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Sowohl Meister Sturm Graz als auch der LASK können am Samstag (alle 17.00 Uhr) zum Auftakt der 19. Runde der Bundesliga zumindest für rund einen Tag an Leader Salzburg vorbeiziehen. Die Linzer wollen im OÖ-Derby bei der SV Ried ihre beeindruckende Erfolgsserie prolongieren, Sturm bei der WSG Tirol den zweiten Sieg im zweiten Ligaspiel 2026 feiern.

Am 30. August war das erste OÖ-Derby der Saison noch an die Rieder gegangen. Seit dem überraschenden 3:1-Erfolg in Linz hat sich beim LASK aber viel getan. Anfang Oktober übernahm Coach Didi Kühbauer und führte die Athletiker mit acht Siegen in neun Ligapartien vom Vorletzten auf den zweiten Platz - punktegleich mit Salzburg. Das erste Gastspiel des LASK im Innviertel seit ziemlich genau drei Jahren soll den Schwung nicht bremsen, Selbstläufer wird es dennoch keiner. "Natürlich möchte uns derzeit jeder schlagen, das wird auch Ried versuchen. Deshalb müssen wir von Anfang an voll in der Partie drin sein und dagegenhalten", betonte Stürmer Sasa Kalajdzic, der beim jüngsten 1:0 gegen die WSG Tirol den entscheidenden Assist lieferte.

Am zweiten Olympia-Sonntag besteht beim Riesenslalom die Riesenchance, dass nach Ariane Rädler/Katharina Huber (Sieg im Teambewerb) auch Julia Scheib zum Golden Girl wird. Doch halt: Laut ORF-Moderatorin Alina Zellhofer sei dieser Ausdruck inakzeptabel, wie sie ihre Redaktion anlässlich deren Nostalgie-Beitrags über die „Goldenen Girls“ Michaela Dorfmeister, Renate Götschl und Alexandra Meissnitzer öffentlich wissen ließ. 

Obwohl das Erfolgstrio, das zusammen 24 Olympia- und WM-Medaillen sammelte, das Golden-Girls-Image nicht irritiert.

Immer mehr Österreicher greifen zum Schläger, offiziell sind es rund 400.000, aber wahrscheinlich darf die Zahl sogar noch ein bisschen höher angesetzt werden. Und ja, wir sind ein tennisbegeistertes Land.  

Und das wollen wir, besser gesagt, können Sie beweisen. Deshalb heißt es wieder: Hobbyspieler vor den Vorhang.  In der kommenden Ausgabe des KURIER-Tennismagazins, das erneut in Kooperation mit dem Österreichischen Tennisverband auf den Markt geht, können Sie sich mit ihren besten Fotos und Beiträgen wiederfinden. Denn Tennis gehört nicht nur den Profis. 

Am 25. März, rechtzeitig zum Start der Freiluft-Saison, erscheint bereits die 11. Ausgabe des einzigen periodischen Tennis-Magazins in Österreich in allen KURIER-Ausgaben. Und Sie können wie in den vergangenen Jahren Teil davon werden, wenn Sie uns Ihre Beiträge bis 3. März mailen: 

An thema@kurier.at.

Als er vor gut einer Woche im italienischen Fleimstal sein Olympia-Quartier bezog, musste Johannes Hösflot Kläbo gleich einmal sein Hotelzimmer wechseln. War das Bett nicht bequem? Gab es kein Warmwasser? Funktionierte die Klospülung nicht? Nein, es war das Internet, das Probleme machte. Die Verbindung war so schlecht, dass er seine geliebten Videospiele nicht spielen konnte. „Ich bin völlig abhängig davon“, sagte der Norweger darauf angesprochen.

Mit einer spielerischen Leichtigkeit lässt der beste Langläufer der Gegenwart auch seine Gegner in der Loipe regelmäßig stehen. So auch beim 10-km-Skating-Bewerb – Kläbo holte sich bereits seine dritte Goldmedaille bei den Spielen in Norditalien, nach Skiathlon und Sprint. Insgesamt hält er damit jetzt bei acht olympischen Goldmedaillen und zog damit mit den Rekordsiegern bei Olympischen Winterspielen gleich.

Rekordjagd

„Das war eines der Rennen, über das ich am meisten nachgedacht hatte. Über 10 km Freistil habe ich noch nie gewonnen. Olympia war für diesen Sieg ein guter Zeitpunkt“, sagte Kläbo. „Das hier vor meiner Familie und speziell vor meinem Opa, mit dem ich so oft trainiere, zu schaffen, bedeutet mir so viel.“ Der 29-Jährige hat jetzt genau so viel olympisches Gold um den Hals wie seine norwegischen Landsleute Marit Björgen (Langlauf), Ole Einar Björndalen (Biathlon) und Björn Dählie (Langlauf).

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