Gemeinderatswahl: Der Liveticker zur Nachlese

Gemeinderatswahl: Der Liveticker zur Nachlese
Der KURIER hat Sie am Wahlsonntag mit einem Liveticker immer auf dem neuesten Stand gehalten. Hier der Verlauf des Tages zum Nachlesen.

Um 6.45 Uhr ging´s am Sonntag los, mit der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl im Burgenland. In einigen kleinen Gemeinden war dann auch schon wieder um 11 Uhr Wahlschluss. Kurz vor Mittag lag auch schon das erste Ergebnis aus der kleinsten Gemeinde des Landes, Tschanigraben im Bezirk Güssing, vor. Die SPÖ kam dort als einzige antretende Partei erneut auf 100 Prozent der Stimmen.

Um spätestens 16 Uhr begann dann auch in den größeren Gemeinden die Auszählung der Stimmen. In einigen Gemeinden war mit knappen Duellen zu rechnen. 

Und die gab es dann auch, wie in den Analysen und Hintergrundartikel zur Wahl zu lesen ist:

Analysen, Reaktionen und Stichwahlen

  • Analyse: Doskozil war auch in den Gemeinden das rote Ass bei Wahl (mehr dazu hier)
  • Stichwahlen: In 13 Gemeinden bleibt es spannend (mehr dazu hier)
  • Wahlsonntag: 16 Gemeinden wurden „gedreht“ (mehr dazu hier)
  • Starke Schmankerl, schwache Listen und viele Zahlen (mehr dazu hier)

Der Wahltag im KURIER-Liveticker

Vor dem Endergebnis stand der Tag allerdings im Zeichen der Ergebnisse in den 171 Gemeinden.

Wie sich der Tag entwickelt hat, können Sie im Liveticker nachlesen:

LIVE

Liveticker zur Bürgermeister- und Gemeinderatswahl 2022

  • |Michael Pekovics

    171 Gemeinden wählen Bürgermeister und Gemeinderat

    Einen schönen guten Morgen an diesem kommunalen Wahlsonntag im Burgenland. In 171 Gemeinden werden heute die politischen Vertreter für die kommenden fünf Jahre gewählt. 

    Der KURIER begleitet Sie mit diesem Liveticker durch den Tag, die ersten Ergebnisse werden bereits gegen Mittag beziehungsweise am frühen Nachmittag erwartet, um spätestens 16 Uhr schließen alle Wahllokale.

  • |Michael Pekovics

    Mehr Wahlkarten als 2017

    Das Interesse an der heutigen Bürgermeister- und Gemeinderatswahl im Vorfeld war groß. Denn insgesamt wurden 26.637 Wahlkarten ausgestellt, also für 9,6 Prozent der 277.477 Wahlberechtigten. Eine deutliche Steigerung zu 2017, damals hatten 7,2 Prozent eine Wahlkarte beantragt. 

    Die meisten Wahlkarten wurden – im Verhältnis zu den Wahlberechtigten – im Bezirk Güssing ausgegeben. Dort stellten 12,45 Prozent einen Antrag. Dahinter folgen der Bezirk Oberpullendorf (11,48), die Freistadt Rust (10,7) und der Bezirk Oberwart (10,04). Das geringste Interesse gab es im Bezirk Mattersburg, wo lediglich 7,24 Prozent eine Wahlkarte erhielten.

    Abseits der Briefwahl hatten die Wähler, die am Sonntag verhindert sind, bereits am vergangenen Freitag die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. 13,84 Prozent nutzten diese Gelegenheit am vorgezogenen Wahltag. Diese Stimmen werden aber auch erst am heutigen Wahlsonntag ausgezählt.

  • |Michael Pekovics

    Entspannt am Wahlsonntag: Wenn Bürgermeister nicht mehr antreten

    Langjährige Ortschefs, die dieses Mal nicht mehr antreten, erzählen über ihre neue Zuschauerrolle, freuen sich aufs Reisen und erinnern sich an schweigsame Mittagessen am Wahltag.

