Nach Rücktritts-Gerüchten: ÖSV-Star Hütter verkündet ihre Pläne
Wenn ein Skistar einige Wochen nach der Saison zu einer außerordentlichen Pressekonferenz bittet, dann hat das in den meisten Fällen einen Grund: Das Karriereende.
Cornelia Hütter löste viele Spekulationen aus, seit sie letzte Woche die österreichischen Medien für einen Termin nach Graz eingeladen hatte. Und nicht wenige hatten dabei die Vermutung, die Steirerin würde ihren Rücktritt verkünden.
Cornelia Hütter feierte in der letzten Saison einen Weltcupsieg
Erfolgreiche Jahre
Immerhin wird Cornelia Hütter in diesem Jahr 34 und hat in den letzten Saisonen eine stattliche Trophäensammlung angehäuft: Mit den Bronzemedaillen bei WM (2023) und Olympia (2026) jeweils im Super-G sowie dem Gewinn der kleinen Kristallkugel für den Sieg im Abfahrtsweltcup (2023/'24).
Welche Ziele bleiben da noch?
Rücktritt verschoben
Niemand hätte es der Steirerin verübeln können, wäre sie nach diesem Olympia-Winter abgedankt. Jeder hätte diesen logischen Schritt nachvollziehen können. Zumal sie eigentlich nach den Winterspielen einen Schlussstrich ziehen wollte. "Im Herbst wollte ich zu 99,9 Prozent nach dieser Saison aufhören."
Doch Cornelia Hütter verfolgt andere Pläne:
Voller Tatendrang
Die 33-jährige Speedspezialistin verkündete bei der Pressekonferenz in Graz nämlich, dass ihr Erfolgshunger noch lange nicht gestillt ist.
"Ich bin noch nicht bereit, der Zuschauer auf der Couch zu sein", erklärte Hütter. "Mein Ziel ist Crans Montana." Dort findet 2027 die WM statt. "Das ist dann aber definitiv meine letzte Saison."
Diese Entscheidung wird auch den neuen österreichischen Frauen-Cheftrainer Johannes Zöchling freuen. Denn Cornelia Hütter war auch im letzten Winter wieder die klare Nummer 1 im österreichischen Speed-Team.
So lange die nächste Generation an Abfahrerinnen nicht nachdrängt, ist der ÖSV auf die erfahrene Steirerin angewiesen.
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