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US-Schwimmerin Kate Douglass stellte einen neuen Weltrekord über 50 m Kraul auf. Die 24-jährige schwamm die Distanz bei einem Meeting in Indianapolis in 23,59 Sekunden. Sie war damit zwei Hundertstelsekunden schneller als die Schwedin Sara Sjöström vor drei Jahren bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka. Douglass hat bei Olympischen Spielen fünf Medaillen geholt und 2024 in Paris Gold über 200 m Brust. Über 50 m Kraul war sie damals nicht angetreten.

"Das ist ein Wahnsinn"

Von ihrem Weltrekord zeigte sie sich überrascht. "Das ist Wahnsinn, ich bin immer noch geschockt", sagte Douglass dem Sender NBC. "Das ist viel schneller, als ich jemals dachte, heute Abend zu sein oder überhaupt." Ihre bisherige Bestzeit stand bei 23,91 Sekunden.

Brasilien holte den Pflichtsieg. Die „Selecao“ bezwang Haiti in Philadelphia mit 3:0 und übernahm vor Verfolger Marokko, der auch bei vier Punkten hält, die Tabellenführung in der Gruppe C. Schottland ist einen Zähler dahinter Dritter. Das punktlose Haiti ist ausgeschieden. Vor 68.324 Fans trugen sich Matheus Cunha mit einem Doppelpack (23., 36.) sowie Vinicius Junior (45.+3) in die Schützenliste ein.

Die Brasilianer erarbeiteten sich mit den im Vergleich zum 1:1 gegen Marokko in die Startelf gerückten Cunha und Danilo schnell ein Übergewicht und münzten dieses auch in Tore um. Nach einem kurz abgewehrten Vinicius-Junior-Schuss staubte Cunha in Kombination mit Haitis Hannes Delcroix zum 1:0 ab. Vor dem 2:0 gab es eine Balleroberung von Vinicius Junior. Der Real-Madrid-Stürmer spielte in den Lauf von Cunha, der aus etwas spitzem Winkel mit links hoch ins kurze Eck vollendete. Nach den Länderspieltoren zwei und drei des Manchester-United-Stürmers war dann auch der zweifache Assistgeber selbst erfolgreich. Nach Paqueta-Lochpass schloss Vinicius Junior eiskalt ab.

Es ist eine kleine, aber auffällige Konstante: Auch im zweiten WM-Spiel der Österreicher in den USA pfeift ein Schiedsrichter aus Afrika. Nach dem Mauretanier Dahane Beida beim Auftakt gegen Jordanien übernimmt nun der Ägypter Amin Mohamed Omar die Partie gegen Argentinien am Montag in Dallas.

Beida war ein gutes Omen. Er leitete den 3:1-Erfolg gegen Jordanien ruhig und souverän, traf am Ende auch bei der entscheidenden Elfmeterszene die richtige Entscheidung.

Omar ist 40 Jahre alt, von Beruf eigentlich Jurist, und pfeift seit 2013 in der Egyptian Premier League, mittlerweile über 150 Spiele. Seit 2017 steht er auf der FIFA-Liste. International kam er bislang vor allem auf afrikanischer Ebene zum Einsatz: bei zwei Afrika-Cups, im Achtelfinale 2022 in Kamerun, sowie in der CAF Champions League. Bei der U17-WM 2019 in Brasilien leitete er zwei Gruppenspiele und ein Achtelfinale.

Schon ein Spiel bei dieser WM

Sein WM-Debüt bei den Herren gab er bereits in dieser Vorrunde – beim Spiel Südkorea gegen Tschechien in Guadalajara. Das Duell Österreich gegen Argentinien in Dallas ist damit erst sein zweiter Einsatz bei diesem Turnier.

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