    Mehr dazu hier:

  • |Michael Pekovics

    Rückblick auf 2017

    Wie war das eigentlich bei der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl 2017? Vor fünf Jahren reklamierten SPÖ und ÖVP den Sieg für sich und lagen gleichauf. Seither hat sich einiges verändert.

    Mehr dazu hier:

  • |Michael Pekovics

    Wo gibt es die meisten Wählerinnen und Wähler?

    Die meisten Wahlberechtigten am heutigen Wahlsonntag gibt es in der Landeshauptstadt Eisenstadt mit 12.421, dann folgen die Bezirksvororte Neusiedl am See (7.438), Oberwart (6.384) und Mattersburg (6.135) sowie Pinkafeld (5.041) und Parndorf (4.124). Die wenigsten Wahlberechtigten gibt es in Tschanigraben (89)

  • |Michael Pekovics

    SPÖ und ÖVP bei Zahl der Ortschefs bisher nahezu gleichauf

    277.473 Personen sind wahlberechtigt. 520 Ortsgruppen mit über 12.000 Kandidaten treten an, 420 von ihnen streben das Amt des Bürgermeisters an. SPÖ und ÖVP liegen bei der Zahl der Ortschefs mit aktuell 85 bzw. 82 nahezu gleich auf. Das erste Wahllokal öffnet um 6.45 Uhr in Bad Sauerbrunn (Bezirk Mattersburg), die letzten schließen um 16 Uhr.

    Die SPÖ tritt in allen 171 Gemeinden an, die ÖVP ebenfalls in einem Großteil der Orte. Die NEOS stellen hinter FPÖ, Grünen und MFG die wenigsten Ortsgruppen, nämlich fünf. Hinzu kommen über 70 Bürgerlisten, darunter „Klartext Burgenland“.

    In den Bezirkshauptstädten streben alle amtierenden Bürgermeister eine zweite Amtszeit an. In Mattersburg bekommt es SPÖ-Landtagsabgeordnete Claudia Schlager mit FPÖ-Klubobmann Johann Tschürtz zu tun - der mit einer eigenen Liste, „Johann Tschürtz - Vorwärts Mattersburg“, antritt.

  • |Michael Pekovics

    Wichtig für die Wahlbeteiligung: Wie wird das Wetter?

    Die Wähler erwartet am Sonntag wechselhaftes Herbstwetter. Zumindest am Vormittag dürften sie aber noch trockenen Fußes und oft bei Sonnenschein in die Wahllokale kommen, erst ab Mittag könnte es regnen. In manchen Gemeinden, darunter auch die Landeshauptstadt, können die Stimmen bis 16 Uhr abgegeben werden. Schon um 11 Uhr Schluss ist hingegen in der kleinsten Gemeinde des Burgenlandes, in Tschanigraben (Bezirk Güssing), wo es nur 89 Wahlberechtigte gibt.

  • |Michael Pekovics

    Das große Burgenland-Quiz zur Gemeinderatswahl

    Testen Sie ihr Wissen über das Burgenland beim großen Quiz am Wahlsonntag.

    Mehr dazu hier:

  • |Karl Oberascher

    Bürgermeister-Direktwahl: Personen sind beliebter als Parteien

    Kollege Thomas Orovits hat sich die Geschichte der Gemeinderatswahlen wie wir sie heute kennen genauer angesehen. Dass die Burgenländer heute ihre Bürgermeister direkt wählen können, ist nämlich alles andere als selbstverständlich - erst seit 30 Jahren, seit 1992, ist das möglich. 

    Die Direktwahl hat sich seitdem fest etabliert. Das sieht man auch daran, dass zuletzt landesweit in nur 16 Gemeinden die Bürgermeister weniger Zuspruch erhalten haben als ihre Partei. Andersherum: In 155 Gemeinden ist die Person an der Spitze viel beliebter als die zugehörige Partei.

  • |Michael Pekovics

    Das ist die Ausgangslage

    Zur Erinnerung noch einmal das Ergebnis der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl 2017.

  • |Karl Oberascher

    Bürgermeister? Tschürtz will es noch einmal wissen

    Kollege Michael Pekovics im Interview mit FPÖ-Klubobmann Johann Tschürtz über seine Kandidatur als Spitzenkandidat der Liste "Vorwärts Mattersburg" bei der Gemeinderatswahl.

