Wie Rapid mit den verletzten Verteidigern Schöller und Vincze plant

Jakob Schöller bleibt ein Wackelkandidat für das Derby. Bei Dominic Vincze ist das Kreuzband lädiert. Für die Zukunft plant Rapid mit beiden Verteidigern.
Zukunft bei Rapid: Vincze (l.) und Schöller

Am Ende der intensiven Einheit lächelt Johannes Hoff Thorup. Der sehr anspruchsvolle und oft strenge Rapid-Trainer ist mit der Vorbereitung auf das wegweisende Wiener Derby bei der Austria sichtlich zufrieden.

Obwohl weiterhin unklar ist, ob Jakob Schöller am Sonntag wieder verteidigen kann.

Am 22. März war beim 4:2 gegen den LASK nach 53 Minuten Schluss, danach wurde der 20-Jährige von den Ärzten bei Rapid und dem U21-Team des ÖFB durchgecheckt.

FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA/ 19. RUNDE: LASK LINZ - SK RAPID WIEN

Hat der Oberschenkelmuskel etwas abbekommen?

„Es ist nur eine Kleinigkeit“, sagt Schöller.

„Von Tag zu Tag schauen“ 

Hoff Thorup achtet genau darauf, den Hoffnungsträger nicht zu sehr zu belasten.

„Bei Schöller müssen wir wirklich von Tag zu Tag schauen“, sagt der Trainer über seinen Wackelkandidaten für das Derby.

Auf und Ab in Hartberg

Robuster war bislang Dominic Vincze.

Der Langzeitrapidler wurde bei der Leihe in Hartberg sofort zur Stammkraft und sollte – wie in der Vorsaison Furkan Demir – nach einem Jahr gestärkt in den Kader zurückkehren.

Mit dem Vorteil, dass Vincze alle Defensivpositionen bekleiden kann.

FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA / MEISTERGRUPPE / 2. RUNDE: TSV EGGER GLAS HARTBERG - FK AUSTRIA WIEN

Doch dann vermeldete Hartberg das Saisonaus. Lädiert ist das hintere Kreuzband, das öfter Skifahrern Probleme bereitet.

Vincze: Keine OP nötig 

„Das Band ist nicht durchgerissen, es ist keine OP nötig“, erklärt Rapid-Sportchef Markus Katzer auf KURIER-Anfrage.

Der 22-Jährige wird zurückkehren und im Optimalfall noch im Sommer das Comeback geben.

Wenn es länger dauert oder eine neuerliche Leihe helfen könnte, will Rapid geduldig bleiben.

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