Das weltweite Fußball-Spektakel dürfte für Fans das teuerste der Geschichte werden - und der Stadionbesuch für Normalverdiener unerreichbar. Selbst auf dem Zweitmarkt haben Preise der deutschen Vorrundenspiele Finalcharakter.
Der Weltverband FIFA steht wieder einmal in der Kritik.
Wie teuer sind die Tickets?
Schon seit dem Verkaufsstart gibt es dicke Luft: Die dynamische Preisgestaltung, bei der die Kosten je nach Nachfrage steigen oder fallen, steht dabei im Mittelpunkt des Ärgers.
Die FIFA hat Medienberichten zufolge vor kurzem noch einmal höhere Preise veranschlagt. Allein für das erste Spiel der US-Amerikaner gegen Paraguay verlangt der Weltverband bis zu 4.105 US-Dollar (knapp 3.480 Euro) für einen Sitzplatz der ersten Kategorie. Die FIFA erhöhte außerdem den Höchstpreis für Tickets zum WM-Finale auf 10.990 US-Dollar (9.315 Euro).
Was ist zuletzt passiert?
Einige Ticketkäufer werfen der FIFA vor, sie mit Stadionplänen in die Irre geführt zu haben. Sie bemängeln, dass der letztendliche Standort der Plätze falsch dargestellt worden sei.
Die FIFA bot mehrere Verkaufsphasen an. Seit dem 1. April gibt es den Last-Minute-Abschnitt, in dem nun auch bestimmte Plätze und nicht Kategorien ausgewählt werden können.
Was macht die FIFA?
Die FIFA weist Vorwürfe zurück. „Die Einführung neuer Produkte für die erste Reihe spiegelt die aktuelle Verkaufsphase wider, in der einzelne Plätze angeboten werden können, und ändert nichts an dem kategorienbasierten Modell, nach dem frühere Tickets verkauft wurden“, teilte die FIFA mit. Allen Fans seien Plätze innerhalb der gekauften Kategorie oder besser zugewiesen worden.