Sport-News

Tschechien steht nach dem 1:2 zum Start der Fußball-WM 2026 gegen Südkorea unter Zugzwang. In heimischen Medien wird von Trainer Miroslav Koubek gefordert, die Offensive zu stärken, um Topstürmer Patrik Schick von Bayer Leverkusen besser in Szene zu setzen. 

Alarmstimmung herrscht nach der blamablen „Fußgänger-Vorstellung“ („Times Live“) zum Auftakt gegen Mexiko (0:2) und den Roten Karten gegen Themba Zwane und Sphephelo Sithole auch bei Südafrika. Vermutet wird, dass Trainer Hugo Broos gegen die Tschechen zum üblichen 4-2-3-1 zurückkehrt.

Anpfiff ist um 18 Uhr (live ORF).

Verfolgen Sie hier das Spiel live.

Wann immer rund um die Sprungschanzen von Richard Dieß die Rede war, dann wurde stets nur in höchsten Tönen geschwärmt. Ohne den Skisprung-Pionier aus dem Innviertel wären viele spätere Überflieger am Boden geblieben.

Richard Dieß war es zu verdanken, dass plötzlich auch Oberösterreicher im Skispringen Karriere machten. Allen voran Andreas Goldberger, der seinerzeit von Dieß entdeckt und gefördert wurde.

Wegbereiter & Wegbegleiter

Im Alter von 93 Jahren starb Richard Dieß Anfang dieser Woche. Mit ihm verliert das österreichische Skispringen einen exzellenten Trainer, der im Hintergrund als Wegbereiter und Wegbegleiter fungierte.

Ohne ihn hätte es oberösterreichische Skispringer wie Franz Neuländtner (2 Weltcupsiege, 2 WM-Medaillen), Werner Rathmayr (4 Weltcupsiege) oder eben den legendären Andreas Goldberger nicht gegeben.

Richard Dieß selbst wagte sich auch noch im hohen Alter über die Sprungschanze und startete in der Masters-Klasse. Seinen letzten Sprung absolvierte er mit 80 Jahren.

In Bosnien und Herzegowina ertönt derzeit der Song "U.S.A." der Band Dubioza Kolektiv euphorisch aus nahezu allen Lokalen und Radiostationen. Auch über Landesgrenzen hinaus ist das Lied längst bekannt, durch TikTok und Instagram wurde es im Rahmen der Fußball-WM zum viralen Hit

Der Song zählt auf YouTube mittlerweile über 27 Millionen Aufrufe.

Bosnien-Song von Dubioza Kolektiv

Dabei geht es in dem Lied gar nicht um Fußball, sondern um die unerfüllten Träume bosnischer Migranten, die ihre Heimat verlassen mussten. In der ersten Strophe sind die Auswanderer bereit, sich in den USA zu assimilieren, nur um der Kriegsgeschichte ihres Landes zu entfliehen. Während der Aggression gegen Bosnien und Herzegowina von 1992 bis 1995 kam es nämlich zu ethnischen Säuberungen, Vergewaltigungen und Vertreibungen, die viele Menschen zur Flucht zwangen. Im Verlauf des Songs erkennen die Protagonisten jedoch, dass der "American Dream" eher Schall und Rauch ist und dass es letztlich "No place like a motherland" gibt. 

Die Band ist eigentlich für ihre gesellschaftskritischen Songs wie "Volio BiH" bekannt, in dem es um den EU-Beitritt Bosniens geht, oder "No Escape", das ebenfalls das Thema Auswanderung behandelt.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.