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Chronik Österreich
03/19/2020

40 Prozent Steigerung in GB, 200 Spitals-Mitarbeiter in Salzburg in Quarantäne

Vierter Tag der Ausgangsbeschränkungen: In Österreich 2.013 Fäll, ganz Tirol unter Quarantäne. Weitere aktuelle Entwicklungen in unserem Ticker.

von Josef Siffert, Marie North, Michael Hammerl, Yvonne Widler, Laura Schrettl, Valerie Krb, Evelyn Peternel, Lukas Kapeller, Peter Temel, Elisabeth Hofer, Kevin Kada

  • Aktueller Stand (19.03.2020, 15:00 Uhr): 2.013 bestätigte Fälle (B: 29, K: 50, NÖ: 305, OÖ: 371, S: 127, Stmk: 282, T: 464, Vbg: 151, W: 234), 9 genesene Personen (T: 2, W: 5, NÖ: 2), 13.724 Testungen, sechs bestätigte Todesfälle
  • Über 3.400 Opfer: Italien verzeichnet inzwischen mehr Todesfälle als in China (mehr dazu)
  • In Salzburg sind mehr als 200 Spitalsmitarbeiter in Quarantäne (mehr dazu)
  • 74.000 zusätzliche Arbeitslose wurden von Montag bis Mittwoch gezählt
  • Deutschland: 2.801 neue CoV-Infektionen innerhalb eines Tages (mehr dazu)
  • Durch die Grenzsperren fehlen Erntehelfer. Das gefährdet die Versorgungssicherheit (zum Artikel)
  • Für Rückkehrer, die via Luftweg nach Österreich einreisen, gilt ab Donnerstag Mitternacht die Verpflichtung zur 14-tägigen Selbstquarantäne (zum Artikel)
  • KURIER-ROMY: TV-Gala fällt aus, Voting verlängert (mehr Infos)
  • Tirol hat sich selbst isoliert - alle 279 Gemeinden unter Quarantäne (mehr dazu)
  • Rehakliniken und Kuranstalten werden geschlossen, ebenso Thermen (mehr Info)

Interaktive Karte: Klicken Sie auf 'weiter' um noch mehr Grafiken zu sehen.

  • 30.000 Atemschutzmasken für Österreich (zum Artikel)
  • Das AKH hat neue, schnellere CoV-Tests (mehr Infos)
  • Immer mehr Ärzte infiziert (mehr dazu)
  • Menschen, die in Tirol waren, sind angehalten sich 14 Tage zu isolieren (mehr dazu)
  • Das Land Tirol bekommt vom Pharmakonzern Roche bald zwei neue Laborautomaten samt Testkits. Werden derzeit in Tirol rund 500 Proben abgearbeitet, schafft eines dieser Geräte bis zu 1.400 Proben am Tag (mehr dazu)
  • 74.000 Arbeitslose innerhalb von drei Tagen
  • Weltweit 229.881 bestätigte Fälle; 86.254 Genesungen (Stand: 16.30 Uhr)
  • EU-Brexit-Unterhändler Michel Barnier infiziert
  • Neu-Infektionen in Südkorea steigen sprunghaft: 152 neue Fälle
  • Wie Russland seine Coronazahlen beschönigt (mehr dazu)
  • China liefert EU mehr als zwei Millionen Schutzmasken
  • Ein italienisches Dorf in kämpft erfolgreich gegen das Virus (mehr dazu)
  • Die EU riegelt sich ab und schließt Außengrenzen für 30 Tage (mehr dazu)
  • Amazon: Medikamente und Haushaltswaren haben Vorrang (mehr dazu)
  • USA: Alle 50 Bundesstaaten sind jetzt betroffen (mehr dazu)
  • Türkei schließt ihre Grenzen zur EU
  • EZB startet Notfallprogramm im Volumen von 750 Milliarden Euro (mehr dazu)
  • Italien: 475 neue Todesfälle über Nacht und keine Besserung in Sicht (mehr Infos)
  • Deutscher Ifo-Präsident Clemens Fuest: "Die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession" (mehr dazu)
  • China meldet erstmals keine inländischen Neuinfektionen (zum Artikel)
  • 2.000 Milliarden Euro Schutzschild für die Wirtschaft - USA verteilen Bargeld (mehr dazu)
  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • vor 6 h

    Mit Blutplasma gegen Covid-19

    Medikamente, die konzentriert schützende Antikörper gegen SARS-CoV-2 von genesenen Covid-19-Patienten enthalten, könnten für Schwerstkranke eine Therapiemöglichkeit darstellen. Führende Pharmaunternehmen mit Produkten aus Spenderplasma haben eine Allianz gebildet. In Österreich haben sich bisher mehr als 70 Personen nach Coronavirus-Infektion für das Spenden des notwendigen Blutplasmas gemeldet.

  • vor 6 h

    Tourismus wird Comeback erfahren

    Die aktuelle Flaute im Tourismus werde nur vorübergehend sein, meint Management-Center-Innsbruck-Professor Hubert Siller.

