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Ein Sieg reicht der Nationalmannschaft aus der von der Ebola-Krise gezeichneten DR Kongo sicher zum erstmaligen Einzug in die K.-o.-Runde der Fußball-WM 2026. Je nach Ausgang des Parallelspiels ist theoretisch sogar noch Platz zwei drin. Die bisherigen Leistungen beim 1:1 gegen Portugal und 0:1 gegen Kolumbien waren vielversprechend für das Gruppenfinale.

Nach der heftigen Niederlage gegen Portugal sind nahezu alle Chancen auf die K.-o.-Runde für Usbekistan dahin. Selbst ein Kantersieg gegen DR Kongo (1.30 Uhr/live ORF) könnte nicht reichen. Dennoch geht Usbekistan nicht ohne Ziele in das letzte Gruppenspiel. Der erste WM-Punkt sollte es für das Team von Trainer Fabio Cannavaro mindestens sein, bestenfalls sogar mehr.

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Was für ein Spiel für Luis Diaz: Der Star des FC Bayern München spielte drei Jahre in Portugal für den FC Porto und stand damals gemeinsam mit Portugals Nationalspielern Vitinha, Diogo Costa und Francisco Conceicao in einem Team. Vor diesem Wiedersehen in Miami ist Kolumbien im Vorteil: Ihnen reicht ein Unentschieden zum Weiterkommen bei der Fußball-WM 2026.

Die große Unruhe bei Portugal hat sich durch das klare 5:0 gegen Usbekistan erst einmal gelegt. Cristiano Ronaldo trifft wieder. Die Kritik an seiner Verfassung ist zumindest in den Hintergrund geraten. Wie belastbar das alles ist, wird sich in Miami zeigen: Kolumbien (1.30 Uhr/live ServusTV) ist der bislang mit Abstand schwerste Gegner bei dieser WM. Und die Portugiesen müssen gewinnen, wenn sie Gruppensieger werden wollen.

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Mit Anastasia Potapowa, Lilli Tagger und Sebastian Ofner starten am Montag, dem ersten Tag der All England Tennis Championships in Wimbledon, gleich drei von vier Österreichern ins Turnier. Das Trio macht den Platz 8 zum ÖTV-Court, spielen doch Ofner (2. Match nach 13.00 Uhr/live Amazon Prime), Tagger und Potapowa unmittelbar hintereinander. Für Tagger ist es ihr erstes Wimbledon, Potapowa stand 2023 in Runde drei und Ofner 2017 und im Vorjahr. 

Für die erst 18-jährige Tagger ist es ein Debüt auf dem „heiligen“ Rasen. „Wir spielen jetzt mittlerweile seit zwei Wochen auf Rasen. Ich freue mich schon riesig, dass das Turnier beginnt“, erklärte die Osttirolerin. „Auf Rasen zu spielen, ist immer was sehr Besonderes. Mir taugt's heuer sehr, es ist auch das erste Mal, dass ich bei den Großen auf Rasen mitspiele. Ich fühle mich gut und bin bereit.“ 

Tagger spielt gegen die Thailänderin Lanlana Tararudee (WTA-95.) und hat vom diesjährigen 3:6,0:6 in der dritten Quali-Runde bei den Australian Open noch eine Rechnung offen. „Ich glaube, sie spielt recht gut generell auf schnellen Belägen. Es wird sicher nicht leicht, aber auf jeden Fall ein machbares Match“, glaubt Tagger.

Von Dieter Chmelar

Ein Sportjournalist ist jemand, der dir am Samstag verkündet, welche Mannschaft am Sonntag gewinnen wird, und dir am Montag erklärt, warum sie verloren hat – glauben Sie mir, ich war selbst einer (erster Matchbericht: Kaiserebersdorf – Stadlau 0:0, Wiener Liga, drei Zeilen plus Aufstellungen, beste Spieler fettgedruckt, KURIER, 1979).

Auch bald 47 Jahre danach hat sich nichts geändert an der „glorreichen Ungewissheit“ des Fußballs. Insgeheim träume ich ja (Achtung: Inselwitz), der Cup werde diesmal die Beute von ...

... Kap Verde. Beim Aufwachen kommt mir das Spanisch, Französisch, Englisch und Niederländisch vor. Deutsch weniger, obwohl das wieder einmal mein Thema ist. Denn: Was sich radikal „weiterentwickelt“ hat, erkennt man längst auf dem Rasen und an den Phrasen.

Der Mann, der 1982 Österreichs bis heute letztes Tor gegen Algerien (Endstand: 2:0) erzielt hatte, verzichtet auf ein TV-Live-Erlebnis. 

Hans Krankl gibt Samstagabend noch mit der Band Monti Beton beim „Spettacolo Italo-Americano“ im burgenländischen Bad Sauerbrunn den Ton an, ehe er Sonntag, während im ORF zur Morgenstund’ das Match gezeigt und danach analysiert wird, in seine Zweitheimat nach Jesolo fährt.

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