Heißer Bundesliga-Samstag: LASK und Sturm greifen nach der Tabellenführung

Der LASK kann mit einem Sieg bis Sonntag Platz eins übernehmen, aber auch Sturm hat die Chance. Der Steirer siegten zuletzt, die Linzer taten dies mit Coach Kühbauer fast immer.
Sturm jubelte zuletzt gegen Ried.

Sowohl Meister Sturm Graz als auch der LASK können am Samstag (alle 17.00 Uhr) zum Auftakt der 19. Runde der Bundesliga zumindest für rund einen Tag an Leader Salzburg vorbeiziehen. Die Linzer wollen im OÖ-Derby bei der SV Ried ihre beeindruckende Erfolgsserie prolongieren, Sturm bei der WSG Tirol den zweiten Sieg im zweiten Ligaspiel 2026 feiern.

Am 30. August war das erste OÖ-Derby der Saison noch an die Rieder gegangen. Seit dem überraschenden 3:1-Erfolg in Linz hat sich beim LASK aber viel getan. Anfang Oktober übernahm Coach Didi Kühbauer und führte die Athletiker mit acht Siegen in neun Ligapartien vom Vorletzten auf den zweiten Platz - punktegleich mit Salzburg. Das erste Gastspiel des LASK im Innviertel seit ziemlich genau drei Jahren soll den Schwung nicht bremsen, Selbstläufer wird es dennoch keiner. "Natürlich möchte uns derzeit jeder schlagen, das wird auch Ried versuchen. Deshalb müssen wir von Anfang an voll in der Partie drin sein und dagegenhalten", betonte Stürmer Sasa Kalajdzic, der beim jüngsten 1:0 gegen die WSG Tirol den entscheidenden Assist lieferte.

Nach dem Cup-Fehlstart gegen Altach nahm Meister Sturm zuletzt mit dem 1:0 über Ried wieder Fahrt auf, ein Zähler fehlt auf das Topduo. In den finalen vier Runden vor der Punkteteilung treffen die Steirer mit der WSG, Blau-Weiß Linz, dem WAC und Altach ausschließlich auf mehr oder weniger klare Außenseiter, das Punktekonto soll dementsprechend anwachsen. "Der Sieg gegen Ried hat uns Selbstvertrauen und wichtige drei Punkte für die Tabelle gegeben", stellte Neo-Coach Fabio Ingolitsch fest. Zugleich konstatierte der Salzburger aber "auch noch sehr viel Potenzial nach oben".

Vallci steht vor Debüt

Ingolitsch, der mit der WSG einen "enorm harten Brocken" erwartet, kann personell fast aus dem Vollen schöpfen. Möglich, dass es zum Sturm-Debüt von Verteidiger Albert Vallci kommt, der gegen Ried noch auf der Bank saß. Auch die gegen Ried noch fehlende Spielgenehmigung für den schottischen Leihstürmer Rory Wilson dürfte am Samstag kein Problem mehr darstellen.

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