Sport-News

Ab der Saison 2026/27 wird es im Skispringen auch eine Vierschanzentournee der Frauen geben. Erstmals sollen die Skispringerinnen an allen vier Tournee-Orten dabei sein, teilte die FIS am Dienstag mit. Bisher hatten die Frauen an der "Two Nights Tour" in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf teilgenommen, nicht aber an den Springen in Österreich. Grund dafür war die fehlende Infrastruktur in Innsbruck.

Nachdem sich das Land Tirol, die österreichische Regierung, die Stadt Innsbruck und Ski Austria auf die Finanzierung für den Bau einer Flutlichtanlage der Skisprungschanze Bergisel geeinigt hatten und damit eine vollwertige Vierschanzentournee der Frauen ermöglichen, wurde die Durchführung vom FIS-Rat bewilligt.

Mikaela Shiffrin ist im Slalom weiter das Maß aller Dinge. Die US-Amerikanerin gewinnt den Nachtslalom in Flachau vor ihrer Teamkollegin Paula Moltzan, die bereits im ersten Lauf auf Rang zwei lag. Dritte wurde beim Heimweltcup ÖSV-Slalomstar Katharina Truppe

Die Slalomspezialistin aus Kärnten, die zur Halbzeit mit nur +0,35 Sekunden Rückstand auf Rang 3 gelegen war, erlebte im zweiten Lauf ein Auf- und Ab der Gefühle. Im oberen Teil verlor sie Zeit auf die zwischenzeitlich führende Camille Rast, dann machte sie wieder Zeit gut, verlor sie wieder und war im Ziel um 2 Hundertstel schneller als die Schweizerin. "Die Leute waren so laut, sie haben mich ins Ziel getragen", sagte sie nach dem Rennen. Sie versuchte, sich von der Stimmung nicht nervös machen zu lassen und "alles so wie immer" zu machen. 

"Dieses Mal war das Glück auf ihrer Seite", sagte ÖSV-Techniktrainer Klaus Mayrhofer im ORF-Interview. 

Es ist der erste US-Doppelsieg im Slalom seit Semmering 2022 und gleichzeitig der 70. Slalom-Weltcupsieg für Mikaela Shiffrin, die ihre Führung im Gesamtweltcup weiter ausbaut.

Katharina Huber, die für die Chance auf Olympia dringend eine Top-10-Platzierung brauchte, hatte im ersten Lauf viel Zeit liegengelassen. "Da hab' ich mich komplett verbremst", sagte sie im ORF. Mit dem zweiten Lauf konnte die Niederösterreicherin schon viel zufriedener sein. Sie freute sich über den 10. Platz, ihr bisher bestes Saisonergebnis. Die Entscheidung zur Nominierung überlasse er den "Chefs", sagte Mayrhofer. "Aber es ist auf jeden Fall so, dass so ein Ergebnis hilft."

Die übrigen ÖSV-Läuferinnen

Die nach einer Verletzung zurückgekehrte Lisa Hörhager lag nach dem ersten Lauf noch auf Platz 14. Im zweiten Lauf konnte sie sich allerdings nicht verbessern und es blieb bei der Platzierung.

Die Tirolerin Natalie Falch, die zuletzt mit guten Leistungen aufhorchen ließ, qualifizierte sich gerade noch in den zweiten Lauf. Dort verbesserte sie sich noch etwas. "Es ist einfach weltklasse, da oben zu stehen und so viele Leute auf einem Haufen zu sehen", schwärmte sie nach dem Rennen von den rund 12.000 Zuschauern. Am Ende wurde es der 17. Platz. 

Katharina Gallhuber hatte nach dem ersten Lauf mit Rang 10 Hoffnung auf ein Top-Ergebnis, ein Steher im zweiten Run machte diese Hoffnungen allerdings zunichte. Sie kämpfte sich noch durch und reihte sich hinten ein: Rang 26.

Nach dem Aus von Xabi Alonso bei Real Madrid sind neue Spekulationen aufgekommen, wonach der Baske selbst seinen Rücktritt angeboten habe, nachdem ein paar Spieler eine Anweisung seinerseits ignoriert hatten.

Auf einem Video ist zu sehen, wie Alonso den Spielern nach dem verlorenen Supercup-Finale in Dschidda dazu aufforderte, für Barcelonas Spieler Spalier zu stehen. Ebenso zu sehen ist dabei, wie Kylian Mbappé und Rodrygo wiederum verneinten und dazu aufforderten, der Pokalübergabe an die Katalanen fernzubleiben. Der Rest ist Geschichte.

Nun soll es mit Álvaro Arbeloa jedenfalls ein anderer Erfolgsfaktor vergangener Tage richten. Die Marca erhob den 42-Jährigen gleich zum „neuen Zinedine Zidane“. Der Franzose hatte nach einer erfolgreichen Profikarriere bei Real auch als Coach des B-Teams angefangen, bevor er Real nach seiner Bestellung zum Cheftrainer im Jänner 2016 gleich dreimal in Serie zum Champions-League-Triumph führte.

Die Snowboard-Szene trauert um einen ihrer bekanntesten Sportler. Der 50-jährige Schweizer Ueli Kestenholz ist bei einem Lawinenunglück am Sonntag im Lötschental ums Leben gekommen. Wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte, befanden sich gegen Mittag ein Snowboarder und ein Skifahrer in der Ostflanke vom Hockuchriz, als sich auf rund 2.400 Metern Höhe eine Lawine löste und den Snowboarder verschüttete. Der Skifahrer habe sich in Sicherheit bringen können.

Swiss-Ski bestätigte den Tod von Kestenholz

Der verletzte Mann, ein 50-jähriger Schweizer, sei ins Spital Visp und anschließend ins Spital Sitten geflogen worden, wo er verstarb. Swiss-Ski bestätigte den Tod von Kestenholz. Der Berner war während seiner Zeit als Spitzensportler einer der Aushängeschilder der alpinen Snowboard-Fahrer. Seinen größten Erfolg feierte er bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Parallel-Riesenslalom.

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