  • |Paul Haider

    SPÖ-Fürst: "Wahlen sehr stark von überregionalen Themen geprägt"

    SPÖ-Landesgeschäftsführer Roland Fürst beobachtet diese Gemeinderatswahlen besonders genau, schließlich können sie auch als Stimmungstest für die Arbeit der Landesregierung gesehen werden. Auf Twitter gibt Fürst eine erste, eher zurückhaltende Einschätzung zur Lage am Wahltag ab: "Kommunalwahlen werden von lokalen Persönlichkeiten & Themen geprägt, allerdings wurden diese Wahlen sehr stark von überregionalen Themen wie die Teuerung geprägt. Mal sehen, wie sich das auswirkt."

  • |Paul Haider

    Wie der Landeshauptmann bei den Gemeindewahlen mitmischt

    Hans Peter Doskozil steht heute zwar nicht am Stimmzettel, im Wahlkampf hat er trotzdem ordentlich mitgemischt. Schließlich möchte die SPÖ will den Abstand zur ÖVP wieder vergrößern und setzt dabei auf den Landeshauptmannbonus.

  • |Paul Haider

    Hier ist die Welt noch in Ordnung

    Am Wahlsonntag werden traditionell noch die letzten Wahlgeschenke verteilt. In Jois (Bezirk Neusiedl am See) gibt es zum Beispiel Striezel von der SPÖ und Wein von der ÖVP. "Da ist die Welt noch in Ordnung", freut sich Twitter-User Ralph Janik. 

  • |Paul Haider

    Burgenlands Gemeinden sind ein hartes Pflaster für Grün und Pink

    Trotz Regierungsbeteiligung im Bund hatten die Grünen im Burgenland Probleme bei der Kandidatensuche für die Gemeinderatswahlen. Die NEOS treten in nur fünf Gemeinden an, wollen dort aber auch überall den Einzug schaffen. 
    Aktuell gibt es 27 grüne Gemeinderäte und lediglich einen pinken (Eduard Posch in Pinkafeld). Zum Vergleich: Die SPÖ stellt derzeit 1.461 Gemeinderäte, die ÖVP 1.364.

  • |Paul Haider

    Landeshauptmann Doskozil wählt in Oberwart

    10:20 Uhr: Hans Peter Doskozil kommt mit dem Auto (er saß selbst am Steuer) in Begleitung seiner Gattin Julia zur Stimmabgabe ins Wahllokal Reformierte Kirchengasse in Oberwart.

  • |Paul Haider

    Der Landeschef hat gewählt: "Es schaut gut aus"

    Landeshauptmann Doskozil und seine Frau Julia haben gewählt. Nach der Stimmabgabe in Oberwart ist noch Zeit für Gespräche mit anderen Wahlberechtigten und Interviews mit Journalisten vor Ort.
    Doskozils erste kurze Einschätzung gegenüber dem KURIER: "Es schaut gut aus, aber die Ausgangslage ist in allen Gemeinden unterschiedlich", meint der SPÖ-Landeschef nach seiner Stimmabgabe, bevor er sich auf den Weg nach Eisenstadt macht, wo er den restlichen Wahlsonntag verbringen wird.

  • |Thomas Orovits

    Anstellen in der Volksschule

    Im Eisenstädter Stadtteil St. Georgen herrscht in der Volksschule kurz nach 10 Uhr reger Betrieb: Eine lange Schlange von Wählern wartet auf die Stimmabgabe. Auf die KURIER-Frage, ob`s bei der Wahl nur um lokale Themen geht oder die globalen Krisen von Teuerung über Klimaschutz bis zum Ukraine-Krieg auch eine Rolle spielen, gibt es gegensätzliche Meinungen. "Da geht es schon auch ums große Ganze", sagt eine Pflegemutter, für eine andere Wählerin stehen nur lokale Themen auf der Agenda.

  • |David Marousek

    Erste Wahllokale schließen

    In Bildein, Kleinmürbisch, Tschanigraben (alle Bezirk Güssing) und Badersdorf (Bezirk Oberwart) ist der Urnengang seit 11 Uhr auch schon wieder beendet.

