Sport-News

Jannik Sinner und Alexander Zverev sind beim Tennis-ATP-1000-Turnier in Miami mit Arbeitssiegen ins Viertelfinale eingezogen. Die italienische Nummer zwei rang am Dienstag (Ortszeit) bei dem mit 9,4 Millionen Dollar dotierten Hartplatzevent US-Lokalmatador Alex Michelsen 7:5,7:6(4) nieder. Der Deutsche Zverev musste gegen den Franzosen Quentin Halys zweimal in den Tiebreak und gewann schließlich 7:6(4),7:6(1). Für Aufsehen sorgte indes Qualifikant Martin Landaluce. Der Spanier steht als erster Spieler mit Jahrgang 2006 oder jünger bei einem 1000er-Event in der Runde der letzten acht. Seinen sechsten Sieg im Turnierverlauf feierte er gegen den US-amerikanischen Carlos-Alcaraz-Bezwinger Sebastian Korda (Nr. 32) mit einem 2:6,7:6(6),6:4. 

Um den Einzug ins Halbfinale geht es für Landaluce gegen den Tschechen Jiri Lehecka (21), Dreisatzsieger gegen US-Ass Taylor Fritz (6). Im Tiebreak wehrte Landaluce mit einem Backhand-Winner einen Matchball ab. „Alle Spanier haben mit Kampfgeist gespielt - Ferrero, Ferrer, Nadal, Carlitos (Alcaraz, Anm.). Ich habe sie mir meine ganze Karriere lang angeschaut.“ Seinen Erfolg widmete der 20-Jährige seiner vor einigen Monaten im Alter von 100 Jahren verstorbenen Großmutter. Landaluce ist mit Position 151 der Miami-Viertelfinalist mit dem höchsten Ranking seit 1994. Nächster Gegner von Sinner ist Frances Tiafoe (USA-19), Zverev (3) bekommt es mit Francisco Cerundolo (ARG-18) zu tun.

Gauff und Muchova im Halbfinale Im Frauen-Bewerb schafften die an Nummer vier gesetzte US-Amerikanerin Coco Gauff und die Tschechin Karolina Muchova (13) den Aufstieg ins Halbfinale. Gauff besiegte die Schweizerin Belinda Bencic 6:3,1:6,6:3 und benötigte damit auch in ihrem vierten Match in Miami drei Sätze. Auch Muchova hatte zu kämpfen, um sich gegen die 19-jährige Kanadierin Victoria Mboko mit 7:5,7:6(5) durchzusetzen. Im Halbfinale am Donnerstag treffen Gauff und Muchova aufeinander, die 22-jährige US-Amerikanerin hat alle bisherigen fünf Duelle gewonnen. 

Erst im letzten Drittel des letzten Spiels im Grunddurchgang schaffte es Fehervar im Duell mit Budapest ins Pre-Play-off. Dort setzten sich die Ungarn etwas überraschend gegen die Vienna Capitals durch. Und jetzt steht der Außenseiter vor der größten Sensation der bisherigen Saison: Nach dem 4:3-Erfolg am Montag beim KAC kann Fehervar am Mittwoch (19.15 ORF Sport +) den Einzug ins Semifinale der ICE Hockey League fixieren. 3:2 führen die Ungarn in der Best-of-seven-Serie, und Rekordmeister KAC wankt.

Dazu kommt in Klagenfurt das enorme Pech mit Ausfällen. Am Montag musste auch noch Star-Stürmer Nick Petersen erkrankt passen. Mit Hundertpfund, Gomboc und Murray (Herzstillstand im ersten Spiel) fallen sowieso schon drei Stammspieler aus. Auch Kempe und From spielten zuletzt angeschlagen. Kempe musste die Nacht auf Dienstag nach Bandenchecks im Krankenhaus verbringen und machte die Reise nach Szekesfehervar nicht mit.

Sollte Fehervar tatsächlich den Aufstieg schaffen, dann steht Graz als österreichischer Meister fest, denn die 99ers wären in der Runde mit Ljubljana, Pustertal und Fehervar das einzige österreichische Team.

Mit ihrer Performance war Alysa Liu im Februar der große Star bei den Olympischen Spielen von Mailand/Cortina. Die US-Amerikanerin mit gestreiftem Haar, goldenen Kleid und Lippenpiercing holte die lang ersehnte Goldmedaille für die Vereinigten Staaten. 

Neben ihr, in Tränen aufgelöst, Kaori Sakamoto. Die 25-jährige Japanerin prägt die Welt des Eiskunstlaufs seit Jahren. Es waren wohl auch Tränen der Enttäuschung über neuerlich verpasstes Olympia-Gold, doch es waren vor allem Tränen des Abschieds. Die Japanerin beendet nach dieser Saison ihre Karriere. 

Die heute startende Weltmeisterschaft in Prag ist ihr letzter großer Auftritt auf dem Eis.

Revanche für "Vierfach-Gott" Malinin

Sakamoto ist die große Favoritin am Prager Eis, nicht nur, aber auch, weil Liu, die Olympiasiegerin von Mailand und Weltmeisterin vom Vorjahr, fehlt – wie bei den Männern der kasachische Überraschungs-Goldmedaillengewinner Mikhail Shaidorov und die japanischen Paarlauf-Olympiasieger Riku Miura/Ryuichi Kihara.

Der große Olympiafavorit, „Vierfach-Gott“ Ilia Malinin hingegen tritt zur Titelverteidigung an. In der Männer-Konkurrenz geht es am Donnerstag los. Es wäre seine dritte WM-Goldmedaille in Folge. „Wenn das klappt, kann ich zufrieden sein“, sagt er – nicht zuletzt mit Blick auf die Enttäuschung bei Olympia, als er die Führung nach dem Kurzprogramm mit einer verpatzten Kür verschenkte.

Mikaela Shiffrin ist schon viel zu lange im Weltcup, dass sie die Feste feiern würde, bevor sie fallen. Auch wenn keine großen Zweifel mehr bestehen dürften, wer heute Nachmittag in Hafjell die große Kristallkugel in die Höhe stemmen wird. 

Es müsste da im abschließenden Riesentorlauf (9.30/12:30) schon mit dem Skiteufel zugehen, dass Shiffrin ihren Vorsprung von 85 Punkten noch verspielt und sich Emma Aicher auf den letzten Drücker noch den Gesamtweltcup holt.

Nach neun Jahren im Verein verlässt Fußball-Star Mohamed Salah Liverpool. Der 33-jährige Club-Rekordtorschütze in der Premier League geht nach Saisonende, wie der englische Traditionsverein bekanntgab. Beide Seiten einigten sich auf die Auflösung des davor bis 2027 gültigen Vertrags. 

In der Premier League erzielte Salah für Liverpool die meisten Tore, clubübergreifend ist er mit 191 Treffern hinter Alan Shearer (260), Harry Kane (213) und Wayne Rooney (208) Vierter.

Mohamed Salah verlässt FC Liverpool

In der internen ewigen Torschützenliste von Liverpool für alle Bewerbe steht Salah auf Rang drei mit 255 Treffern in 435 Spielen hinter Roger Hunt (285 Treffer/492 Spiele) und Ian Rush (346/660). 

Der Ägypter gehört zu den größten Spielern Liverpools. Der zweifache Fußballer des Jahres in Afrika feierte mit Liverpool 2019 den Gewinn der Champions League, 2020 und 2025 zwei englische Meisterschaften sowie den Triumph im FA-Cup und zweimal den Gewinn des Liga-Cups.

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