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Titelverteidiger Tadej Pogacar hat die zehnte Etappe bei der Tour de France am Nationalfeiertag gewonnen und damit den nächsten Schritt zu seinem fünften Gesamtsieg gemacht. Der slowenische Weltmeister holte sich nach 166,6 Kilometern von Aurillac nach Le Lioran den Tagessieg im Alleingang und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung auf über drei Minuten aus.

Herausforderer Vingegaard abgeschlagen

Die Plätze zwei und drei belegten auf der schweren Etappe mit sieben Bergwertungen und rund 3.800 Höhenmetern Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel und der französische Jungstar Paul Seixas. Der zweifache Tour-Sieger Jonas Vingegaard wurde Siebenter.

Tour de France: Dritter Etappensieg für Pogacar

Für Pogacar war es bereits der dritte Etappensieg bei der Tour 2026 und der insgesamt 24. seiner Karriere. Damit rückt er in der Rekordliste nah an den viertplatzierten André Leducq (Frankreich/25) heran. Die meisten Tour-Etappen hat Ex-Weltmeister Mark Cavendish (Großbritannien/35) gewonnen.

So geht's am Mittwoch weiter

Am Mittwoch dürfen wieder die Sprinter auf eine Massenankunft hoffen. Über 161 Kilometer geht es von Vichy nach Nevers fast ausschließlich über flaches Terrain. Lediglich zwei Bergwertungen der vierten Kategorie warten auf die Fahrer.

Die Biathlon-Olympiasiegerin von 1998, Galina Kuklewa, ist im Alter von 53 Jahren gestorben. 

„Der Verband der Biathleten Russlands spricht den Angehörigen, Freunden, Kollegen und Schülern Galina Alexejewnas sein tiefstes Beileid aus“, heißt es in einer Verbandsmitteilung. Nach Angaben russischer Medien litt Kuklewa seit langer Zeit an einer Krebserkrankung. 

Die in der russischen Teilrepublik Baschkortostan geborene Sportlerin war eine der erfolgreichsten russischen Biathletinnen um die Jahrtausendwende. Neben Olympia-Gold 1998 im Sprint über 7,5 Kilometer von Nagano gewann sie in den Jahren 2000, 2001 und 2003 mit der Mannschaft Gold bei Weltmeisterschaften sowie 2000 einmal WM-Silber im Massenstart. 

Hinzu kommen neun Siege bei Weltcuprennen. Nach Ende ihrer aktiven Karriere 2003 arbeitete sie als Professorin an der Sportfakultät der Staatlichen Universität im sibirischen Tjumen.

Der norwegische Radprofi Anders Halland Johannessen hat die Berichterstattung zum Hotel von Rad-Star Tadej Pogacar für eine eigene Kritik an einer Unterkunft während der Tour de France genutzt. Im Hotel des slowenischen Superstars hatte es trotz brütender Hitze keine Klimaanlage gegeben. 

Der 26-jährige Johannessen schrieb auf der Plattform X: „Könnte schlimmer sein, das ist unseres“ und schwenkte mit seiner Handykamera in die Ecke des Zimmers. Auf dem Video sind Spinnenweben und Schmutz zu erkennen. Am Ende des Clips ist der Profi mit einem angewiderten Gesichtsausdruck zu sehen. Wo im Zentralmassiv sich das Hotel befindet, ist nicht bekannt.

Kurzerhand wurden die Teamkollegen des bei der Tour kurzzeitig im Gelben Trikot fahrenden und mittlerweile verletzt ausgeschiedenen Torstein Traeen erfinderisch. Ein weiteres Video auf der Plattform Instagram zeigte, wie sie ihre Betten auf dem Hotelbalkon platziert haben und die Nacht im Freien verbringen. 

Dazu erklärte Johannessen: „Das Innere des Hotels: fragwürdig.“ Außen sei es sehr schön. Er schrieb nach der Nacht: „Schlaf 7/7 würde ich weiterempfehlen.“

Tour-Organisatoren verantwortlich für Hotelbuchungen

Die Hotels für die Mannschaften werden von der Tour-Organisation ASO ausgewählt. Pogacar hat zuletzt eine Nacht in einem alten Hotel verbracht, das keine Klimaanlage hat. Allerdings sei das Problem durch eigens mitgebrachte mobile Klimaanlagen und spezielle, kühlende Bettauflagen für die Radprofis gelöst worden.

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