  • |David Marousek

    Tschanigraben hat gewählt

    Als erste Gemeinde hat Tschanigraben (Bezirk Güssing) ihre Stimmen ausgezählt. 89 Personen waren wahlberechtigt, 80 Stimmen wurden abgegeben. 75 Personen wählten die SPÖ, fünf ungültig. Weitere Parteien traten nicht an.

    Bei der Bürgermeisterwahl entfielen 78 von 80 abgegebenen Stimmen auf Ernst Simitz (SPÖ). Zwei Personen wählten ungültig.

  • |Paul Haider

    Hornstein: Kann ÖVP-Wolf die einstige rote Hochburg halten?

    In Hornstein muss ÖVP Bürgermeister Christoph Wolf sein Amt verteidigen. Der Landtagsabgeordnete hatte die einstige rote Hochburg 2017 erobert. Bleibt Wolf Bürgermeister? "Das wird man sehen", sagt ein Paar zum Kurier, als es aus dem Wahllokal im Rathaus kommt.

  • |Paul Haider

    Die Spannung steigt bei der ÖVP in Oberwart

    Besuch des KURIER im Bezirksbüro der ÖVP Oberwart: Hier treffen bereits die ersten Sprengel-Ergebnisse aus größeren Gemeinden ein. Die Spannung steigt.

  • |Paul Haider

    Badersdorf: ÖVP bleibt mit Verlusten klar auf Platz 1

    Das zweite Wahlergebnis ist da: In Badersdorf (Bezirk Oberwart) kommt die ÖVP auf 72,7 Prozent der Stimmen. Das ist ein Minus von 8,47 Prozentpunkten im Vergleich zu 2017 - diese Stimmen sind 1:1 an die SPÖ gewandert, die auf 27,4 Prozent kommt. Keine weiteren Parteien sind zur Wahl angetreten. 

    Bürgermeister Daniel Ziniel von der ÖVP wurde mit 80,17 Prozent der Stimmen wiedergewählt, SPÖ Kandidat Gerhard Resner kommt auf 19,83 %.

    257 Personen waren in Badersdorf wahlberechtigt, 239 davon sind zur Wahl gegangen. 

  • |Paul Haider

    Landes-SPÖ ging "all in" in Stotzing

    In Stotzing am Leithagebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) hat die Landes SPÖ besonders viel investiert, um den Bürgermeister nach fast zwei Jahrzehnten zurück zu gewinnen. Die halbe Landesregierung war hier, um Herausforderer Gerald Pangl (2.v.r.) zu unterstützen. ÖVP Bürgermeister Thomas Tiwald (re.) vertraut auf die Leistungen der vergangenen Jahre.

  • |David Marousek

    "Liste Wolf" gewinnt in Kleinmürbisch

    Mit 51,2 Prozent der Stimmen schnappt sich die Liste Wolf (LWKLM) sechs Mandate. Die LWKLM lässt sich der ÖVP zurechnen. An die SPÖ fallen 40,8 Prozent der Stimmen und fünf Mandate. Leer geht die "Liste Hammerl Unabhängig" (LHU) mit acht Prozent der Stimmen aus. Das reicht nicht für den Einzug in den Gemeinderat. 

    Der bisherige Vizebürgermeister Wolfgang Wolf (LWKLM) 150 Stimmen (58,82 Prozent). Der bisherige Ortschef Martin Frühwirth holte nur mehr 105 (41,18 Prozent).

  • |Paul Haider

    SPÖ dreht Heugraben von Türkis auf Rot

    Die Sozialdemokraten feiern einen überlegenen Sieg in Heugraben (Bezirk Güssing): Sie legen um 17,64 Prozentpunkte im Vergleich zu 2017 zu und kommen auf 59,1 Prozent der Stimmen. Die ÖVP stürzt in Heugraben auf 40,9 Prozent der Stimmen ab.

    Der neue Bürgermeister von Heugraben heißt Walter Zloklikovits (SPÖ). Er ist ohne Gegenkandidat zur Wahl angetreten und erhielt 83,33 % der Stimmen.

