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Der Kampf um den begehrten Stanley Cup ist in dieser Saison an Spannung nicht zu überbieten. Nach vier Duellen zwischen den Carolina Hurricanes und den Vegas Golden Knights steht es in der NHL-Finalserie (best of seven) 2:2.

Die Hurricanes zogen mit einem 5:3-Auswärtssieg in der Serie gleich. Für die Entscheidung sorgte ein Treffer ins leere Tor 55 Sekunden vor Schluss.

In der Nacht auf Freitag findet das nächste Aufeinandertreffen der Teams statt. Die Golden Knights wollen den zweiten Titel binnen vier Jahren gewinnen. In den neun Jahren seit dem NHL-Debüt steht die Franchise aus der US-Glücksspielmetropole sogar schon zum dritten Mal in der Final-Serie. 

Für die Hurricanes geht es 20 Jahre nach dem ersten Titel um den zweiten Stanley-Cup-Triumph ihrer Geschichte.

US-Star Serena Williams feierte ein erfolgreiches Comeback auf der WTA-Tour. Die 44-Jährige gewann in Doppelrunde eins des Rasenturniers von Queen's mit der 19-jährigen Kanadierin Victoria Mboko gegen die drittgereihten Nicole Melichar-Martinez/Erin Routliffe (USA/NZL) 7:6(2),6:2. In s'Hertogenbosch in den Niederlanden wurde indes das Startmatch von Anastasia Potapova gegen die Niederländerin Suzan Lamens regenbedingt auf Mittwoch (11.00 Uhr) vertagt.

Ihr davor letztes Match hatte Williams bei den US Open 2022 gespielt. Die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste hat 23 Einzel-Grand-Slam-Titel geholt. "Ich hatte nichts Besseres zu tun, daher bin ich auf die Tour zurückgekehrt", sagte sie im Siegerinnen-Interview schmunzelnd. Mboko meinte, sie fühle sich geehrt, mit Williams zu spielen. "Es ist ein Privileg. Wir wollen aber mehr als nur diesen Sieg."

 In der nächsten Woche wird Williams in Berlin Doppel spielen, ihre Partnerin - wohl in der Vorbereitung auf Wimbledon - ist noch nicht bekannt.

Sein Traumlauf bei den French Open nahm ein abruptes Ende: Im Viertelfinale gegen Landsmann Matteo Arnaldi zwangen Matteo Berrettini Hüftprobleme zur Aufgabe. Besonders bitter: Es war das beste Ergebnis seiner Karriere in Roland Garros, denn zuvor hatte er noch nie die Runde der letzten Acht erreicht. In Wimbledon war er 2021 schon im Endspiel gestanden. 

Nun folgte die erlösende Nachricht. Berrettini gab bekannt, dass die Untersuchungen der vergangenen Tage keine schwerwiegenden Muskelverletzungen ergeben hätten. Damit steht einer baldigen Rückkehr auf den Platz nichts Grundsätzliches im Weg. Auch beim Generali Open in Kitzbühel, wo auch Landsmann und Paris-Finalist Flavio Cobolli antritt, sollte er ab 18. Juli einsatzbereit sein.

Österreichs Frauen-Nationalteam beendete die WM-Qualifikation wie erhofft auf dem dritten Platz der Gruppe A4 und fixierte damit den Verbleib in der Liga A. Eine 1:2-Niederlage am Dienstag in Oslo gegen Norwegen fiel nicht ins Gewicht, da Schlusslicht Slowenien in Ljubljana gegen Poolsieger Deutschland 0:2 verlor. Die ÖFB-Auswahl bilanzierte nach sechs Partien mit vier Punkten. Gegen die Norwegerinnen gab es wie beim knappen 0:1 in Maria Enzersdorf nichts zu holen.

Doppelschlag nach der Pause

Ein Doppelschlag von Thea Bjelde (46.) und Caroline Graham Hansen (48.) gleich nach der Pause brachte im Ullevaal Stadion die Entscheidung. Barbara Dunst gelang nur das Anschlusstor (51.). Allgemein hätte die Niederlage aufgrund des Verlaufs der zweiten Hälfte höher ausfallen können. Es war die sechste Niederlage im zehnten direkten Duell mit dem Weltmeister von 1995. Durch den Abschluss auf Poolrang drei war diese verschmerzbar, dadurch geht es wie auch für den Zweiten Norwegen im Oktober in der ersten von zwei Play-off-Runden gegen einen Gruppensieger oder einen der zwei besten Zweitplatzierten aus der Liga C. Slowenien muss gegen einen Gegner aus der Liga B ran. Die Auslosung findet am 18. Juni statt.

Zwei Wechsel in ÖFB-Startelf

Der neue Teamchef Lars Söndergaard nahm nach seiner Premiere beim 1:0 in Wien am Freitag gegen Slowenien nur die zwei Wechsel in der Startelf vor, zu denen er gezwungen war. Etwas überraschend ersetzte St. Pöltens Kapitänin Jennifer Klein im Abwehrzentrum die aus privaten Gründen fehlende Virginia Kirchberger. Im Mittelfeld rückte Dunst anstelle der gesperrten Annabel Schasching ins Team. Mariella El Sherif hütete trotz Fingerproblemen das Tor. Ihr Team agierte diesmal in einem 5-3-2-System und war von Beginn an darauf bedacht, die Norwegerinnen früh zu stören. Nur zwischen der siebenten und zehnten Minute musste die ÖFB-Auswahl eine Drangphase der Heimischen überstehen.

Allgemein präsentierten sich Kapitänin Sarah Puntigam und Co. deutlich kompakter als noch gegen Slowenien. Die Gastgeberinnen hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, fanden aber kaum Lücken im Spiel nach vorne. Nur zweimal wurde es sehr gefährlich. Guro Bergsvand verfehlte nach einer Flanke knapp vor dem Tor nur hauchdünn den Ball (26.). Bei einem Schuss von Barcelonas Graham Hansen aufs kurze Eck zeigte El Sherif eine starke Parade (37.). Die Österreicherinnen hatten zwei sehr gute Umschaltaktionen, belohnten sich aber nicht mit einem Treffer.

Die Wahl um die Präsidentschaft des Internationalen Ski- und Snowboard-Verbandes (FIS) ist nur noch ein Zweikampf. Die Britin Victoria Gosling hat zu Wochenbeginn ihre Kandidatur zurückgezogen. Die britische Verbandspräsidentin war vom britischen Verband nominiert worden. Ende Mai hatten die Dänin Anna Harboe Falkenberg und Dexter Paine aus den USA ihre Kandidaturen zurückgezogen. Am Donnerstag beim FIS-Kongress in Belgrad treten daher nur Johan Eliasch und Alexander Ospelt an.

Der britisch-schwedische Unternehmer und von Georgien nominierte Eliasch ist seit 2021 Amtsinhaber und stark umstritten. Der Liechtensteiner Ospelt wird u.a. von Ski Austria (ÖSV) bevorzugt. Falkenberg, Dexter und Gosling kandidieren zwar nun nicht für das Präsidentenamt, aber laut FIS-Homepage für das ebenfalls am Donnerstag gewählte 18-köpfige FIS-Council.

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