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Seit der Fußball-WM kennt jeder Fan den Namen Vozinha. Der 40-jährige Goalie von Kap Verde erlangte mit seinen Paraden bei der Endrunde Kultstatus und wurde zum Liebling der Massen. Mit 50.000 Followern auf Instagram war er ins Turnier gestartet, inzwischen hält Vozinha bei 29,5 Millionen.

Die Begeisterung um den Goalie kannte auch in Santiago de Chile keine Grenzen, wo Vozinha bei seinem neuen Klub Colo Colo in großem Stil präsentiert wurde.

Tausende Fans waren ins Stadion gekommen. Mit einem großen Showprogramm samt Feuerwerk und Livemusik wurde Vozinha den Anhängern des chilenischen Rekordmeisters präsentiert. Das Spektakel wurde live im TV übertragen.

„Ich wollte immer schon bei einem großen Club spielen - und als das Angebot von Colo Colo kam, hatte ich keine Zweifel“, sagte Vozinha.

Für Alexander Zverev war beim Masters-1000-Turnier in Montreal überraschend bereits in der zweiten Runde Endstation. Der topgesetzte Deutsche verabschiedete sich vorzeitig gegen den Niederländer Tallon Griekspoor in drei Sätzen.

Stark nachgelassen

Zverev wollte das Turnier eigentlich nutzen, um sich für die US Open (ab 30. August) warmzuspielen. Doch der French-Open-Sieger kam in Montreal nicht an sein übliches Leistungsniveau heran.

Im ersten Satz hatte der Deutsche noch mit 7:6 die Oberhand behalten. Danach war der Niederländer Tallon Griekspoor, die Nummer 69 der Weltrangliste, aber deutlich besser und gewann die weiteren Sätze mit 6:2 und 6:4. 

Red Bull Salzburg hat auf der Torhüterposition noch einmal nachgelegt. Wie der Fußball-Bundesligist am Mittwochabend mitteilte, verpflichteten die „Bullen“ Christian Früchtl vom italienischen Erstligisten US Lecce. Der 26-jährige Deutsche wurde mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet. Früchtl ist in der heimischen Meisterschaft kein Unbekannter, der Goalie spielte vor seinem Lecce-Engagement von 2022 bis 2024 bei der Wiener Austria.

„Als Spieler von Austria Wien war ich ja vor rund zwei Jahren öfter hier und habe nicht die besten Erinnerungen, weil wir damals eigentlich immer verloren haben. Umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt hier unterschrieben habe und auf der anderen Seite stehe“, erklärte Früchtl, der dem neuen Einser-Keeper Christian Zawieschitzky Konkurrenz liefern soll.

Mit einem sensationellen Gesamtscore von 6:0 war Sturm gegen Heart of Midlothian in die 3. Qualifikationsrunde zur Champions League eingezogen. Der Gegner dort erwies sich am Mittwoch aber schnell als wesentlich stärker: Beim Hinspiel in Istanbul setzte es am Bosporus gegen Fenerbahce eine 0:2-Niederlage.

Mit einer breiten Brust wollte man antreten. Zunächst war es jedenfalls eine leere ohne Sponsor, weil Werbung für ein Bier in der Türkei nicht erlaubt ist. 

Schnelles Gegentor

Werbung für guten Fußball wäre ohnehin wichtiger. Doch auch damit wurde es zu Beginn nichts. Nach nicht einmal zehn Minuten stand es 1:0 für die Türken. Sturm-Verteidiger Mitchell ließ Topstürmer Talisca aus den Augen. Der Brasilianer traf aus der Drehung wuchtig ins lange Eck. Etwas später sollte Mitchell Talisca wieder näher kommen. Aber alles der Reihe nach.

Die Grazer taten sich schwer, überhaupt in die Zweikämpfe zu kommen gegen das technisch und spielerisch starke Starensemble des türkischen Vizemeisters, dessen Marktwert sechs Mal so hoch ist wie jener von Sturm.

Es dauerte eine halbe Stunde, bis sich Österreichs Vizemeister annähern konnte. Mit harten Zweikämpfen und direktem Spiel nach vorne näherte man sich das eine oder andere Mal dem Strafraum der Gastgeber, ohne aber noch einen gefährlichen Abschluss zu verzeichnen.

Tjebbe Kaindl muss ziemlich oft erklären, warum er denn so heißt, wie er heißt. Tjebbe, Tschebbe gesprochen, ist nicht wirklich ein gängiger Name in Bad Häring, wo der 27-Jährige lebt.

 „Meine Mama ist Holländerin“, sagt Kaindl, der seinen unkonventionellen Vornamen verkörpert wie kaum jemand anderer. Tjebbe bedeutet im Friesischen: Der Kämpfer.

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