Sport-News

Für die Toronto Raptors hat es auch im zweiten Spiel der ersten Play-off-Runde in der National Basketball Association (NBA) eine Niederlage gesetzt. Jakob Pöltl und Kollegen verloren am Montag (Ortszeit) bei den Cleveland Cavaliers 105:115 und liegen im "best of seven" damit 0:2 zurück. Der 30-jährige Center aus Wien kam auf nur 9:26 Minuten Einsatzzeit. Er verzeichnete zwei Punkte, vier Rebounds und einen Assist. Die dritte Partie steigt am Donnerstag in Toronto.

"Jetzt müssen wir die Spiele zu Hause gewinnen", sagte Pöltl, der trotz der neuerlichen Niederlage eine Steigerung bei den Kanadiern sah. "Ich finde, wir haben heute deutlich besser gespielt(als am Samstag, Anm.), haben uns lange im Spiel gehalten." Wegen zu vieler Turnover, 22 an der Zahl, und "Problemen in der offensiven Exekution" habe es am Ende nicht gereicht. "Die Spielzeit liegt nicht in meiner Kontrolle und ist die Entscheidung der Coaches", fügte der Center hinzu. "Ich kann nur die Zeit, die ich bekomme, am Feld so gut wie möglich ausnutzen und versuchen, dem Team so viel wie möglich zu helfen." Pöltl war nach der Pause nicht mehr eingesetzt worden.

Das weltweite Fußball-Spektakel dürfte für Fans das teuerste der Geschichte werden - und der Stadionbesuch für Normalverdiener unerreichbar. Selbst auf dem Zweitmarkt haben Preise der deutschen Vorrundenspiele Finalcharakter. 

Der Weltverband FIFA steht wieder einmal in der Kritik. 

Wie teuer sind die Tickets? 

Schon seit dem Verkaufsstart gibt es dicke Luft: Die dynamische Preisgestaltung, bei der die Kosten je nach Nachfrage steigen oder fallen, steht dabei im Mittelpunkt des Ärgers.

Die FIFA hat Medienberichten zufolge vor kurzem noch einmal höhere Preise veranschlagt. Allein für das erste Spiel der US-Amerikaner gegen Paraguay verlangt der Weltverband bis zu 4.105 US-Dollar (knapp 3.480 Euro) für einen Sitzplatz der ersten Kategorie. Die FIFA erhöhte außerdem den Höchstpreis für Tickets zum WM-Finale auf 10.990 US-Dollar (9.315 Euro).

Was ist zuletzt passiert? 

Einige Ticketkäufer werfen der FIFA vor, sie mit Stadionplänen in die Irre geführt zu haben. Sie bemängeln, dass der letztendliche Standort der Plätze falsch dargestellt worden sei. 

Die FIFA bot mehrere Verkaufsphasen an. Seit dem 1. April gibt es den Last-Minute-Abschnitt, in dem nun auch bestimmte Plätze und nicht Kategorien ausgewählt werden können. 

Was macht die FIFA? 

Die FIFA weist Vorwürfe zurück. „Die Einführung neuer Produkte für die erste Reihe spiegelt die aktuelle Verkaufsphase wider, in der einzelne Plätze angeboten werden können, und ändert nichts an dem kategorienbasierten Modell, nach dem frühere Tickets verkauft wurden“, teilte die FIFA mit. Allen Fans seien Plätze innerhalb der gekauften Kategorie oder besser zugewiesen worden.

Inmitten der Debatte um das neue Formel-1-Regelwerk haben die Macher der Rennserie eine Reihe von schnellen Änderungen auf den Weg gebracht. Die Mehrzahl der Anpassungen soll schon beim Grand Prix in Miami Anfang Mai greifen. Unter anderem sollen die Piloten künftig weniger stark während einer Runde gezwungen sein, auf das Laden der Batterie für den Elektro-Anteil des Motors zu achten. Dieses Energie-Management war von Superstar Max Verstappen und Co. hart kritisiert worden.

