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Eigentlich wollte man ja den Ryder Cup in den Fontana Golfclub holen, mit der Bewerbung ist man jedoch knapp an Italien gescheitert. Dennoch wird Oberwaltersdorf, eine gut 5.000-Einwohner-Gemeinde südlich von Wien, demnächst zum Zentrum der Golfwelt. 2029 werden hier – erstmals in Österreich – Weltmeisterschaften ausgetragen. Genauer gesagt, die World Amateur Team Championships (WATC). „Das kann man vielleicht mit der U20-WM im Fußball vergleichen“, erklärt Niki Zitny, Sportdirektor des Golfverbands (ÖGV), den Stellenwert dieser Veranstaltung. „Das ist eine Riesenchance für Österreich“, freut sich auch ÖGV-Präsident Gerhard Frühling.

Hausherr Siegfried Wolf

Abgeschlagen wird im Fontana Golfclub. Hausherr Siegfried Wolf verrät nicht ohne Stolz: „Den Ryder Cup haben wir nicht bekommen, dennoch wollten wir den Platz für internationale Großevents ausrichten.“ Noch ist einiges zu tun, so soll im Oktober der Spatenstich für ein neues Hotel erfolgen. Schließlich werden bei der WM rund 1.000 Leute erwartet.

Die Vienna Capitals haben sich die Dienste von Konstantin Komarek gesichert. Der 33-jährige Stürmer kehrt nach zehn Jahren im Ausland nach Österreich zurück und unterschrieb bei den Wienern einen Vertrag über zwei Saisonen.

Komarek spielte in den vergangenen Jahren in Schweden, der KHL und in der Schweiz. Besonders prägend war seine Zeit in der schwedischen Topliga SHL, in der der Wiener insgesamt 367 Partien absolvierte und damit österreichischer Rekordspieler in der Liga ist. Mit Luleå HF erreichte er in der Saison 2021/22 das Finale der SHL und wurde Vizemeister. Ein Jahr später stand der Angreifer mit den Nordschweden auch im Endspiel der Champions Hockey League.

Zuletzt lief Komarek drei Spielzeiten lang für Västerås IK in der zweitklassigen HockeyAllsvenskan auf und war dort auch Kapitän.

Zum ersten Mal wird der 33-jährige Komarek als Eishockey-Profi in seiner Heimatstadt spielen. Mit 14 Jahren hatte er beim EHC Team Wien in der 2. Liga debütiert. Danach ging es Luleå, nach Salzburg, wo er zwei Mal Meister wurde und 2016 wieder nach Schweden.

Der Sport schreibt bekanntlich seine eigenen Geschichten. In diesem speziellen Fall hat er es mit der Pointe aber fast ein wenig übertrieben.

Vor wenigen Tagen hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) beschlossen, dass Sportler und Sportteams aus Belarus wieder unter ihrer Flagge an internationalen Sportbewerben teilnehmen können. Die Suspendierung von Russland bleibt aufrecht.  Die beiden Nationen wurden 2022 nach dem Beginn des brutalen Angriffskrieges gegen die Ukraine von der Eishockey-WM ausgeschlossen. 2023 wurde den Russen auch die Veranstaltung der WM in St. Petersburg entzogen. Belarus unterstützt Russland bei den Angriffen auf die Ukraine.  

Sturm hat zwar im Duell mit dem LASK um den Titel die schlechteren Karten, ist aber nach dem 4:2-Sieg in Hartberg noch dabei - und zumindest Vizemeister. Das Triple geht sich aber nur aus, wenn die Linzer bei der Austria verlieren und Sturm zuhause gegen Rapid siegt (beide Spiele Sonntag 14.30, Sky).  

Dennoch ist man bei den Grazern vor allem nach der Darbietung in Hartberg mit 26 Abschlüssen zufrieden. "Wir haben zumindest den Vizemeister-Titel und können Champions-League-Qualifikation spielen. Bei Übernahme der Mannschaft im Winter habe ich und haben wir nicht gewusst, in welche Richtung es gehen wird. Jetzt haben wir eine coole Ausgangslage, der LASK hat jetzt den Druck, wir können nur gewinnen", sagt Trainer Fabio Ingolitsch nach dem zwölften ungeschlagenen Spiel in Serie. 

Dass die Ausgangslage cool ist, dafür sorgte auch ein 17-Jähriger. U17-Vizeweltmeister Luca Weinhandl sorgte in der 80. Minute mit einem abgebrühten, überlegten Schuss ins lange Eck aus rund 16 Metern für das wichtige 4:2. Zuvor war Sturms Motor ins Stocken geraten, Nervosität machte sich breit - es hatte eher nach Ausgleich für die Hartberger gerochen. 

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