Sport-News

Ein perfekter Abend im Fußball-Europacup aus österreichischer Sicht: Crystal Palace mit dem oberösterreichischen Trainer Oliver Glasner gewann das Viertelfinal-Hinspiel der Conference League gegen AC Fiorentina 3:0, Mainz setzte sich mit einem herrlichen Treffer von Stefan Posch 2:0 gegen Racing Straßburg durch. Auch Freiburg mit Philipp Lienhart liegt in der Europa League nach einem souveränen 3:0 gegen Celta Vigo auf Semifinalkurs.

Bologna musste sich im Europa-League-Heimspiel Aston Villa aus der Premier League 1:3 beugen. Damit stehen auch die letzten zwei verbliebenen Serie-A-Clubs vor dem Aus im internationalen Geschäft. Ezri Konsa, unter kräftiger Mithilfe von Goalie Federico Ravaglia (44.), und Ollie Watkins (51., 94.) trafen für die Engländer. Jonathan Rowe, ein Engländer im Bologna-Dress, verkürzte zwischendurch (90.). Porto und Nottingham Forest trennten sich 1:1. Portos Martim Fernandes sorgte mit einem nahezu unglaublichen Eigentor für die Szene des Spiels (13.).

Freiburg und Crystal Palace souverän

Freiburg ließ mit Verteidiger Lienhart gegen Celta Vigo nichts anbrennen. Ein Diagonalpass des österreichischen Teamspielers war der Ausgangspunkt vor dem 2:0 durch Jan-Niklas Beste (32.). Lienharts Nebenmann Matthias Ginter besorgte per Kopf den Endstand (78.). Den zehnten Freiburger Europacup-Heimsieg in Folge hatte Vincenzo Grifo mit einem herrlichen Schlenzer (10.) eingeleitet. Der Bundesligist darf mit dem Halbfinale gegen Braga oder Real Betis (1:1) planen.

Glasner durfte im heimischen Selhurst Park jubeln. Sein Team hatte den zweifachen Conference-League-Finalisten Fiorentina im Griff. Ein Elfmeter von Jean-Philippe Mateta (24.) brachte die "Eagles" auf Kurs. Der zurückgekehrte Torjäger ließ kurz darauf gegen David de Gea das 2:0 liegen, Tyrick Mitchell staubte jedoch ab (31.). Durch ein Tor von Ismaila Sarr (90.) wurde die Angelegenheit deutlich. Schaffen die Engländer den Aufstieg, treffen sie vermutlich auf Schachtar Donezk. Die Ukrainer schlugen AZ Alkmaar in Krakau spät mit 3:0.

Die Steiermark ist die Nummer eins im österreichischen Motorsport. Die Highlights der Sommersaison 2026 offenbarte eine gemeinsame Pressekonferenz beim Steiermark-Frühling am Wiener Rathausplatz, bei der Helmut Marko erstmals in seiner neuen Rolle als Red Bull Ring Botschafter in Erscheinung trat. 

Neben Marko gab Red Bull Ring General Manager Thomas Überall einen Ausblick auf die Highlights der Saison 2026, Red Bull Erzbergrodeo Mastermind Karl Katoch umriss die enorme Wertschöpfung seiner Veranstaltung für die Region, Wings for Life Gründer und Motorsport-Legende Heinz Kinigadner gab Einblick hinter die Kulissen der MotoGP und der Landeshauptmann der Steiermark Mario Kunasek freute sich über den Stellenwert und die Wertschöpfung, die der Motorsport für sein Bundesland bringt.

Was gibt es Besseres für Österreichs Tennis? Was gibt es Besseres, wenn es beim größten Heimturnier nicht ab dem Achtelfinale eine österreich-freie Zone gibt – wie es seit 2014 in Linz  stets der Fall war. 
Neben Neo-Österreicherin Anastasia Potapowa, die  im Achtelfinale auf die Deutsche Tamara Korpatsch trifft, sorgt vor allem ein Youngster für Furore, dem die Fans gerade nachlaufen: Lilli Tagger.

Und die 18-Jährige  tat auch   in ihrem zweiten Einzel-Match beim Upper Austria Ladies in Linz nichts anderes als zu begeistern. Nach der ehemaligen  Nummer zwei Paula Badosa schickte die  Osttirolerin mit Liudmilla Samsonowa die Nummer 21 der Welt nach Hause: 6:2, 7:6 (11). Im zweiten Satz verspielte Tagger wie gegen Badosa eine sichere Führung, zeigte aber am Ende erneut Nerven und wehrte sogar acht Satzbälle ab. "Das war ein spezieller Sieg, es war ein verrücktes Spiel." Warum sie es immer so spannend macht? "Die Tickets müssen sich auszahlen."
Turnierdirektorin Sandra Reichel war begeistert. "Ich kann mich nicht erinnern, dass es in 35 Jahren Turniergeschichte schon einmal die Welle gegeben hat."

Das lange Warten hat ein Ende: Die Stadt Wien und der Wiener Sport‑Club haben am Donnerstag einen unbefristeten Pachtvertrag zur Nutzung des modernisierten Sport‑Club Stadions in Hernals unterzeichnet. Nachdem sich die Übergabe zuletzt nach hinten verschoben hat, steht der geplanten Eröffnung somit nichts mehr im Wege: Der Sport-Club bestreitet am 17. April in der Regionalliga Ost sein erstes Heimspiel im neuen Stadion gegen den SV Horn.

Seit Oktober 2024 ist in Dornbach gebaut worden, die Stadt Wien hat 22 Millionen Euro investiert. Zuletzt gab es noch Probleme mit dem Rasen, die sind jetzt ebenfalls beseitigt. Die Anlage erfüllt alle Anforderungen einer nachhaltigen Sportstätte. Photovoltaik und Wärmepumpen ermöglichen eine weitgehend energieautarke Versorgung, dazu wurden umfassende Dachbegrünungen und eine LED-Flutlichtanlage umgesetzt.

Vier Wochen nach seinem Herzstillstand am Eis und zwei Wochen nach einer erfolgreichen Operation zeigt sich beim KAC-Verteidiger Jordan Murray eine positive Entwicklung. Der 33-jährige Kanadier befindet sich laut Klubangaben weiter auf dem Weg der Besserung und tastet sich Schritt für Schritt zurück in Richtung Normalität.

Murray war beim ersten Viertelfinalspiel gegen Fehérvár AV19 kollabiert und hatte einen Herzstillstand. In der Folge wurde ihm ein Kardioverter-Defibrillator implantiert, der ein erneutes lebensbedrohliches Ereignis verhindern soll. Zehn Tage nach dem Eingriff steht eine Kontrolluntersuchung im Klinikum an. Fällt diese positiv aus, plant Murray die Rückkehr in seine kanadische Heimat gemeinsam mit seiner Partnerin Megan. Unterstützung erhält das Paar auch von Megans Eltern, die nach dem Vorfall nach Klagenfurt gereist waren.

„Ich bin weiterhin am Weg der Besserung und nehme – wie auch meine Ärzte – die Entwicklung als positiv und von stetigem Fortschritt gekennzeichnet wahr“, wird Murray zitiert. Sein Alltag habe sich seit dem Vorfall zwar stark verändert, dennoch richtet sich der Blick nach vorne.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.