Sport-News

Julian Nagelsmann hat am Donnerstag den Kader des DFB-Teams für die WM 2026 nominiert. Mit dabei ist wie erwartet und mittlerweile angekündigt Manuel Neuer. Für den 40-jährigen Tormann des FC Bayern München wird es bereits die fünfte Weltmeisterschafts-Endrunde.

"Ich plane ihn als Nummer eins ein", sagte Nagelsmann auch zur Rolle des fünffachen-Welttorhüters. Die weiteren beiden Torhüter sind Oliver Baumann von Hoffenheim und Alexander Nübel von Stuttgart.

"Jeder weiß, welche Aura Manuel hat und was er einer Mannschaft auch gibt", sagte Nagelsmann, der die späte Enscheidung pro Neuer auch damit begründete, dass man bis vor Kurzem nicht wusste, ob Neuer nach der WM noch weiterspielen werde. Neuer hat aber mittlerweile seinen Vertrag bei den Bayern um ein Jahr verlängert.

Wie er Oliver Baumann erklärt habe, dass er nun nicht die Nummer eins sein werde bei der WM? "Ich habe ihm im März schon gesagt, dass ich ein Treffen hatte mit Manuel", erklärte der Bundestrainer. "Am Ende war es für Oli ein Schlag, das ist aber auch verständlich. Am Ende ziehe ich vor ihm den Hut, auch vor der Saison, die er gerade gespielt hat."

Die Europäische Fußball-Union hat ein neues Konzept für die Nationalmannschaftsturniere der Männer nach der EM 2028 auf den Weg gebracht. Dieses soll in den kommenden Monaten verfeinert und bei der nächsten Sitzung des Exekutivkomitees im September zur endgültigen Verabschiedung vorgelegt werden, teilte die UEFA mit. Änderungen gibt es bei der Nations League, die ab der Ausgabe 2028/29 von den derzeitigen vier Ligen auf drei mit jeweils 18 Mannschaften umgestellt werden soll.

Jede Liga besteht aus drei Gruppen zu je sechs Teams, die sechs Spiele gegen fünf verschiedene Gegner bestreiten: vier Spiele (zwei zu Hause, zwei auswärts) gegen vier Nationen aus anderen Töpfen sowie je ein Heim- und Auswärtsspiel gegen einen Gegner aus dem eigenen Topf. Unverändert bleibt das Format für das Viertelfinale, das Final Four sowie die Play-offs um den Auf- und Abstieg.

Anpassungen auch bei der EM-Quali

Die EM-Qualifikation bleibt mit der Nations League verknüpft, erhält aber ebenfalls eine neue Struktur mit zwei Ligen: Liga 1 mit den 36 Teams der Nations-League-Ligen A und B, dazu zählt aktuell auch Österreich, und Liga 2 mit den verbleibenden Nations-League-Teams. In Liga 1 werden drei Gruppen mit je 12 Teams gebildet, wo die direkten Tickets vergeben werden. Die verbleibenden Plätze werden über ein Play-off-System vergeben, das laut UEFA "auch den Mannschaften der Liga 2 faire Qualifikationschancen" garantieren soll. Der EM-Gastgeber nimmt trotz eines festen Startplatzes an der Qualifikation teil, da die Platzierung mit der nächsten Ausgabe der Nations League verknüpft ist.

Ein starkes Aston Villa ließ den Europapokal-Traum des SC Freiburg jäh platzen. Das 3:0 für den englischen Erstligisten im Endspiel der Europa League wird vor allem von der heimischen Presse euphorisch aufgenommen. Und auch Prinz William spielt dabei eine prominente Rolle. 

Großbritannien

The Guardian: "Tielemans läutet die Party ein, als Aston Villa Freiburg im Europa-League-Finale deklassiert."
The Sun: "Emery gewinnt die fünfte Europa League, Prinz William jubelt über die Traumtore von Buendia und Tielemans."
Daily Mail: "Königliche Zustimmung! Ein überglücklicher Prinz William weint Freudentränen, nachdem er sein geliebtes Aston Villa das Europa-League-Finale in Istanbul gewinnen sah, um die 30-jährige Durststrecke ohne Titel zu beenden - den letzten Pokal gewannen sie, als er 13 Jahre alt war!"

Deutschland

Bild: "William jubelt, Freiburg-Traum geplatzt. Während Freiburg Final-Frust schiebt, feiert Prinz William (43) auf der Tribüne eine Party."
Süddeutsche Zeitung: "Dabeisein ist auch schon viel. Am Ende steht ein tapferes Schaulaufen und ein 3:0 für Aston Villa, das den Kräfteverhältnissen entspricht."
Ntv: "Aston Villa nimmt Freiburg auseinander."

Am Samstag starten die Vienna Vikings mit dem Heimspiel gegen Berlin Thunder in die neue Saison. Gespielt wird im neuen Stadion des Wiener Sport-Clubs, Kickoff ist um 17 Uhr, den Münzwurf wird der ehemalige NFL-Superstar Marshawn Lynch vornehmen. Für die Wikinger beginnt eine neue Ära, es ist aber auch ein Start ins Ungewisse. Nach dem Aus der ELF geht es jetzt in der neu gegründeten AFLE um Field Goals, Touchdowns und Siege. Zu den Titelanwärtern zählen die Vikings auch in der neuen Liga – nicht zuletzt dank zweier Geheimwaffen aus Österreich.

„Sportlich war es eine der besten Vorbereitungen, die wir je hatten“, erzählt Headcoach Chris Calaycay. Die Begleiterscheinungen waren jedoch nicht ganz nach seinem Geschmack. Nach dem Aus für die ELF kam es zu Unstimmigkeiten. Es ging hin und her – und da keine Einigung erzielt werden konnte, gibt es jetzt zwei europäische Ligen (AFLE und EFA). Lange war nicht klar, welche Teams wo spielen würden. Auch waren Dinge wie etwa die Legionärsregelung lange offen. „Das war nervig“, gibt Calaycay zu.

Der Kader der Vikings ist bärenstark. Neben den Legionären aus den USA – angeführt von Quarterback Ben Holmes – setzen die Wiener auch wieder auf die bewährten Finnen. Erstmals überhaupt ist mit Sean Trotter auch ein Japaner dabei. Die Geheimwaffen kommen aber aus Österreich. Die Rede ist von den beiden Tight Ends Bernhard Seikovits und Florian Bierbaumer.

Die Enhanced Games inszenieren sich als Zukunft des Sports: Ein „sportlicher“ Wettkampf, der leistungssteigernde Mittel erlaubt, medizinisch überwacht, offen statt heimlich. Doch der KURIER wird in seinem Sportteil nicht darüber berichten. Denn unserer Meinung nach stehen die Enhanced Games nicht für die Weiterentwicklung des Sports, sondern für die Abkehr von dessen eigentlichen Werten.

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