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Die polnische Skispringerin Pola Beltowska ist nach dem vorzeitigen Ausscheiden ihres Teams im olympischen Mixed-Wettbewerb massiv in sozialen Netzwerken angefeindet worden. Die 19-jährige Olympia-Debütantin war als erste Springerin ihres Teams mit 82 Metern die Schwächste in ihrer Gruppe gewesen, Polen verpasste den Einzug in den zweiten Durchgang. „Ich lese keine Kommentare im Netz, aber ich bekomme solche Privatnachrichten, dass es einfach ungeheuerlich ist. Das ist so ein Hass, ich hätte nicht erwartet, dass Menschen so viel Hass gegen mich hegen können. Ich mache das nicht mit Absicht, aber ich werde von oben bis unten fertiggemacht“, sagte Beltowska zu polnischen Medien.

Die Springerin nahm die Schuld für das Ausscheiden der Polen auf sich. „Mir ist bewusst, dass mein Sprung uns den Platz im zweiten Durchgang gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte nicht enttäuschen, aber es hat nicht geklappt“, sagte sie. Die Beschimpfungen waren wohl so derart massiv, dass sich der polnische Skiverband am Dienstagabend zu einer Stellungnahme genötigt sah. „Wir billigen den verwerflichen Hass gegen Pola Beltowska nicht und werden ihn niemals billigen. Was wir hier erleben, überschreitet alle Grenzen der Sportkritik. Es handelt sich um einen persönlichen Angriff, der nicht nur der Sportlerin, sondern auch ihren Angehörigen Leid zufügt“, hieß es in dem Statement. 

Einen schweren Unfall hat der Snowboard-Cross-Spezialist Cameron Bolton erlitten. Der 35-jährige Australier stürzte am Montag im Training in Livigno schwer und beklagte sich am Tag darauf über zunehmend starke Nackenschmerzen. Bolton erlitt im Genick zwei stabile Halswirbelfrakturen. Er wurde daraufhin zur weiteren Bildgebung und Beurteilung in ein Mailänder Krankenhaus verlegt, verlautete das Australische Olympische Komitee (AOC).

Bolton hatte im Vorjahr bei der WM im Engadin mit Mia Clift Silber im Mixed-Team-Snowboardcross gewonnen. Für ihn wurde nun Olympiadebütant James Johnstone für die Qualifikation am Donnerstag nachnominiert. Mit Misaka Vaughan hatte ein weiterer Australier nach einer Kopfverletzung in der Snowboard-Halfpipe für Olympia passen müssen.

Es ist ganz einfach: Immer, wenn Sidney Crosby mit Kanada bei Olympia antritt, dann gewinnt sein Team die Goldmedaille.

Das war so 2010 in Vancouver, als der damals 22-jährige Superstar der Pittsburgh Penguins in der Verlängerung des Finales gegen die USA zum 3:2-Sieg traf. Und das war 2014 so, als Kanada nicht nur in der Vorrunde gegen Österreich 6:0 gewann, sondern auch das Endspiel gegen Schweden dank eines Crosby-Treffers mit 3:0 für sich entschied.

2026 ist es wieder so weit. Die Spieler aus der National Hockey League sind erstmals seit 2014 wieder bei Olympischen Spielen. Und Sidney Crosby will es am Ende seiner Karriere mit 38 noch wissen. Der Spielmacher aus der Provinz Neuschottland ist einer der großen Stars dieses Turniers.

Los geht es für den großen Favoriten am Donnerstag gegen Tschechien.

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