Die gute Nachricht vorweg: sämtliche Spieler, die angeschlagen waren, wie Elias Kofler nach dem Spiel gegen Frankreich, oder Michael Miskovez nach dem Spiel gegen Slowenien, sind wieder fit.
Iker Romero und sein Betreuerstab hatten noch die schwere Entscheidung zu treffen, wie der finale Kader aussehen soll: „Alle Spieler, die einberufen waren und die Vorbereitung absolviert haben, haben ihr Bestes gegeben und jeden Tag gezeigt, dass sie zur EURO fahren wollen.“ Jetzt ist man angekommen in Herning, wo man am Donnerstag (20.30 Uhr/live auf ORF1) auf Deutschland trifft. Das sind vor Anpfiff des Turniers die wichtigsten Fragen.
Wer sind die Favoriten?
Vor allem Frankreich und Dänemark, über diese zwei Nationen wird der Titelgewinn führen. Frankreich ist Titelverteidiger, Dänemark Weltmeister und Olympiasieger. Kandidaten auf den EM-Titel sind zudem Deutschland, Norwegen und auch Schweden, mit fünf Titeln Rekordhalter bei Europameisterschaften.
Wo wird gespielt?
Das Turnier findet in Norwegen, Dänemark und Schweden statt. Gespielt wird in Oslo (9.000 Plätze), Herning (15.000), Malmö (11.800) und Kristianstad (4.500). Österreich bestreitet alle drei Gruppenspiele in Herning, wohnt im nahe gelegenen Silkeborg.
Wie kann Österreich Deutschland bezwingen?
Die Rollenverteilung ist klar, Deutschland der große Favorit. „Die Deutschen wollen um die Medaillen spielen und haben auch das Zeug dazu“, weiß Kreisläufer Tobi Wagner. Die Aussagen von Goalie Andreas Wolff, wonach Österreich einen hässlichen Handball pflege, „geben dem Ganzen noch mehr Brisanz“. Kiel-Legionär Mykola Bilyk freut sich auf das Duell: „Die starke Gruppe ist Ansporn für uns. Deutschland hat viel Weltklasse und zuletzt einen Schritt nach vorne gemacht.