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Österreichs Tennissport lebt. Und wie er lebt. Die Zahlen des Halbjahres 2026 zeugen ein Bild davon, zeugen davon, dass sich der Trend eindrucksvoll fortgesetzt hat.

Das lässt sich etwa auch wieder an den Eckdaten aus der Mannschaftsmeisterschaft und meisterschaftsähnlichen Bewerben (Wintercups, Sommercups, siehe Grafik) ablesen. Und zwar an einem neuerlich deutlichen Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bei den teilnehmenden Mannschaften (von 12.568 Mannschaften von 1.Jänner–14.Juli.2025 auf 12.819 Mannschaften von 1.Jänner –14.Juli 2026), den unterschiedlichen eingesetzten Spieler:innen (von 64.055 auf nunmehr 65.282) und bei den gespielten Matches (von 188.457 auf 192.847) und Begegnungen (von 30.466 auf 31.347).

Vor dem Einzelzeitfahren der Tour de France haben auch Florian Lipowitz und seine Teamkollegen zu später Stunde Besuch von den Dopingkontrolleuren bekommen. Alle acht Fahrer wurden am Montagabend gegen 22.00 Uhr kontrolliert, wie ein Sprecher des Red-Bull-Teams der dpa bestätigte. 

Dabei handelte es sich allerdings nicht um eine der umstrittenen Nachtkontrollen, die es zuletzt bei Toursieger Tadej Pogacar und dem nach einem Sturz ausgeschiedenen Mitfavoriten Jonas Vingegaard gab.

„Primär haben wir eine schwarze Vergangenheit im Radsport und deswegen ist es gut, dass hier kontrolliert wird. Dass tief in der Nacht kontrolliert wird, das gibt das Reglement her. Es hindert natürlich schon die Regeneration, aber auch wir sind heute Nacht besucht worden, die Rennfahrer haben zum Teil schon geschlafen und haben die Kontrollen mitgemacht“, sagte Red-Bull-Teamchef Ralph Denk dem ZDF und ergänzte: „Es sorgt dafür, dass unser Sport glaubhaft ist, dass er sauber ist und deswegen gehört es auch dazu.“

In den letzten Tagen hatte es heftige Debatten um nächtliche Kontrollen bei der Tour gegeben. Vor der schweren Bergetappe zum Plateau de Solaison war Vingegaard um 2.00 Uhr in der Nacht kontrolliert worden, bei Pogacar klopfte es um 5.00 Uhr an der Tür. Bei der anschließenden Etappe kam Vingegaard zu Fall und schied mit einem Schlüsselbeinbruch aus. Pogacar mutmaßte, dass darin ein Zusammenhang bestanden haben könnte.

Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ist gerade erst zu Ende gegangen. Doch die nächste Endrunde im Jahr 2030 wirft bereits ihre Schatten voraus. In vier Jahren kämpfen die besten Fußballnationen der Welt in sechs Ländern auf drei Kontinenten um den Titel – ein Novum. Noch nie zuvor wurde eine Weltmeisterschaft über mehrere Kontinente hinweg ausgetragen. 

Dass es überhaupt so weit gekommen ist, daran hatte die FIFA entscheidenden Anteil. Allen voran Präsident Gianni Infantino. Er stellte mit den Weichen für 2030 zugleich sicher, dass die darauffolgende WM 2034 in Saudi-Arabien stattfinden kann.

Wegen der Vorfälle nach dem Ende im WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, aus der internationale Medien zitierten. Die Argentinier Leandro Paredes und Nahuel Molina hatten sich nach der 0:1-Niederlage nach Verlängerung zu Tätlichkeiten gegen spanische Spieler hinreißen lassen.

Paredes rastete nach Abpfiff aus

Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er auch gegen Eric Garcia gerempelt. Meldungen über eine Rote Karte für Paredes wurden durch die offizielle FIFA-Match- und Kartenstatistik nicht bestätigt. Während der Partie hatte der gelbverwarnte Argentinier am Rande eines Platzverweises gestanden.

Auch Co-Trainer im Visier der FIFA

Paredes wurde in der Mitteilung nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Molina hatte den vorbeilaufenden spanischen Kapitän Rodri geschlagen.

Superstar Lionel Messi hat sich erstmals nach dem verlorenen WM-Finale zu Wort gemeldet und seine Zukunft im Trikot von Argentiniens Nationalteam offen gelassen. „Der Schmerz ist unermesslich, und diese Wunde braucht Zeit zum Heilen“, schrieb der 39-Jährige am Tag nach dem 0:1 gegen den neuen Weltmeister Spanien bei Instagram. 

Nach WM-Finale: Messi lässt Zukunft offen

Das Stadion in East Rutherford hatte Messi am Sonntag kommentarlos verlassen. Das XXL-Turnier in Amerika war bereits seine sechste WM.

Vieles sah nach Abschied aus, als Messi vor den eigenen Fans weinte. „Es ist schwer, unseren Erfolg jetzt schon vollends zu würdigen, aber diese Mannschaft hat zwei WM-Finals in Serie erreicht“, schrieb Messi. Konkret ging er nicht auf seine eigene Zukunft ein. Bis zur nächsten WM, die 2030 unter anderem auch eine Partie in Buenos Aires vorsieht, sind es vier Jahre. Messi stünde bei Beginn des Turniers kurz vor seinem 43. Geburtstag.

Der Kapitän des entthronten Weltmeisters postete zu den Worten ein Foto in nachdenklicher Pose mit der Medaille um den Hals. „Vielen Dank von ganzem Herzen für jede Nachricht und jeden Gruß. Wieder einmal ist es uns gelungen, als Land zusammenzustehen und den immensen Stolz, Argentinier zu sein, zu teilen“, erklärte Messi. Am teils rüden Verhalten einiger seiner Mitspieler, insbesondere dem von Leandro Paredes, war nach dem Finale Kritik aufgekommen. Messi gratulierte auch seiner alten Wahlheimat Spanien zum zweiten WM-Titel nach 2010.

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