    269 Personen waren wahlberechtigt, 251 sind auch zur Wahl gegangen. 

  • |David Marousek

    Bildein: ÖVP bleibt Sieger, schwächelt aber

    Mit 66,98 Prozent der abgegebenen Stimmen holt die ÖVP in Bildein mehr als zwei Drittel der Stimmen. Bei der Vorwahl waren es jedoch noch 79,26 Prozent. Die SPÖ erkämpft 33,02 Prozent der Stimmen. 

    Als einziger Bürgermeisterkandidat stand Emmerich Zax jun. (ÖVP) am Wahlzettel (73,31 Prozent der Stimmen).

  • |Paul Haider

    Deutschkreutz: Reger Andrang trotz Regen

    In Deutschkreutz (Bezirk Oberpullendorf) hat es zu Mittag zu regnen begonnen. Trotzdem kommen ständig Wählerinnen und Wähler in die Europaschule, um ihre Stimmen anzugeben. „Ich finde, unsere Gemeine ist heute eine der spannendsten“, sagt ein Selbstständiger - vor allem in Bezug auf den Ausgang der Bürgermeisterwahl.

    Eine Bewohnerin, die beruflich viel in Wien weilt, ist heute extra für den Urnengang aus der Bundeshauptstadt gekommen. „Es ist mir wichtig, mein demokratisches Recht zu nutzen“, sagt sie.

    Drei Kandidaten stehen zur Wahl. Neben Andreas Kacsits (ÖVP), der das vergangene Jahr als Bürgermeister im Amt war, sind das auch Jürgen Hofer (SPÖ) und Manfred Kölly (LBL). Kölly war im Vorjahr nach einer Verurteilung wegen Wahlmanipulation zurückgetreten. Heute hofft er, wieder zum Bürgermeister gewählt zu werden.

  • |David Marousek

    ÖVP baut Führung in Großmürbisch aus

    74,91 Prozent der Stimmen sind in Großmürbisch auf die ÖVP entfallen. Die SPÖ verliert 15 Prozent und fällt von 40,14 Prozent auf 25,09 Prozent hinab.

    Bürgermeister Jürgen Kurta (ÖVP) bleibt mit 80,94 Prozent der Stimmen Bürgermeister. Konkurrent und Vizebürgermeister Werner Jandrasits (SPÖ) erhielt nur 19,06 Prozent der Stimmen.

  • |David Marousek

    Alles beim Alten in Hackerberg

    Keine Veränderung im Gemeinderat. Die ÖVP holt 58,48 Prozent der Stimmen, die SPÖ 41,52 Prozent. Die Volkspartei hält somit wie 2017 sieben Mandate, die SPÖ vier Mandate.

    Bürgermeister Kirisits (ÖVP) sammelte  58,6 Prozent der Stimmen. Sein Gegenüber Grandits (SPÖ) 41,4 Prozent.

  • |Paul Haider

    Moschendorf: Mandatsgewinn für SP trotz weniger Stimmen

    Nur wenig Bewegung hat es beim Urnengang in Moschendorf (Bezirk Güssing) gegeben. Die ÖVP kommt auf 57,5 Prozent der Stimmen (-1,48%), die SPuUA (SPÖ und Unabhängige) erreicht 42,5% (+1,48%). Kurios: Die rote Liste hat zwar um neun Stimmen weniger erhalten als 2017, bekommt aber trotzdem ein zusätzliches Mandat im Gemeinderat. Grund ist die gesunkene Zahl von Wahlberechtigten (2017: 399, 2022: 378). 355 Stimmen wurden abgegeben.

    Die Mandatsverteilung in Moschendorf sieht nun so aus: 6 ÖVP, 5 SPuUA.

    Die ÖVP behält mit 60,23 Prozent der Stimmen den Bürgermeistersessel. Thomas Behm hat das Amt im Vorjahr übernommen. SP-Kandidatin Cornelia Kedl-Oswald erreicht 39,77%.

