ÖFB-Cup im Fokus: Muss der Tabellen-Vierte um den Europacup zittern?

Bislang war der Vierte der Meistergruppe fix für den Europacup qualifiziert. Damit könnte heuer Schluss sein. Das liegt am ÖFB-Cup und den Finalisten.
Ried gegen den LASK (l.) im Cup-Halbfinale

Seit im Frühjahr 2019 zum ersten Mal die Tabelle auf zwei Sechsergruppen halbiert wurde, war das Prozedere am Saisonende ident: Um den fünften Europacup-Starter zu ermitteln, spielte zuerst der Sieger der Quali-Gruppe gegen den Achten.

Der Gewinner kämpfte gegen den Fünften der Meistergruppe mit Hin- und Rückspiel um das Ticket.

Im Herbst schaffte es Rapid als erstes Team aus Österreich dann über diesen Weg auch in eine Gruppen- bzw. Ligaphase.

Cupfinale im Fokus

Heuer könnten erstmals der Fünfte und der Vierte am Ende um die internationalen Auftritte zittern.

Das liegt am Cup: Sollte ein Team aus der Quali-Gruppe den Pokal holen, spielt zuerst ein Verein von „unten“ gegen den Fünften, der Sieger dann in zwei Partien gegen den Vierten.

FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA/ 19. RUNDE: SV OBERBANK RIED - LASK LINZ

Altach steht bereits im Cupfinale. Sollte Ried gegen den LASK im Nachtrag (18. März) nachziehen, ist klar, dass nur noch die ersten drei der Top 6 fix in Europa dabei sind.

Hilft der LASK dem Tabellenvierten? 

Wenn der LASK ins Endspiel kommt, weist das Final-Ergebnis am 1. Mai den Weg.

Aber selbst wenn die Linzer den Cup gewinnen, ist der Vierte noch nicht in Sicherheit: Sollte der Cupsieger danach nur Sechster werden, kommt es ebenso zur Teilnahme des Tabellenvierten am Play-off zum Europacup.

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