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Aussortiert: Für diese Läufer ist im ÖSV-Kader kein Platz mehr

Der ÖSV präsentierte seine Kader für die Saison 2026/'27. Einige prominente Namen tauchen dabei nicht mehr auf.
Otmar Striedinger gehört keinem ÖSV-Kader mehr an

Die offizielle Kader-Einteilung des ÖSV im Frühjahr wird immer mit Spannung erwartet. Welche Athleten sind aufgestiegen? Welche wurden zurückgestuft? Und wer spielt überhaupt keine Rolle mehr?

Der ÖSV zieht dabei strenge sportliche Maßstäbe heran: Erfahrene Skifahrer, die bei den Alpinen nicht in den Top 30 des FIS-Rankings aufscheinen, erhalten keinen Status mehr.

Max Franz spielt in den Planungen des ÖSV keine Rolle mehr

Max Franz spielt in den Planungen des ÖSV keine Rolle mehr

Null Punkte

Im Herren-Abfahrtsteam erwischte es gleich drei renommierte Läufer: Max Franz scheint ebenso in keinem Kader mehr auf wie Daniel Danklmaier und Otmar Striedinger.

Franz, WM-Dritter von 2017 und Gewinner von 3 Weltcuprennen, hatte im vergangenen Winter sensationell sein Comeback nach schwerer Beinverletzung gegeben. Schon die Rückkehr des 36-Jährigen war ein Erfolg.

Otmar Striedinger geht mit seinen 35 Jahren auch nicht mehr als Zukunftshoffnung durch. Im Gegensatz zu anderen Routiniers - wie dem Südtiroler Christof Innerhofer (41) - kann der Kärntner nicht mehr mit den Schnellsten mithalten. Im letzten Winter sammelte Striedinger null Punkte.

Auch Daniel Danklmaier, der eine lange Verletzungsgeschichte hinter sich hat, spielt keine Rolle mehr. 

Adrian Pertl fährt der Form früherer Jahre hinterher

Adrian Pertl fährt der Form früherer Jahre hinterher

One-Hit-Wonder Pertl

Einer, der nicht mehr im Kader aufscheint, ist Adrian Pertl. Der Kärntner holte 2021 WM-Silber im Slalom, konnte an diese Leistungen aber nie mehr richtig anschließen.

Im vergangenen Winter schaffte es der 29-Jährige bei neun Slalom-Starts nur einmal in die Punkteränge. Auch Slalom-Kollege Simon Rueland (Jahrgang 1997) sowie die Abfahrer Stefan Rieser (Jahrgang 1999) und Andreas Ploier (Jahrgang 1997) sind nicht mehr dabei.

Training auf eigene Kosten

Für Sportler, die aus den offiziellen ÖSV-Kadern gestrichen wurden, ist die Tür freilich noch nicht ganz zu. Der Skiverband gesteht es den Athleten zu, weiter mitzutrainieren - allerdings auf eigene Kosten. Das betrifft Pertl, Rueland, Rieser und Ploier.

Das Nationalteam der Frauen umfasst 8 Läuferinnen (Katharina Huber, Cornelia Hütter, Katharina Liensberger, Nina Ortlieb, Mirjam Puchner, Ariane Rädler, Julia Scheib, Katharina Truppe)

Im Nationalteam der Männer scheinen folgende neun Athleten auf: Stefan Babinsky, Stefan Brennsteiner, Manuel Feller, Fabio Gstrein, Raphael Haaser, Daniel Hemetsberger, Vincent Kriechmayr, Michael Matt, Marco Schwarz.

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