  • |David Marousek

    Inzenhof: Kein Prozent verändert

    Die SPÖ holte bei der heutigen Wahl 58,31 Prozent der Stimmen (58,46 Prozent waren es 2017). Ähnliches Bild bei den Türkisen. Die ÖVP gewann 41,69 Prozent der Stimmen für sich, 2017 holte die UL ÖVP 41,54 Prozent.

    Einen kleinen Gewinn kann Bürgermeister Jürgen Schabhüttl (SPÖ) feiern. Sein Anteil wuchs von 65,88 Prozent auf 68,27 Prozent an. Konkurrent Ronny Reif (ÖVP) erreichte 31,73 Prozent der Stimmen.

  • |David Marousek

    Erstes Ergebnis aus dem Jennersdorfer Bezirk: Mühlgraben klar Rot

    Von 63,87 Prozent wuchs die SPÖ in Mühlgraben auf 81,78 Prozent an. Die ÖVP holte sich mit 18,22 Prozent noch zwei der elf Gemeinderatsmandate.

    Der jüngste Bürgermeister Österreichs Fabio Halb verteidigt sein Amt. 86,3 Prozent der Stimmen gingen auf ihn, der als einziger Kandidat antrat.

  • |Paul Haider

    Neustift bei Güssing: 100 Prozent für Bürgermeister Kazinota

    Der SPÖ-Bürgermeister von Neustift bei Güssing darf sich über ein perfektes Wahlergebnis freuen: Ohne Gegenkandidaten erreicht er 100 Prozent der Stimmen bei der Bürgermeisterwahl.

    Im Gemeinderat gibt es kaum Veränderungen: Die SPÖ verliert leicht und kommt auf 79,9 Prozent der Stimmen (-3,95%), die ÖVP erreicht 20,1% (+3,95).

    Die Wahlbeteiligung in Neustift liegt bei 74,32%, 475 Personen waren wahlberechtigt. 

  • |Paul Haider

    Loretto: SPÖ legt zu, aber ÖVP bleibt klar auf Platz 1

    Das erste Ergebnis aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung ist da: In Loretto kann die SPÖ im Vergleich zu 2017 um 5,8 Prozent zulegen und kommt auf 38,7 Prozent der Stimmen. Die ÖVP hält bei 61,3% (-5,8).

    Bei der Bürgermeisterwahl konnte sich Amtsinhaber Markus Nitzky trotz Stimmenverlusten durchsetzen. Er bleibt mit 63,82 Prozent der Stimmen Ortschef, sein Gegenkandidat Gerhard Schütz (SPÖ) erreicht 36,18%.

    500 Personen in Loretto waren wahlberechtigt, 407 sind zur Wahl gegangen. 

  • |David Marousek

    Tadten: Nur sechs Stimmen Unterschied

    Denkbar knapp, aber mit 52,5 Prozent der Stimmen, holt dich SPÖ die Mehrheit in Tadten. Die ÖVP kommt "nur" mehr auf 47,5 Prozent der Stimmen. Im Gemeinderat hat die SPÖ mit zehn Mandaten die Absolute, die ÖVP erreicht neun Mandate.

    Noch enger geht es beim Bürgermeisterrennen zu. Goldenits (ÖVP) erreichte 50,28 Prozent der Stimmen, Kontrahent Csukker (SPÖ) 49,72 Prozent.

  • |Thomas Orovits

    Bürgermeisterwechsel in Schandorf: ÖVP-Herics gewinnt

    In der kroatischsprachigen Gemeinde Schandorf kommt es zu einem Bürgermeisterwechsel: Werner Gabriel verliert gegen Herausforderer Bernhard Herics und auch im Gemeinderat überholt die Volkspartei die SPÖ und hält jetzt sechs Mandate (plus 1), die SPÖ verliert ein Mandat und hält bei 5 Sitzen. In Schandorf entsteht eines der drei neuen Pflegeheime des Landes, dem amtierenden Ortschef hat das offenbar nicht geholfen.

  • |David Marousek

    Neuberg: ÖVP hält knappe Mehrheit

    Nur mehr acht Mandate erreicht die ÖVP in Neuberg (51,81 Prozent der Stimmen). Die SPÖ wächst auf 48,19 Prozent der Stimmen an und schnappt sich sieben Mandate.

