Sport-News

Von Fabio Tartarotti 


Vor mehr als 100 Jahren wurde der Wiener Fußball-Verband (WFV), der sich historisch aus dem Engagement britischer Gastarbeiter für den Wiener Fußball entwickelt hat, 1923 als eigenständige Organisation gegründet. Über die Jahrzehnte überdauerte der Verband Hürden wie die Abspaltung des heutigen ÖFB und die Zwangsauflösung nach dem Anschluss an das deutsche Reich.
 

Von Fabio Tartarotti 

Eine absolute Must-Win-Partie wartete am Karsamstag auf den SV Deutsch Kaltenbrunn. Seit der Winterpause durfte die 1.730 Einwohner zählende Marktgemeinde über keinen Heimsieg mehr jubeln. Über die letzten Wochen war der Verein langsam aber sicher in Richtung Abstiegskampf abgerutscht. Gegen Tabellenschlusslicht SC Kemeten mussten am durchaus gut besuchten Sportplatz drei Punkte her um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren.

Erstmals seit 2008 stehen vier Österreicherinnen im Hauptbewerb. Julia Grabher (Nummer 89 der Welt) und Anastasia Potapowa (97) qualifizierten sich sogar direkt für den Draw, neben Lilli Tagger (117) bekam auch Sinja Kraus (119) eine Wild Card von Turnierdirektorin Sandra Reichel.

Julia Grabher sieht es positiv, keine Alleinunterhalterin spielen zu müssen wie noch vor einigen Jahren. „Mit diesem Konkurrenzkampf pushen wir uns gegenseitig“, sagt Julia Graber, der am Dienstag auf die philippinische Aufsteigerin Alexandra Eala trifft, die zuletzt in Miami im Halbfinale stand. „Vielleicht können wir andere bewegen, den professionellen Weg im Tennis zu gehen.“

Das gegenseitige Pushen gefällt auch Kraus. „Wir liegen im Ranking ziemlich knapp beisammen, das beflügelt“, sagt die Wienerin, die ebenfalls am Dienstag auf die Rumänin Sorana Cirstea trifft, die heute 36 wird und nach der Saison die Karriere beenden wird. „Deshalb will ich sie schnell nach Hause schicken“, lächelt Kraus. Erst am Mittwoch spielt Neo-Österreicherin Potapowa gegen die Chinesin Shang Zhuai. 

Es war noch bewegender als jedes Jahr. Auch die 35. Auflage beim Linzer Traditionsturnier brachte kurz vor Nennschluss einige Rochaden. Doch plötzlich gab es nach zahlreichen Absagen eine neue Nummer eins: Russlands Jungstar Mirra Andrejewa serviert beim Upper Austria Ladies

Turnierdirektorin Sandra Reichel  war überglücklich, die 18-jährige Andrejewa noch verpflichtet zu haben. Und die Russin selbst ist es auch. "Ich bin dankbar, dass ich so kurzfristig noch eine Wild Card bekommen habe. Ich bin in Miami bald ausgeschieden und habe mich kurzfristig entschieden, doch noch zu spielen diese Woche", sagt Andrejewa. 

Ausraster 

Für einen kleinen Skandal sorgte sie in Indian Wells zwei Wochen vor Miami, als sie nach einer Niederlage das Racket warf und daraufhin das pfeifende Publikum beschimpfte. Unter anderem war ein "Fuck you" zu hören. "Das ist unentschuldbar, das darf nicht passieren. ich schäme mich dafür", sagt die Nummer zehn der Welt, die schon die Nummer sieben war. 

Von Fabio Tartarotti

Den Sportplatz des SV Güssing darf man zweifelsohne zu einer der eindrucksvollsten Spielstätten der Ost-Region zählen. Hinter dem Spielfeld ragt imposant die Burg Güssing empor, die älteste noch bestehende Burganlage des Burgenlandes. Einst eine wichtige Festung zur Absicherung der Westgrenze des ehemaligen Königreiches Ungarn, ist Güssing mittlerweile schneller eingenommen als Sie „Uhudler“ sagen können (selbstverständlich an der Schank erhältlich). 

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.