Formel-1-Regelwerk wird angepasst: Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

Zudem sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen bei Starts und während der Rennen eingeführt werden, um Auffahrunfälle zu verhindern. Zuletzt war es zu gefährlichen Situationen gekommen, weil Fahrer mit einer voll geladenen Batterie und Zusatzschub mit hoher Geschwindigkeit an Piloten heranrasten, deren Elektro-Motor gerade über weniger Energie verfügte. Seit Saisonbeginn fährt die Formel 1 mit einer neuen Motorenformel. Viel kommt jetzt auf den Elektro-Anteil an, die Piloten können nicht mehr so oft im Vollgas-Bereich ihre Kunst zeigen. Fahrer wie Verstappen und Weltmeister Lando Norris hatten beklagt, dass dies der Rennserie ihren Charakter rauben würde.

Ben Sulayem dankte Fahrern für Beitrag

In den vergangenen Wochen berieten Vertreter der Teams, der Motorenbauer, des Weltverbands und der Rechte-Inhaber über Nachjustierungen, um der Kritik zu begegnen. Die ungeplant lange Rennpause wegen der Absage der beiden April-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien gab dazu die Gelegenheit. "Mehr denn je standen die Fahrer im Mittelpunkt dieser Diskussionen, und ich möchte ihnen für ihren wertvollen Beitrag während des gesamten Prozesses danken", sagte Weltverbandschef Mohammed Ben Sulayem nach einem Treffen in London. Bevor die Regeländerungen in Kraft treten können, muss noch der Motorsport-Weltrat zustimmen.

Seit 5. Dezember laufen die Vorbereitungen auf die WM beim ÖFB auf Hochtouren. Mittendrin statt nur dabei ist Bernhard Neuhold. Der ÖFB hat seine Hausaufgaben im Großen und Ganzen gemacht, nur noch ein paar Punkte gilt es bis Ende Mai abzuarbeiten. Wie beispielsweise die Prämienverhandlungen mit den Spielern.

Bernhard Neuhold sprach mit dem KURIER über ...

... die letzten Vorbereitungen für die WM Wir haben die letzten Wochen und Monate gut genutzt, damit wir alle organisatorischen Vorbereitungen auf Schiene bringen. Wir sind überzeugt davon, dass wir rechtzeitig zum WM-Start im Juni alles zu 100 Prozent fertig haben.

... das letzte Testspiel in der legendären Rose Bowl gegen Guatemala Es war ein durchaus komplexer Prozess. Wir mussten selbstverständlich die sportlichen Anforderungen von Teamchef Ralf Rangnick berücksichtigen, gleichzeitig organisatorisch mitdenken, was an der Westküste überhaupt möglich ist, und auch wirtschaftlich sehr sorgfältig arbeiten, weil wir alles im Rahmen unserer Budgets abbilden wollen. Der Prozess hat sich über mehrere Wochen gezogen, aber wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis. Guatemala entspricht den sportlichen Vorstellungen, wir sind keine wirtschaftlichen Risiken eingegangen, und mit dem Rose Bowl haben wir ein historisches Stadion in erreichbarer Nähe unseres Basecamps gefunden.

Die Hälfte der Meistergruppe ist absolviert – lange durchschnaufen, um zu analysieren, ist aber nicht möglich: Bereits am Mittwoch kommt es zum Wiedersehen. „So werden wir Sturm nicht wieder erwischen“, vermutet Didi Kühbauer vor der Reise mit dem LASK nach Graz.

Der Trainer der Linzer war nach dem 1:1 sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams („ein unglaubliches Spiel“), kann sich aber offenbar nicht vorstellen, dass Sturm erneut so weit weg sein wird von einer meisterlichen Vorstellung.

28:4 LASK-Torschüsse 

Neben dem Elfmeter zum 0:1, den der VAR am Montag als Fehler einräumte, wird vom Spitzenspiel in Erinnerung bleiben, dass der LASK mit 28:4 Torschüssen eine seltene Dominanz herstellen konnte.

Ähnlich dominant, aber mit deutlich weniger Top-Chancen als der LASK hat Rapid das 2:2 in Hartberg (19:9 Torschüsse) bestritten. Es bleibt somit bei vier Punkten Rückstand auf Leader Sturm (nach dem Cut waren es drei Zähler), auf Platz vier liegend (nach Runde 22 war es Rang fünf).

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