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Geschichte schreiben, um nichts weniger geht es. Noch nie hat Australien ein K.-o.-Spiel bei einer WM gewonnen - 2006 und 2022 gab es jeweils eine Niederlage im Achtelfinale - das soll sich gegen Ägypten (20 Uhr/live ORF) ändern. 

Nach dem 3:1 gegen Neuseeland, dem ersten Sieg der Ägypter in ihrer WM-Historie, war die Freude riesig. Gegen Belgien und den Iran spielten sie jeweils 1:1, die Vorrunde schlossen sie also mit fünf Punkten ab. Und nun? Auch in der ersten K.o.-Runde traut sich das Team von Trainer Hossam Hassan und um Offensivstar Mohamed Salah einen Coup zu.

Verfolgen Sie hier das Spiel live.

Der serbische Tennisstar Novak Djokovic hat mit dem Achtelfinaleinzug seinen 105. Sieg in Wimbledon gefeiert und damit mit dem zurückgetretenen Schweizer Roger Federer gleichgezogen. Der 39-Jährige gewann sein Drittrundenspiel gegen den Franzosen Arthur Rinderknech trotz eines Satzverlustes mit 7:5, 6:4, 1:6, 7:6 (7:4)

„Geschichte zu schreiben in diesem Sport ist eine große Ehre“, sagte der siebenmalige Wimbledonsieger und witzelte: „Ich schlage ein Duell zwischen mir, Roger, und mir um die 106 vor.“
Nur Tennis-Legende Martina Navratilova hat mehr Einzelmatches beim Londoner Rasenturnier gewonnen als Djokovic und Federer (120). Mit einem Volley-Hecht im Stile seines früheren Trainers Boris Becker beim Matchball entschied Djokovic nach drei Stunden die Partie für sich. Für seine Tochter Tara auf der Tribüne legte er dann ein paar Tanzschritte hin. Rinderknech hatte im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht, als er in der ersten Runde von Wimbledon Alexander Zverev besiegte.

Djokovic jagt 25. Grand-Slam-Titel

Nach seinem Drittrunden-Aus bei den French Open jagt Djokovic in Wimbledon seinen 25. Grand-Slam-Titel und rechnet sich bessere Chancen aus als auf Sand in Paris. Auf dem erhofften Weg zu seinem achten Wimbledon-Sieg trifft Djokovic im Achtelfinale auf den Russen Roman Safiullin, der den aufstrebenden brasilianischen Jungstar Joao Fonseca überraschend glatt in drei Sätzen besiegte.

Auch Sinner weiter

Weniger Probleme als Djokovic hatte der italienische Titelverteidiger Jannik Sinner. Der Weltranglisten-Erste siegte souverän mit 6:4, 6:3, 6:4 gegen den US-Amerikaner Jenson Brooksby. Bei den French Open hatte der 24-Jährige in der Hitze von Paris mit dem dramatischen Zweitrunden-Aus einen Rückschlag hinnehmen müssen. In Wimbledon spielt Sinner jetzt gegen japanischen Außenseiter Shintaro Mochizuki. Der Japaner behauptete sich überraschend gegen den spanischen Jungstar und French-Open-Viertelfinalisten Rafael Jodar.

„Ich kann bestätigen, dass Lewis Hamilton auch 2027 ein Ferrari-Fahrer sein wird.“

Das sagte Teamchef Fred Vasseur gegenüber dem Corriere della Sera und fixierte zugleich die Fahrerpaarung für die nächste Formel-1-Saison, da Teamkollege Charles Leclerc einen Vertrag bis Ende 2028 besitzt und damit ohnehin bei der Scuderia gesetzt ist. Zuletzt hatte es Fragezeichen gegeben, wie es mit der Karriere von Rekordweltmeister Hamilton nach 2026 weitergehen würde. Nun herrscht Gewissheit.

Der Brite und Vasseur kennen sich seit über zwei Jahrzehnten. Gemeinsam gewannen sie 2006 die GP2-Meisterschaft. Damals fuhr Hamilton für ART – das Team, dessen Gründer Vasseur und Nicolas Todt sind.

Perfekter Trainingsauftakt

Für Hamilton startete der Heim-Grand-Prix in Silverstone perfekt. Der Rekordsieger des Großbritannien-Rennens (neun Siege) bestimmte in 1:29,260 Minuten das Freitagstraining. Auf Rang zwei reihte sich WM-Leader Kimi Antonelli im Mercedes ein. Der Italiener lag 0,213 Sekunden zurück. Größer war die Lücke zu Leclerc, der mit 0,599 Sekunden Rückstand das Nachsehen hatte.

Hamilton hat für das neunte Rennwochenende der heurigen Formel-1-Saison ein spezielles Helmdesign anfertigen lassen, das eine Hommage an seine Anfänge im Kartsport ist.

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