  • vor 6 h

    Aktuelle Zahlen zum Virus

    Bisher gab es in Österreich 13.120 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand sind österreichweit 295 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 5.240 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.086 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 266 der Erkrankten auf Intensivstationen.

  • vor 6 h

    Städte und Gemeinden rechnen mit Verlusten und fordern Hilfen

    Nicht nur die Budgets von Bund und Ländern werden durch die Corona-Krise stark belastet, auch für die Städte und Gemeinden wird es finanziell eng. Das Zentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) machte am Donnerstag darauf aufmerksam, dass diesen massive Einnahmen-Rückgänge bei gleichbleibenden Ausgaben drohten. Gefordert werden daher kurzfristige Hilfen, um die Liquidität der Kommunen zu sichern. Ausfälle werden vor allem bei Kommunalsteuer und Ertragsanteilen erwartet.

  • vor 6 h

    Kurz vor Ostern: "Bitte bleiben Sie zu Hause"

    Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat kurz vor den Feiertagen noch einmal zu sozialer Distanz aufgerufen. Es sollten zu Ostern keine Familienfeste gefeiert werden, sagte er am Gründonnerstag. „Wir sind noch lange nicht über den Berg, denn das Virus ist nach wie vor mitten unter uns“, sagte Kurz laut einer Aussendung. „Bitte bleiben Sie zu Hause, treffen Sie niemanden, halten Sie Abstand.“

  • vor 6 h

    Salzburg: Erkrankte Frau gestorben

    In Salzburg gab es den 21. Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Eine 71-jährige Frau ist im Uniklinikum Salzburg gestorben.

  • vor 6 h

    Diakonie fordert, Langzeitpflege in den Fokus zu nehmen

    Neben der 24h-Betreuung, die aktuell im Zentrum der Wahrnehmung steht, müsse die mobile und stationäre Pflege verstärkt in den Blick genommen werden, fordert die Direktorin der Diakonie Österreich, Maria Katharina Moser. Während 25.000 PflegegeldbezieherInnen 24h-Betreuung in Anspruch nehmen, sind es bei den mobilen Diensten 153.000 und in der stationären Pflege 95.000.

    „Die mobile und stationäre Pflege ist ein neuralgischer Punkt, auf den wir achten müssen, um die Corona-Pandemie weiterhin erfolgreich einzudämmen, wenn wir nach Ostern schrittweise beginnen, das gesellschaftliche Leben wieder hochzufahren“, erklärt die Diakonie-Direktorin und appelliert an Bund und Länder, die entsprechenden Maßnahmen rasch voranzutreiben. Zwar komme die Ausstattung der Langzeitpflege mit Schutzbekleidung langsam in Fahrt, einzelne Pflegeeinrichtungen hätten welche bekommen, aber die Situation sei regional und bundesländermäßig sehr unterschiedlich und „von Versorgungssicherheit weit entfernt“, so Moser.

  • vor 6 h

    73-Jährige in Melk gestorben

    Ein 73-Jähriger ist nach Angaben der Landeskliniken-Holding vom Donnerstagvormittag das 46. Todesopfer in niederösterreichischen Spitälern im Zusammenhang mit Covid-19. Der Patient litt laut Sprecher Bernhard Jany auch an einer Grunderkrankung.

  • vor 6 h

    Italien will Alitalia verstaatlichen

    Die italienische Regierung drückt mit ihren Plänen zur Verstaatlichung der Fluggesellschaft Alitalia auf das Gaspedal. Das Kabinett plant kurzfristig die Gründung einer neuen staatlichen Gesellschaft, die Alitalia übernehmen soll. 

  • vor 6 h

    Verwaltungsrichter warnen vor "massivem Grundrechtseingriff"

    Der Dachverband der Verwaltungsrichter(DVVR) ist sich bewusst, dass außergewöhnliche Gefahren besondere Maßnahmen erfordern. So dringend Maßnahmen zur Vermeidung von Tod und Leid auch erscheinen, so unentbehrlich ist es dabei, die Grundsätze des Rechtsstaats nicht außer Kraft zu setzen, heißt es vom Dachverband. Ein Eingriff in die Grund- und Freiheitsrechte darf nur erfolgen, soweit dieser Eingriff unbedingt erforderlich, zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet und mit der geringstmöglichen Beeinträchtigung dieser Rechte verbunden ist. Die in den letzten Tagen auch in Österreich in die Diskussion eingebrachte Einführung einer digitalen Überwachung der Bürgerinnen und Bürger würde einen massiven Grundrechtseingriff darstellen.

    Der DVVR unterstützt die von Amnesty International und über 100 anderen Nichtregierungsorganisationen erhobene Forderung, dass die weltweite Coronavirus-Krise nicht als Deckmantel für den Beginn einer neuen Ära intensiver digitaler Überwachungstechnologien benutzt werden darf. Aus Sicht des DVVR muss jedenfalls sichergestellt sein, dass alle Maßnahmen, die zur Bewältigung der Krise ergriffen werden, im Einklang mit den Grundrechten, namentlich mit den Grundrechten auf Datenschutz und auf persönliche Freiheit stehen und gegen diese Maßnahmen ein effektiver Rechtsschutz durch Gerichte gewährleistet ist.

