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Es gibt Momente im Sport, die weit über ein Tor oder einen Sieg hinausgehen. Für Sasa Kalajdzic war dieser Treffer in letzter Sekunde gegen Algerien nicht nur sportlich bedeutend – er war ein Moment, der eine Geschichte neu erzählt.

Lange wurde über ihn vor allem im Zusammenhang mit seinem Verletzungspech gesprochen. Drei Kreuzbandrisse, immer wieder Rückschläge, immer wieder die Frage, ob er überhaupt noch zurückkommen kann. Wer so etwas erlebt, wird irgendwann nicht mehr nur als Fußballer wahrgenommen, sondern als „der Spieler mit den vielen Verletzungen“. Genau das ist für Betroffene oft das Schwierigste: Die eigene Identität verschiebt sich. Aber man möchte nicht ständig an seinem überstandenen Leiden gemessen werden, sondern an den eigenen Leistungen.

Nach dem erstmaligen Einzug in die K.-o.-Phase bei einer WM will die Elfenbeinküste weiter Geschichte schreiben. In der Gruppenphase gelangen zwei Siege - und wäre Deniz Undav nicht gewesen, wäre auch die Partie gegen Deutschland mindestens nicht verloren gegangen. Der offensive Spielstil der Norweger könnte der Elfenbeinküste mit ihren schnellen (Konter-)Stürmern entgegenkommen.

Norwegen startete furios in die Fußball-WM 2026 und hatte das Ticket für die K.-o.-Runde schon nach zwei Spieltagen sicher. Die anschließende XXL-Rotation beim 1:4 gegen Frankreich rief zwar auch reichlich Kritik hervor, Trainer Stale Solbakken verteidigte sie aber vehement. Gegen die Elfenbeinküste (19 Uhr/live ServusTV) sind die Norweger favorisiert.

Verfolgen Sie hier das Spiel live.

Maja Chwalinska kann in Wimbledon den Erfolg von den French Open, wo sie ins Endspiel einzog, nicht wiederholen. Schuld ist eine Verletzung. Und es war ein Drama gleichsam wie ein Akt der Fairness.  

Chwalinska beherrschte die Thailänderin Mananchaya Sawangkaew lange auf Siegkurs. Ausgerechnet beim eigenen Matchball im zweiten Satz rutschte die 24-Jährige weg und verletzte sich am Knöchel. Doch statt aufzugeben, versuchte sie weiterzuspielen. Und verlor unter großen Schmerzen nach fast drei Stunden doch noch 6:2, 5:7, 2:6.

Der Tag bekam die nächste große Überraschung. Nach dem Ausscheiden der Deutschen hat es auch den zweifachen Vizeweltmeister Niederlande erwischt.
Oranje musste sich ebenfalls im Elferschießen geschlagen geben. Marokko gewann dieses nach einem 1:1 nach 120 Minuten mit 3:2. Den entscheidenden Penalty verwandelte Ismael Saibari. Zuvor  verschossen mit Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville drei Niederländer, die Marokkaner konnten die Fehlschüsse von Neil El Aynaoui und Achraf Hakimi verkraften.

In der Runde der besten 16 trifft das Team von Trainer Mohamed Ouahbi nun am Samstag in Houston auf Co-Gastgeber Kanada. Die Niederländer blieben seit dem verlorenen Finale 2010 (0:1 n.V. gegen Spanien) auch im 16. Spiel in Folge bei einer WM in der regulären Spielzeit sowie Verlängerung ungeschlagen, gingen aber dennoch als Verlierer vom Rasen.

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