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Drei Siege in drei Pflichtspielen, kein Gegentor, Fixierung der Teilnahme an einer Europacup-Ligaphase: Für Fußball-Vizemeister Sturm Graz hätte die neue Saison nicht besser beginnen können. Dass die Grazer in der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League den schottischen Fast-Meister Heart of Midlothian gesamt mit 6:0 überrollen, war nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Umso größer war die Freude im Lager der Steirer, die auch vor toller Kulisse in Edinburgh cool blieben.

Nach dem Heim-4:0 sorgten mit Simon Seidl (64.) und Emran Soglo (68.) zwei Sommerzugänge dafür, dass auch die Auswärtspartie am Dienstag völlig zurecht gewonnen wurde. „Die Schotten haben alles versucht, es noch zu drehen, wir haben das aber nicht zugelassen. Wir haben von Anfang an alles reingeworfen, jeder hat 100 Prozent Gas gegeben“, resümierte Seidl.

Fünf Spielzeiten in Folge stand Sturm Graz bereits auf der internationalen Bühne. Im altehrwürdigen Tynecastle Park von Heart of Midlothian ging es am Dienstag darum, eine Sechste anzuhängen.

Trainer Fabio Ingolitsch schickte exakt jene Startelf ins Rennen, die eine Woche zuvor in Graz beim 4:0 über die Hearts brillierte. Doch den besseren Start erwischten bei strömendem Regen die Gastgeber, die sich in den ersten 15 Minuten mehrfach gefährlich durchkombinierten. Danach übernahm Sturm zunehmend das Kommando.

Die beste Grazer Chance hätte in der 28. Minute fast zur Führung gereicht: Nach starker Vorarbeit von Simon Seidl schob Stürmer Jatta scheinbar zur Führung ein, ehe der VAR wegen eines vorangegangenen Wegblockens eingriff. Wenig später vergab Jatta eine weitere Großchance, ebenso wie in Minute 16 bereits der Pole Wlodarczyk. Zur Pause stand es 0:0

Entscheidung per Doppelschlag

Die Hearts kamen zunächst noch einmal ambitioniert aus der Kabine, richtig gefährlich wurde es aber nicht mehr vor dem Grazer Tor.

Sowohl die Frauen als auch die Herren haben es bis zum Schluss spannend gemacht. Die großen Ziele beim SKN St. Pölten – Titelverteidigung bzw. Aufstieg aus der 2. Liga – wurden aber hauchdünn verpasst.

Jetzt folgt der nächste Angriff. „Wir wollen um die Meisterschaft und den Cup mitspielen“, kündigt Frauen-Trainer Fassotte an. Im Europacup kommen die Young Boys Bern nächste Woche nach St. Pölten.

„Als Vizemeister brauchen wir nicht tiefzustapeln“, weiß Herren-Coach Sekerlioglu.

Ein Mittelstürmer wird noch gesucht.

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