Sport-News

Erst kürzlich konnte Schalke vor allem unter Mithilfe von Trainer Miron Muslic Superstar Edin Dzeko zu Schalke locken. Nun soll ein weiterer bekannter Name beim Tabellenführer der 2. deutschen Bundesliga landen. 

Laut mehreren kroatischen Medienberichten soll Mittelfeldspieler der ehemalige Rapidler Dejan Ljubicic von Dinamo Zagreb zu den Königsblauen wechseln. Beide Klubs sollen sich bereits einig sein, es dürfte nur mehr um Vertragsdetails gehen. 

Der neunfache ÖFB-Teamspieler Ljubicic, der bosnische Vorfahren hat, spielte zuletzt in Zagreb, wo er im Sommer aus Köln gekommen war, kaum eine Rolle mehr und soll bereits gute Gespräche mit Muslic geführt haben.

Carlos Alcaraz hat noch viel vor. Mit einem Titel bei den laufenden Australian Open kann der 22-Jährige als jüngster Spiele der Geschichte den Karriere-Slam holen (Siege bei allen vier Grand-Slam-Turnieren). Zumindest steht der Spanier nach einem ungefährdeten 6:2-6:4-6:1-Sieg über den Franzosen Corentin Moutet bereits im Achtelfinale des "Happy Slam", wo am Sonntag US-Mann Tommy Paul wartet. 

Im 100. Grand-Slam-Match seiner Laufbahn war es der 87. Sieg. Damit ist er die Nummer zwei der ewigen Bestenliste. Denn besser als Alcaraz war nur einer: Björn Borg  jubelte in seinen ersten 100. Matches einmal öfter (88). Hinter Alcaraz teilen sich John McEnroe und Rafael Nadal (je 86) den dritten Platz. Maestro Roger Federer kommt auf 80, Novak Djokovic auf 79, vor den beiden langjährigen Dominatoren liegt noch Jannik Sinner (81). 

Eine gute Woche für Ester Ledecka. Am 18. Jänner stand sie in Tarvis im Ski-Weltcup im Super-G auf dem Podest mit Emma Aicher und Lindsey Vonn, fünf Tage später gewann die Tschechin auf der Simonhöhe in Kärnten nun zum 26. Mal ein Weltcuprennen im Parallel-Snowboard

Es war ihr erstes Rennen auf einem Brett in dieser Weltcupsaison. Das letzte Mal fuhr sie im Snowboard-Weltcup im Dezember 2024. Dennoch ließ Ester Ledecka der Konkurrenz keine Chance. "Ich muss sagen, zwei Podiums in zwei verschiedenen Sportarten, das ist schon ein gutes Gefühl", sagte sie gegenüber dem ORF.

Auch bei den Olympischen Spielen wird Ledecka auf Ski (Super-G) und Snowboard (Parallel-Riesentorlauf) antreten. Die Abfahrt muss sie aus Termingründen auslassen. Ob sie mehr trainiere als andere? "Ich kann nicht doppelt so viel trainieren wie alle andern. Aber ich tue, was ich kann. Ich habe ein tolles Team, das mir hilft, das umzusetzen."

Sabine Payer schaffte es als beste Österreicherin ins Viertelfinale. Dort war für die zweifache Saisongewinnerin gegen Michelle Dekker aus den Niederlanden Endstation, sie wurde Siebente. Ihre Landsfrau Martina Ankele stellte als 13. ihr zweitbestes Karriereresultat ein. 

ÖSV-Snowboarder Obmann in Olympiaform

Am Freitag musste sich Fabian Obmann erst im Finale dem Südtiroler Roland Fischnaller beugen und holte fünf Tage nach Platz zwei in Bansko sein nächstes Topresultat in der Olympiadisziplin. "Es hat extrem viel Spaß gemacht", sagt der 29-Jährige stolz. "Den Tag am Podium zu beenden ist was Besonderes." 

Favoritenrolle will er sich bei den Winterspielen in Livigno keine andichten lassen. "Es gibt andere, die schon öfter dabei waren. Auch in verschiedenen Disziplinen wie Ester." Aber jeder mit Podestplätzen könne auch bei Olympia vorn dabei sein. 

Benjamin Karl scheiterte im Viertelfinale an Aaron March und musste als Siebenter dem drittplatzierten Südtiroler auch die Weltcupführung überlassen.

Alexander Payer und Arvid Auner schieden in der Qualifikation aus. 

Vincent Kriechmayr kann sich so furchtbar schön über sich selbst ärgern. Dann kennt der Doppelweltmeister von 2021 keine Gnade, und hat er erst einmal losgelegt, geht er immer noch strenger mit sich ins Gericht.

Nach seinem siebenten Platz im Super-G von Kitzbühel regierte bei Kriechmayr der Frust: "Ich ärgere mich über alles", schimpfte der Routinier.

"Wie ein kompletter Amateur"

In den Augen des ehrgeizigen Oberösterreichers war es ein durch und durch vermurkstes Rennen - und zwar vom Start weg. "Ich bin angetaucht wie ein kompletter Amateur."

Mit seinen Toren hat er Österreich vor wenigen Monaten ins Finale der U17-WM geschossen. Jetzt erhält Johannes Moser einen langfristigen Vertrag bei Red Bull Salzburg. Der 18-jährige Kärntner wechselt vom FC Liefering zum Tabellenführer der ersten Liga, wo er einen Vertrag bis 2030 unterschrieb.  "Der Wechsel ist für mich ein großer Schritt und eine tolle Chance, der ich mit viel Freude entgegenblicke. Ich freue mich auf die kommenden Monate und bin bereit, alles für den Verein zu geben, um erfolgreich zu sein“, freute sich der Youngster.

Der offensive Mittelfeldmann kam im Sommer 2021 aus seiner Heimat Kärnten nach Salzburg und spielte anfangs für die Red-Bull-Akademie in der U15-, U16- und U18-Mannschaft. Darauf folgten – dem Salzburger Weg gemäß – Einsätze für die U19 in der UEFA Youth League (4 Spiele, 1 Treffer) und den Kooperationsklub FC Liefering (13 Partien, 1 Tor).

Ein besonderes Ausrufezeichen konnte Moser gemeinsam mit seinen Nationalteamkollegen im vergangenen November bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar setzen. Dort markierte er für den Vizeweltmeister Österreich acht Treffer und wurde damit Torschützenkönig sowie zweitbester Spieler des Turniers.
Johannes Moser wird bis auf Weiteres als Kooperationsspieler beim FC Liefering zum Einsatz kommen.

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