    Bei der Bürgermeisterwahl setzte sich Novoszel (ÖVP) mit 55,53 Prozent der Stimmen durch. SPÖ-Kandidat Karner holte 44,47 Prozent.

  • |David Marousek

    Hannersdorf bleibt geteilt: Nur vier Stimmen zwischen Bürgermeisterkandidaten

    Auch wenn sich die SPÖ ein weiteres Mandat - somit sieben - sichern konnte, sind die ÖVP (fünf) und die BHW (drei) zusammen im Gemeinderat stärker. 

    ÖVP-Bürgermeister Klepits erreichte 50,3 Prozent der Stimmen, SPÖ-Konkurrent Hörist 49,7 Prozent. 

  • |Paul Haider

    Potzneusiedl: ÖVP legt zu, Werdenich bleibt Bürgermeister

    Die ÖVP kann in Potzneusiedl (Bezirk Neusiedl am See) ihren Vorsprung zur SPÖ ausbauen und kommt auf 60,4 Prozent der Stimmen (+4,91%). Die Sozialdemokraten halten bei 34,6% (-9,88%), Die FPÖ, die 2017 nicht angetreten ist, erreicht 5 Prozent der Stimmen, verpasst aber den Einzug in den Gemeinderat.

    ÖVP-Amtsinhaber Franz Werdenich bleibt mit 66,23 Prozent der Stimmen Bürgermeister, SP-Herausforderer Szakats liegt mit 28,94% klar unter dem SP-Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl von 2017 (44,56%). FPÖ-Kandidat Tarkler erreicht 4,82 Prozent der Stimmen. 

  • |David Marousek

    ÖVP weiter stark in Weiden

    Mit 60,46 Prozent der Stimmen bleibt die ÖVP stärkste Fraktion in Weiden bei Rechnitz. Die SPÖ holt ein fünftes Mandat. Grüne und FPÖ schaffen den Einzug in den Gemeinderat nicht.

    ÖVP-Ortschef Szmolyan holtz 57,24 Prozent der Stimmen, SPÖ-Kandidat Ott 39,24 Prozent und FPÖ-Kandidat Langreiter 3,52 Prozent.

  • |David Marousek

    Pilgersdorf weiter in ÖVP-Hand

    Die ÖVP verliert zwar ein Gemeinderatsmandat, bleibt aber dennoch mit Abstand stärkste Fraktion in Pilgersdorf. 

    Mit 75,57 Prozent der Stimmen wurde der amtierende Bürgermeister Bürger (ÖVP) wiedergewählt. Konkurrent Ruf (SPÖ) erreichte 24,43 Prozent der Stimmen.

  • |David Marousek

    Rauchwart: Raber verliert 21 Prozent der Stimmen

    Während die SPÖ die Absolute im Gemeinderat halten kann, verliert Bürgermeisterin Raber im Vergleich zur Wahl 2017 deutlich. Von 79,71 Prozent der Stimmen fällt sie auf 57,96 Prozent zurück. Konkurrent Graf von "WiR" (der ÖVP zuzurechnend) holt 42,04 Prozent.

  • |David Marousek

    Unterfrauenhaid auf Türkis gedreht

    Die ÖVP holt mit 53,25 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit. Die Mandate sind im Vergleich zu 2017 genau umgedreht. Die ÖVP hat nun sieben, die SPÖ nur mehr sechs. 

    Niklos (ÖVP) bekommt 55,86 Prozent der Stimmen bei der Bürgermeisterwahl, SPÖ-Konkurrent Klug 44,14 Prozent. 2017 gewann noch Kreisits (SPÖ).

  • |David Marousek

    Lackendorf: SPÖ baut Vorsprung aus

    Um 5,66 Prozent auf 58,87 Prozent ist der Wahlanteil der SPÖ heute gewachsen. Der amtierende Bürgermeister Hofer (SPÖ) gewann 59,43 Prozent der Stimmen für sich. ÖVP-Konkurrent Bauer nur 40,57 Prozent.

