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Lucas Miedler kommt als frisch gebackener Turniersieger nach Kitzbühel. An der Seite seines vorerst neuen Partners, des Australiers Marc Polmans, gewann er in Gstaad gleich das erste Event gegen Marcelo Demoliner und Robert Galloway aus Brasilien und den USA durch ein 6:3,6:4 im Finale. 

Für den Weltranglisten-21. aus Tulln war es der insgesamt zwölfte Doppeltitel auf der ATP-Tour. Das Duo ist in Kitzbühel als Nummer zwei gesetzt. Beim Generali Open konnte sich der KURIER-Kolumnist bereits zweimal den Turniersieg sichern, 2021 und 2023 siegte er jeweils an der Seite seines noch verletzten Tiroler Partners Alexander Erler. 

Jürgen Klopp soll Ende nächster Woche als deutscher Teamchef vorgestellt werden. Wie Bild und Sky berichten, hat sich Klopp mit seinem Arbeitgeber Red Bull geeinigt, somit ist der Weg für den 59-Jährigen frei. Klopp bestätigte das vor dem Finale: „Ich habe eine Einigung und eine Regelung mit Red Bull gefunden, eine sehr, sehr großzügige Regelung, wenn man so will.“

Mit dem DFB war sich Klopp schon längere Zeit einig, er wird wohl einen Vertrag bis zur WM 2030 unterschreiben. Um seinen Traumjob antreten zu können, musste aber auch noch sein Arbeitgeber Red Bull ins Boot geholt werden. Dort hat Klopp als Fußballchef noch einen Vertrag bis 2029. Ohne Ausstiegsklausel.

Die Gespräche mit Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff dürften gut gelaufen sein, denn wie es heißt, stellt Red Bull keine Forderungen, lässt Klopp einfach ziehen. Eine Ablöse war schon länger vom Tisch, allerdings war davon die Rede, dass Klopp neben seiner Tätigkeit als Bundestrainer auch Botschafter des Getränkekonzerns bleibt. Das wird aber jetzt nicht so sein, Klopp wird exklusiv für den DFB arbeiten und sich voll und ganz auf seine Tätigkeit als Teamchef konzentrieren.

Kimi Antonelli gewann mit einer überzeugenden Leistung den Formel-1-Grand-Prix von Belgien. Der Mercedes-Pilot aus Italien fuhr annähernd fehlerfrei und gewann in Spa vor Charles Leclerc (2./Ferrari) und Max Verstappen (3./Red Bull). Im Kampf um die WM-Krone baute Antonelli seinen Vorsprung aus. 45 Punkte liegt er nun vor dem siebenfachen Weltmeister Lewis Hamilton (4./Ferrari). 

„Es ist großartig, wieder zurück an der Spitze zu sein“, sagte der Sympathieträger zu F1 TV-Host Jacques Villeneuve Augenblicke nach dem Rennende. Für den Schützling von Mercedes-Teamchef Toto Wolff avancierten die letzten vier Formel-1-Wochenenden zur Berg- und Talfahrt: Nuller in Barcelona und Großbritannien, Podium in Österreich und Sieg in Belgien.

Der Spa-Sieg sei für Antonelli „ein harter Kampf“ gewesen, er habe gegen Leclerc „alles geben müssen“, um die während des virtuellen Safety-Cars verlorene Führung zurückzuholen. Russells Ausfall spielte Antonelli in die Karten, der Unterschied liegt nun bei 50 Punkten. „Heute haben wir Glück gehabt im Blick auf die WM“, sagte der Italiener, der aber keine Schadenfreude walten lassen will.

Aufregende Szenen beim Start

Spektakulär war der Start. Verstappen zwängte sich in der Passage Eau Rouge/Raidillon an Antonelli vorbei. Dieser wiederum konnte auf der langen Kemmel-Geraden kontern, und auch Leclerc überholte Verstappen. Dahinter kollidierten Hamilton und George Russell. Während der siebenfache Weltmeister sein Rennen (mit einer 5-Sekunden-Strafe) fortsetzen konnte, rutschte Mercedes-Pilot Russell ins Kiesbett und steckte fest. Der Arbeitstag des 28-Jährigen war nach wenigen Sekunden schon wieder beendet. Für den Briten war es ein schwerer Rückschlag im Kampf um die WM-Krone. Mit dem Nuller verlor er Rang zwei in der WM-Wertung an seinen Landsmann.

Antonelli war der schnellste Mann auf der Strecke. Und doch musste der Italiener kämpfen, denn Charles Leclerc nutzte eine kurze Phase unter virtuellem Safety-Car für seinen Boxenstopp und zog so am Mercedes des Italieners vorbei. 

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Strecke von fast zweieinhalb Erdumrundungen geflogen. Laut einer Recherche der Nachrichtenagentur AP legte der Schweizer Präsident des Weltverbandes vom 9. Juni und damit zwei Tage vor WM-Beginn bis zum Finaltag 95.403 Kilometer im Flugzeug zurück. Am Äquator beträgt der Erdumfang rund 40.000 Kilometer. Die FIFA äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

Nach AP-Angaben besuchte Infantino 43 der insgesamt 104 WM-Spiele. Demnach nutzte der 56-Jährige dafür wohl eine Maschine vom Typ Gulfstream G650 aus der Flotte der Charterabteilung des WM-Sponsors Qatar Airways, die der Schweizer schon in den vergangenen Jahren genutzt hatte. 

Für die Verfolgung der Flugbewegungen wertete AP die Daten der Seite „FlightAware“ aus sowie Fotos aus verschiedenen Quellen.

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