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Nach langem Anlauf: Premiere für die Vierschanzentournee der Frauen

In der Saison 2026/'27 sind erstmals die Skispringerinnen bei der Vierschanzentournee dabei. Möglich macht das die Flutlichtanlage am Bergisel.
Skispringen: Frauen-Weltcup in Hinzenbach: Finaldurchgang / Pinkelnig (AUT).

Alle Schanzen und Events dieser Welt hatten die Skispringerinnen in den letzten 20 Jahren erobert: Die WM, den Weltcup, die Olympischen Spiele, sogar auf den  Skiflug-Schanzen durften die Frauen schon ihr Können unter Beweis stellen.

Nur ein Wettkampf war bislang Tabuzone: Die Vierschanzentournee.

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Große Aufwertung

Nach mehreren Anläufen und zahlreichen Diskussionen wird es heuer aber endlich so weit sein: Am 28. Dezember dürfen die Skispringerinnen in Oberstdorf zu ihrer ersten Vierschanzentournee abheben.

Die Bewerbe der Frauen sind in das Wettkampfprogramm der Männer eingebettet. So werden die Skispringerinnen immer am Tag der Herren-Qualifikation im Einsatz sein.

„Unsere Ziele waren klar: Unsere globale Präsenz auszubauen und Synergien zwischen den Herren- und Damentouren zu schaffen. Ich freue mich sehr, dass der Plan genau diese Absichten widerspiegelt“, sagte FIS-Rennleiter Sandro Pertile.
 

Wahrer Meilenstein

FIS-Präsident Johan Eliasch nennt die Einführung der Frauen-Vierschanzentournee gar einen "wahren Meilenstein."

Möglich macht die Premiere aber erst die Flutlichtanlage, die im Sommer am Bergisel in Innsbruck installiert wird. Dadurch haben die Veranstalter Planungssicherheit und können bei Schlechtwetter auch in die Abendstunden ausweichen.

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