  • |David Marousek

    Stotzing: Es reichte nicht für Pangl

    Die Volkspartei verliert 16,67 Prozentpunkte und kommt auf 60,13 Prozent, bleibt aber stärkste Kraft in der Gemeinde. Die SPÖ hält ab sofort fünf Mandate (39,87 Prozent).

    Bürgermeister Tiwald (ÖVP) kommt auf 57,55 Prozent der Wählerstimmen. Konkurrent Pangl, Vize-Büroleiter von Landesrätin Daniela Winkler, (SPÖ) erreicht 42,45 Prozent. 

  • |David Marousek

    Mariasdorf: SPÖ hält Absolute knapp

    Mit 50,76 Prozent der abgegebenen Stimmen holt die SPÖ zehn von 19 Mandaten. Die ÖVP gewinnt eines dazu und hält nun sieben. Die FPÖ zwei. Der amtierende Bürgermeister Nothnagel (SPÖ) erreicht 56,47 Prozent der Stimmen. Taucher (ÖVP) 34,22 Prozent, Draganits (FPÖ) 9,31 Prozent.
  • |David Marousek

    Neudorf: Keine Veränderung nach Wahl

    Weiter 9:4 (SPÖ:ÖVP) lautet das Verhältnis im Gemeinderat.

    SPÖ-Ortschef Lentsch erreicht 78,83 Prozent der Stimmen. ÖVP-Gegenüber Schöner 21,17 Prozent.

  • |David Marousek

    Lutzmannsburg: SPÖ schnappt ADL-Wähler

    Fast 1:1 übernimmt die SPÖ die Wählerstimmen der nicht mehr antretenden ADL (2017 32,39 Prozent). Somit wuchsen die "Roten" von 36,92 Prozent auf 68,71 Prozent an. Die ÖVP holt ein Mandat mehr und erreicht 31,29 Prozent.

    SPÖ-Bürgermeister Kainrath gewann 72,98 Prozent der Stimmen für sich. Sein ÖVP-Konkurrent Böhm 27,02 Prozent.

  • |David Marousek

    Steinberg-Dörfl: ÖVP verliert über elf Prozent

    Die SPÖ baut mit 60,59 Prozent ihre Führung in der Gemeinde aus. Die ÖVP hält nur mehr bei 36,37 Prozent der Stimmen. Im Kampf um den Bürgermeister setzte sich der amtierende Ortschef Schmidt (SPÖ) mit 64,62 Prozent gegen ÖVP-Konkurrent Guczogi (35,38 Prozent) durch.

Die Ausgangslage in den sieben Bezirken

  • Wo es im Bezirk Neusiedl am See spannend wird (mehr dazu hier)
  • Eisenstadt-Umgebung: Ein schwarzer Bezirk, der lange rot war (mehr dazu hier)
  • Was den Bezirk Mattersburg politisch so besonders macht (mehr dazu hier)
  • Bezirk Oberpullendorf: Ein Wahlkrimi im Blaufränkischland (mehr dazu hier)
  • Bezirk Oberwart: In welche Richtung schwingt das Pendel? (mehr dazu hier)
  • Bezirk Güssing: Keine Gegner bei der Wahl und andere Skurrilitäten (mehr dazu hier)
  • Bezirk Jennersdorf: Alte Gesichter und neue Bekannte (mehr dazu hier)

Die Wahlziele von SPÖ und ÖVP

SPÖ und ÖVP haben nach der letzten Kommunalwahl 2017 gemeinsam über 165 der 171 Bürgermeister und rund 2.800 der 3.150 Gemeinderatsmandate verfügt. Der Rest ging an FPÖ, Grüne, NEOS und die zahlreichen Bürgerlisten.

Gemeinderatswahl: Der Liveticker zur Nachlese

Die SPÖ will bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am Sonntag ÖVP-Gemeinden erobern oder zurückerobern. Ziel sei es, bei den Kommunalwahlen zwei bis vier Ortschefs dazuzugewinnen. 

Als ÖVP-Wahlziel formulierte Landesparteiobmann Christian Sagartz, „das starke Ergebnis von 2017 zu halten“. Die Ausgangslage sei diesmal aber anders, verwies Sagartz auf „fünf globale Krisen“, von Pandemie bis Inflation. 

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