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Der Schweizer Skisport trauert um einen seiner Größten: Roland Collombin ist am Freitag im Alter von 75 Jahren verstorben. Der Walliser hatte zwei Jahre gegen den Krebs gekämpft, zunächst eine Kehlkopfkrebserkrankung besiegt, ehe auch ein Leberkrebs festgestellt wurde.

Collombin prägte in den 1970er-Jahren eine ganze Generation des Schweizer Skisports. Unvergessen ist die Olympia-Abfahrt von 1972 in Sapporo, als er hinter seinem Rivalen und späteren Freund Bernhard Russi Silber holte. 1973 und 1974 gewann er die Gesamtwertung im Abfahrts-Weltcup, insgesamt feierte er acht Weltcupsiege, allesamt in der Abfahrt.

Bekannt war Collombin aber auch für seine spektakulären Stürze. Einer davon beendete 1975 in Val-d'Isère seine Karriere. Die Unglücksstelle trägt seither den Namen „Bosse à Collombin“. 

Russi hatte Collombin rund drei Wochen vor dessen Tod noch getroffen. „Da machte er noch einen relativ guten Eindruck“, sagte er der Zeitung Blick. „Er hat mir aber auch gesagt, dass er nun noch einen Versuch hat, um den Krebs zu besiegen.“

Seit Tagen pfeifen es die Spatzen vom Dach, jetzt ist es offiziell: Österreichs Teamtormann Alexander Schlager (30) verlässt Red Bull Salzburg nach drei Jahren (ohne Titel) und spielt ab sofort in der deutschen Bundesliga bei Werder Bremen, wo er einen Vertrag bis 2029 unterschrieb. Laut deutschen Medien wechselte Schlager ablösefrei - obwohl er in Salzburg noch Vertrag gehabt hätte.

„Ich möchte mich für die gemeinsame Zeit von Herzen bedanken. Auch wenn die letzten drei Jahre sportlich anders verlaufen sind, als wir es uns alle erhofft haben, durfte ich mir hier bei meinem Heimatklub einen Kindheitstraum erfüllen. Auf mich wartet jetzt die deutsche Bundesliga, aber ich werde den Weg des FC Red Bull Salzburg weiter fest verfolgen und freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen. Ich wünsche dem Klub, der Mannschaft und dem gesamten Umfeld nur das Beste für die Zukunft“, sagt der 30-fache ÖFB-Keeper, der zuletzt bei der WM überzeugen konnte.

Nach 137 Länderspielen geht die beachtenswerte Karriere des österreichischen Rekordspielers und Top-Torjägers mit 49 Treffern für das Nationalteam zu Ende. Sportminister und Vizekanzler Andreas Babler will Marco Arnautović nun für seine beeindruckenden Leistungen für ein Ehrenzeichen der Republik Österreich vorschlagen.

„Marko Arnautović hat wie kaum ein anderer gezeigt, was es bedeutet, mit Leidenschaft, Stolz und ganzem Herzen für Österreich aufzulaufen. Über viele Jahre hat er Millionen Menschen begeistert, unvergessliche Momente geschaffen und unser Nationalteam entscheidend geprägt. Rekordnationalspieler wird man nicht allein durch Talent, sondern durch Einsatz, Beständigkeit und den Willen, immer wieder alles für sein Land zu geben. Marko Arnautović ist damit nicht nur einer der größten Fußballer, die Österreich hervorgebracht hat, sondern auch ein Vorbild für viele junge Menschen. Für seine außergewöhnlichen Verdienste um den österreichischen Sport und unser Land möchte ich ihn daher für ein Ehrenzeichen der Republik Österreich vorschlagen“, so Vizekanzler Andreas Babler.

„Marko Arnautović ist ein Ausnahmespieler und eine Persönlichkeit, die den österreichischen Fußball über viele Jahre bereichert hat. Vor allem aber hat er für Österreich stets alles gegeben. Als tragende Säule unseres Nationalteams hatte er wesentlichen Anteil an einer der erfolgreichsten Epochen des ÖFB. Besonders beeindruckend ist seine Entwicklung zu einem echten Teamplayer und Führungsspieler, der den Zusammenhalt der Mannschaft entscheidend geprägt hat. Dafür gebühren ihm unser aufrichtiger Dank und unsere höchste Anerkennung“, so Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Real Madrid ist im Klagenfurter Wörtherseestadion zu Gast. Spaniens Topklub bestreitet am 1. August ein Testspiel (18.00 Uhr) gegen die Fiorentina. Dies gab die Agentur Onside Sports am Freitag als Ausrichter des Spiels bekannt. 

Real Madrid kommt nach Österreich: Tickets ab Mittwoch

Der Verkauf der Tickets für die Partie startet am kommenden Mittwoch, den 15. Juli, online (www.testspiele.at). Jose Mourinho wird in Kärnten demnach seinen Einstand als Chefcoach von Real nach seiner Rückkehr zu den Madrilenen geben.

Real spielte zuletzt 2021 in einem Test in Klagenfurt gegen Milan. Der Klub verpasste im Vorjahr einen Titelgewinn, Alvaro Arbeloa musste als Trainer gehen. David Alaba hat Real nach Saisonende verlassen, sein Vertrag in Spaniens Hauptstadt ist ausgelaufen.

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