im Iran angegriffen.
Grund für den plötzlichen Angriffsstopp könnte aber auch etwas anderes sein: Nach Informationen des Fernsehsenders CNN hatten sich US-Vizepräsident JD Vance und Generalstabschef Dan Caine besorgt über eine Eskalation des Konflikts gezeigt. Unter anderem habe Caine auf schwindende Munitionsreserven der USA hingewiesen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der "New York Times" zufolge geht es dabei vor allem um Luftabwehr-Munition wie Patriot-Raketen.
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USA attackieren Ziele im Irak
Die USA und Saudi-Arabien haben gemeinsame Angriffe auf Ziele im Irak ausgeführt. Diese hätten sich gegen „mit dem Iran verbündete Terroristen“ gerichtet, erklärte Dienstagabend das zuständige US-Regionalkommando CENTCOM. Die Milizen hätten in den vergangenen Tagen mehr als zwei Dutzend Drohnenangriffe ausgeführt.
Die Milizen im Irak seien von den iranischen Revolutionsgarden „angewiesen“ worden, „US-Streitkräfte und die saudische Energieinfrastruktur anzugreifen“.
Nach Angaben der offenbar angegriffenen Hashd al-Shaabi-Einheit, einer inzwischen in die irakische Armee eingegliederten früheren pro-iranischen Miliz, seien ihre „offiziellen Hauptquartiere“ in verschiedenen Regionen des Landes getroffen worden. „Diese Angriffe führten zum Märtyrertod mehrerer Menschen und verletzten weitere Personen.“
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Trump: „Bibi will, dass ich weiterhin involviert bleibe“
US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trafen sich am Dienstag im Weißen Haus zu einem Gespräch. Es sollte vor allem um den Iran gehen. In den vergangenen Monaten galt das einst gute Verhältnis der beiden wegen der Differenzen im Iran-Krieg als belastet.
Mehr dazu hier:
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Golfstaaten unterstützen Omans Hormus-Vorschlag
Der Oman treibt einen Kompromiss zur Lösung des Streits um die Straße von Hormus voran. Inzwischen habe sich der Oman die Unterstützung anderer Golfstaaten für seinen Ansatz gesichert, sagte ein Insider aus der Region der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Der Vorschlag sehe vor, dass der Iran nicht die alleinige Kontrolle über die Meerenge haben werde und dass Gebühren nur auf freiwilliger Basis von den Nutzern zu entrichten seien.
Das System würde sich somit an der Handhabung in der Straße von Malakka orientieren, wo Indonesien, Malaysia und Singapur von Frachtern freiwillige Beiträge zur Finanzierung von Navigation, Umweltschutz und Rettungseinsätzen erbitten.
Vom Iran lag zunächst keine Stellungnahme vor. Teheran hat erklärt, dass es die Straße von Hormus gemeinsam mit dem Oman verwalten wolle, der das gegenüberliegende Ufer kontrolliert. Außerdem will der Iran Nutzungsgebühren für Schiffe erheben, die die Meerenge befahren. Die USA streben dagegen eine Rückkehr zum Status quo vor dem Krieg an, als Schiffe die Route noch frei und ohne Zahlungen passieren konnten. Die Erhebung obligatorischer Gebühren ist aus Sicht Washingtons rechtswidrig.
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Saudi-Arabien meldet neue Attacken
Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben mehrere Drohnen abgefangen und zerstört, die auf Ölanlagen in der Ostprovinz des Landes sowie in der Hauptstadt Riad gezielt haben sollen. Die Angriffe seien von „iranisch unterstützten terroristischen Milizen“ vom irakischen Staatsgebiet aus verübt worden, erklärte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Turki al-Maliki.
Al-Maliki betonte, Saudi-Arabien habe das Recht, sich und seine Einrichtungen zu verteidigen. Das Königreich behalte sich zudem vor, „zum geeigneten Zeitpunkt und am geeigneten Ort“ zu reagieren. Weitere Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten machte das Ministerium zunächst nicht.
Wenig später reklamierte die Huthi-Miliz im Jemen Drohnenangriffe auf mehrere Ziele der Öl-Infrastruktur in Saudi-Arabien. Ziel seien „sensible Punkte“ für die Versorgung und den Transport von Rohöl aus dem Osten des Landes in die Hafenstadt Janbu am Roten Meer gewesen, teilte die Miliz mit. Der Angriff sei eine Reaktion auf das Eindringen saudischer Drohnen in den jemenitischen Luftraum gewesen, hieß es weiter.
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Trump sieht "gute Chance" für Gesprächslösung
Nach mehreren Tagen ohne gegenseitige Angriffe hat sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich über eine mögliche Verhandlungslösung geäußert. Trump sprach von einer "guten Chance" für eine Einigung mit Teheran - das allerdings direkte Gespräche weiterhin dementierte. "Wir werden sehen, was passiert", sagte Trump am Montag an Bord des US-Präsidentenflugzeugs Air Force One. "Ich denke, es besteht eine gute Chance, dass etwas passieren könnte." Sollten die Bemühungen scheitern, würden die USA "zu dem zurückkehren, was wir vor zwei Tagen gemacht haben", drohte der US-Präsident.
Nach 13 Nächten mit neuen US-Luftangriffen auf den Iran hatten Washington und Teheran seit Freitag keine weiteren gegenseitigen Angriffe gemeldet. Der Iran erklärte seinerseits, seine "Vergeltungsmaßnahmen" eingestellt zu haben.
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Weitere Hinrichtungen im Iran nach Protesten
Im Iran sind im Zuge einer Hinrichtungswelle abermals zwei Männer im Zusammenhang mit den Protesten Anfang des Jahres exekutiert worden. Den Männern sei zur Last gelegt worden, bei den Massenprotesten an der Ermordung von Polizeibeamten in der Stadt Isfahan beteiligt gewesen zu sein, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan.
Die iranische Justiz hat bis heute mindestens 27 Männer im Kontext der Proteste und Unruhen hingerichtet. Die Demonstrationen im Winter waren Ende Dezember angesichts der Wirtschaftskrise im Land ausgebrochen und entwickelten sich rasch zu Massenprotesten gegen die autoritäre Führung. Der Staat ließ sie gewaltsam niederschlagen. Tausende Demonstranten wurden dabei getötet.
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