  • vor 6 h

    Südkorea meldet die niedrigsten Neuinfektionen seit Wochen

    Südkoreas Gesundheitsbehörden haben die wenigsten Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit sieben Wochen gemeldet. Am Mittwoch seien 39 Fälle nachgewiesen worden - zuletzt lagen die erfassten Infektionen bei etwa 50 täglich. Bisher wurden im Land 10.423 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Es wurden 204 Todesopfer in Verbindung mit dem Virus gebracht.

  • vor 6 h

     Italien will 68 Covid-Spitäler einrichten

    Italien will 68 Krankenhäuser speziell für Corona-Patienten einrichten. "Unser Gesundheitssystem ist sehr effizient, es ist aber von dem sanitären Notstand schwer belastet worden. Wir haben auf die Krise reagiert, indem wir das System gestärkt haben. Wir sind dabei, 68 Covid-Krankenhäuser zu schaffen", sagte Conte im Interview mit der "Bild"-Zeitung.

    Innerhalb von 24 Stunden stieg die Zahl der Todesopfer in Italien um 542 auf insgesamt 17.669. Das ist fast die Hälfte gegenüber den 969 Gestorbenen, die am 26. März gemeldet worden waren. Die Zahl der Infizierten kletterte am Mittwoch auf 95.262 und war höher als am Vortag, jene der Patienten auf der Intensivstation lag bei 3.693 Personen.

  • vor 6 h

    12.000 Schüler betroffen

    Das Ministerium rechnet mit rund 12.000 Schülern, die davon Gebrauch machen werden. Dafür werden Mittel von 5,5 Millionen Euro locker gemacht.

  • vor 6 h

    Endgeräte werden verliehen

    Nun zum Thema Distance Learning, über das nicht alle Schüler erreicht werden können. Ursachen sind vielfältig, beispielsweise gebe es nicht für alle Endgeräte. Die Bildungsungleichheit verstärke sich in dieser Phase - das sollte eine Gesellschaft laut Faßmann nicht anstreben. 

    Für die Bundesschulen werden nun Notebooks und Tablets angeschafft und leihweise bis Schuljahresende zur Verfügung gestellt. 

    Die Länder würden ähnliche Maßnahmen setzen.

  • vor 6 h

    Härtefallfonds für Stornokosten

    Aschbacher übergibt an Faßmann. 

    Ein Härtefallfonds für Stornokosten von mehrtägigen Schulveranstaltungen wurde eingerichtet. Er hat einen Umfang von 18 Millionen Euro. Abgewickelt wird dieser über den ÖAD - er wird die Schulen nach Ostern mit konkreten Informationen versorgen. Anträge werden gesammelt über die Schule gestellt. 

  • vor 7 h

    Einmalzahlung

    Für Familien mit massiven Einkommensverlusten durch die Corona-Krise gibt es nun eine Einmalzahlung. Die Höhe ist unterschiedlich, je nach Einkommensverlust. Obergrenze ist das Gehalt, das die Familie vor der Krise gehabt hat.

    Anträge sind ab nächster Woche zu stellen.

  • vor 7 h

    Familien-Härteausgleich

    Neu ist nun der Corona-Familien-Härteausgleichfonds, den Familienministerin Christine Aschbacher präsentiert. Eine Familien-Ausgleichsfonds gab es schon bisher. Durch die Corona-Krise seien Familie mit Kindern nun verstärkt in Not geraten. Der Corona-Familien-Härteausgleichfonds umfasst 30 Millionen Euro. Das sei laut Aschbacher eine Verzwanzigfachung des bestehenden Fonds.

  • vor 7 h

    Sozialpolitische Themen

    Bei den sozialpolitischen Auswirkungen habe man sich das Ziel gesetzt, niemanden alleine zu lassen in dieser schwierigen Situation. Dazu habe es bereits eine Reihe von Maßnahmen gegeben, heute werde eine weitere präsentiert, die sehr zielgenau unterstützen könne.

  • vor 7 h

    Maßnahmen positiv niedergeschlagen

    Anschober hat auch eine Grafik mitgebracht, die eine erfreuliche Botschaft zeigt - es gibt mehr Neugenesene als Neuerkrankte. "Es waren die richtigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt", sagt Anschober. 

    Die Krise habe aber auch soziale Auswirkungen. Hier gehe es stark um Vereinsamung. Hier möchte Anschober an das Corona-Sorgentelefon unter 142 erinnern.

  • vor 7 h

    Es geht los

    Anschober begrüßt die Zuseher. Weltweit setze sich der Trend der weiteren Zunahme fort. Es gebe 1,5 Millionen Erkrankte. "Und das ist erst der Beginn". An der Spitze rangieren die USA, danach komme aber schon Europa. In Österreich sei es gelungen, die extrem stark steigende Kurve von Mitte März massiv abzusenken.